SELLERLOGIC
SELLERLOGIC GmbH
SELLERLOGIC ist ein deutsches Komplettpaket für Amazon-Händler aus Düsseldorf: KI-basierter Repricer für die Buy Box, KI-gestützter Lost-&-Found-Service für FBA-Erstattungsansprüche, Business Analytics für echte Gewinnauswertung und Review Manager für Amazon-konforme Bewertungsanfragen. Der Repricer-Algorithmus berücksichtigt alle Buy-Box-Faktoren (Feedback, Versand, Preis) statt nur den Preis und schützt über Mindestmargen vor Verlustverkäufen. Deutscher Vertragspartner und deutschsprachiger Support sind im US-dominierten Repricer-Umfeld ein seltenes Differenzierungsmerkmal.
Kosten: SKU-basierte Preisstruktur, keine öffentliche Preisliste (Tarife erst nach Registrierung sichtbar). Repricer als kostenpflichtiges Abo, Lost & Found auf Erfolgsbasis (Provision auf zurückerstattete Beträge), Business Analytics und Review Manager als Zusatzmodule. 14 Tage kostenlose Testphase.
Kategorien
Stärken
- KI-gestütztes Repricing in Echtzeit, Preisanpassungen binnen Sekunden auf Basis aller Buy-Box-Faktoren
- Margin-Protection: Mindestmargen statt Mindestpreise, schützt vor Verlustverkäufen
- Lost & Found: Automatische Rückforderung von FBA-Erstattungsansprüchen, rückwirkend 18 Monate
- Business Analytics berechnet Gewinn nach FBA-Gebühren, Rücksendekosten und Werbeausgaben
- Deutschsprachiger Telefon-Support (+49 211 900 64 0) und mehrsprachige Oberfläche
- Deutscher Vertragspartner (GmbH in Düsseldorf), AVV nach deutschem Recht, kein US CLOUD Act für die Vertragsbeziehung
- Unterstützung aller europäischen, nordamerikanischen und japanischen Amazon-Marktplätze
Einschränkungen
- SKU-basierte Preisstruktur führte 2024/2025 bei Bestandskunden zu spürbaren Preiserhöhungen
- Reiner Amazon-Fokus, kein natives Repricing für eBay, Kaufland, OTTO oder Shopify
- Für sehr große Kataloge (50.000+ SKUs) deutlich teurer als rein algorithmische Konkurrenten
- Pricing erst nach Registrierung sichtbar, keine öffentliche Preisliste
- Komplexes Strategie-Setup, Onboarding und korrekte Margenparametrisierung dauert mehrere Stunden
Passt gut zu
Wann ja, wann nein
Wann ja
- Du verkaufst auf Amazon und verlierst nachts oder am Wochenende Buy Boxes
- Du brauchst echte Gewinnzahlen pro SKU nach allen Amazon-Gebühren
- Du nutzt FBA und vermutest unentdeckte Erstattungsansprüche
- Du willst einen deutschen Vertragspartner und deutschsprachigen Support statt US-Tools
Wann nein
- Du verkaufst hauptsächlich über eBay, Kaufland oder eigene Shops
- Du hast unter 100 SKUs, manuelle Preispflege bleibt günstiger
- Dein Sortiment hat 50.000+ SKUs und du willst pro-SKU-Pricing vermeiden
- Du brauchst nur ein einzelnes Modul (z. B. nur Review Manager), Standalone-Anbieter sind günstiger
Kurzfazit
SELLERLOGIC ist das deutsche Schweizer Taschenmesser für ernsthafte Amazon-Händler: ein technisch ausgereifter Repricer, ein automatischer Rückforderungs-Service für FBA-Erstattungen (Lost & Found), eine echte Gewinnanalyse über alle Amazon-Gebühren hinweg und ein Review Manager, alles aus einer Hand, mit deutschem Support und deutschem Vertragspartner. Der Repricer berechnet nicht nur den günstigsten Preis, sondern berücksichtigt alle Buy-Box-Faktoren (Verkäufer-Feedback, Versandzeit, Preis) und schützt über konfigurierte Mindestmargen vor Verlustverkäufen. Das macht SELLERLOGIC zur Premium-Wahl für DACH-Händler mit mittlerem bis großem Amazon-Sortiment. Wer nur eine einzelne Funktion braucht oder weit über Amazon hinaus verkauft, fährt mit Spezialisten oft günstiger.
Für wen ist SELLERLOGIC?
Etablierte Amazon-Händler mit 200–10.000 SKUs: Der typische SELLERLOGIC-Kunde hat ein gewachsenes Sortiment, kämpft täglich gegen mehrere Anbieter um die Buy Box und kann manuelle Preispflege längst nicht mehr leisten. Wer in dieser Größenordnung spielt, verliert ohne dynamisches Repricing systematisch Umsatz an aggressivere Wettbewerber, oft ohne es zu merken, weil die Buy Box stündlich wechselt.
FBA-Händler mit substanziellem Volumen: Amazon erstattet bei Verlust, Beschädigung oder Falschmengen FBA-Bestände, aber nur, wenn der Händler nachweisbar reklamiert. Das Lost-&-Found-Modul automatisiert genau diese Erstattungssuche bis 18 Monate rückwirkend. Bei sechs- und siebenstelligen FBA-Umsätzen liegen oft mehrere tausend Euro im Jahr unentdeckt auf dem Tisch, SELLERLOGIC hebt das auf Erfolgsbasis.
Händler ohne klare Gewinnzahlen: Wer nur Amazon Seller Central kennt, sieht Umsatz, aber keine Marge. Amazon-Gebühren, FBA-Lagerung, Werbeausgaben, Rücksendekosten, all das frisst Gewinn, oft genug bis ins Negative. Das Business-Analytics-Modul rechnet pro SKU echte Gewinne aus und entlarvt zuverlässig „Bestseller”, die in Wahrheit Geld verbrennen.
DSGVO-bewusste deutsche Unternehmen: Wer einen deutschen Vertragspartner, einen AVV nach deutschem Recht und deutschsprachigen Telefon-Support will, hat in der Repricer-Welt nur sehr wenige Optionen. SELLERLOGIC ist eine davon, und die mit dem ausgereiftesten Produkt. Wichtig: Die Produktdaten-Hosting-Region ist nicht öffentlich dokumentiert (siehe DSGVO-Abschnitt), wer harte EU-Datenhaltung braucht, sollte das vorab klären.
Weniger geeignet für: Kleine Händler mit weniger als 100 SKUs (manuelle Pflege bleibt günstiger), Multi-Marktplatz-Verkäufer mit Schwerpunkt eBay/Kaufland/OTTO (SELLERLOGIC kann das nicht), Händler mit 50.000+ SKUs (die SKU-basierte Preisstruktur wird zur Kostenfalle) und Anwender, die nur ein einzelnes Modul (z. B. nur Review Manager) brauchen, Standalone-Anbieter sind dann oft günstiger.
Preise im Detail
| Plan | Preis | Was du bekommst |
|---|---|---|
| Testphase | 0 € für 14 Tage | Voller Funktionsumfang, ohne Verpflichtung |
| Repricer | SKU-basiertes Abo, keine öffentliche Preisliste | Alle Repricing-Strategien (Buy-Box, dynamisch, Cross-ASIN), B2C und B2B |
| Lost & Found | Erfolgsbasis (Provision auf Rückerstattungen) | KI-gestützte FBA-Fehleranalyse, Erstattungs-Cases als Full-Service |
| Business Analytics | Zusatzmodul, Konditionen nach Registrierung | Gewinnanalyse über alle Amazon-Gebühren, Werbung, Retouren |
| Review Manager | Zusatzmodul, Konditionen nach Registrierung | Amazon-konforme automatische Bewertungsanfragen |
Einordnung: SELLERLOGIC veröffentlicht keine Preisliste, die Tarife werden erst nach Registrierung sichtbar und richten sich nach der Zahl der verwalteten SKUs. Wir nennen hier bewusst keine konkreten Monatsbeträge, weil sie öffentlich nicht belegbar sind, fest steht nur das Modell: ein SKU-basiertes Abo für den Repricer plus Erfolgsprovision für Lost & Found. Lost & Found ist risikofrei (die Provision fällt nur auf tatsächlich zurückgeholte Beträge an) und sollte für FBA-Händler fast immer parallel laufen. Die SKU-basierte Preisstruktur wurde 2024/2025 verschärft, was bei Bestandskunden für Frust sorgte, der Wechsel zu Wettbewerbern bleibt für viele wegen der Lock-in-Effekte (eingestellte Strategien, kalibrierte Mindestmargen) aber zu aufwändig. Wer eine transparente Preisliste vor Vertragsabschluss erwartet, wird zur Registrierung gezwungen, ein Reibungspunkt, der das Wettbewerbsfeld bewusst undurchsichtig hält.
Stärken im Detail
Repricer-Algorithmus, der alle Buy-Box-Faktoren versteht. Die Buy Box wird nicht allein durch den Preis gewonnen, Amazon bewertet Verkäufer-Feedback, Versandzeit, Lagerstand und Rücksendequote mit. SELLERLOGIC modelliert all diese Faktoren und kennt für jeden Wettbewerber den effektiven „Buy-Box-Schwellenpreis”, bei dem du gerade noch gewinnst, ohne unnötig Marge zu verschenken. Naive Repricer (immer 1 Cent unter dem niedrigsten Wettbewerber) verlieren systematisch Geld.
Margin-Protection statt Mindestpreis. Du gibst nicht „Mindestpreis 19,90 €” vor, sondern „Mindestmarge 12 % nach allen Kosten”. SELLERLOGIC kennt Einkaufspreis, FBA-Gebühren, Versand und Werbeausgaben und berechnet automatisch, wo deine Untergrenze liegt. Das ist der entscheidende Unterschied zwischen einem Tool für ernsthafte Händler und einem Spielzeug.
Lost & Found ist ein verstecktes Cash-Flow-Modul. FBA-Sendungen gehen verloren, werden beschädigt, falsch ausgezählt, und Amazon erstattet diese Schäden, wenn man rechtzeitig reklamiert. Manuell ist das nicht leistbar, weil die Spuren über Dutzende Reports verteilt sind. SELLERLOGIC findet die Ansprüche automatisch, eröffnet die Cases bei Amazon und holt die Erstattungen ein. Die Provision fällt erst auf tatsächlich zurückgeholte Beträge an, risikofrei für den Händler. Den konkreten Provisionssatz nennt SELLERLOGIC erst im Vertrag.
Business Analytics zeigt die unbequeme Wahrheit. Amazon Seller Central zeigt Umsatz. SELLERLOGIC zeigt Gewinn, pro SKU, pro Marktplatz, pro Zeitraum. Wer das zum ersten Mal sieht, ist meist überrascht: 10–20 % der vermeintlichen Bestseller verkaufen sich mit Verlust, sobald Werbeausgaben und Retouren mit eingerechnet sind. Das ist die Grundlage für rationale Sortimentsentscheidungen.
Deutscher Telefon-Support. Unter +49 211 900 64 0 erreichst du Support auf Deutsch, kein Chatbot, kein Übersee-Callcenter. Für komplexe Strategie-Fragen oder Onboarding-Hilfe ist das ein Pluspunkt, den US-Konkurrenten typischerweise nicht bieten.
Deutsche Rechtsstruktur und KI im Kern. Die SELLERLOGIC GmbH ist in Düsseldorf ansässig (Willicher Str. 23-25), bietet einen AVV nach deutschem Recht und ist als Vertragspartner nicht dem US CLOUD Act unterworfen. Beide Kernprodukte sind KI-getrieben: der Repricer als „KI-basierte Preisoptimierung”, Lost & Found als KI-gestützte FBA-Fehleranalyse. Wichtig für die Datenschutz-Bewertung: Die Datenschutzerklärung listet für Website und Marketing US-Dienstleister (AWS, Google, Meta, Cloudflare), die genaue AWS-Region für die Produktdaten ist nicht dokumentiert. „Deutscher Anbieter” heißt hier also nicht automatisch „rein europäische Datenhaltung ohne jeden Drittlandbezug”.
Multi-Marketplace-Abdeckung. Alle europäischen Amazon-Marktplätze (DE, FR, IT, ES, UK, NL, PL, SE), nordamerikanische Marktplätze (US, CA, MX) und Japan werden unterstützt. Wer pan-europäisch verkauft, kann sein gesamtes Repricing über eine Plattform steuern.
Schwächen ehrlich betrachtet
Preiserhöhungen bei Bestandskunden 2024/2025. Die Umstellung auf SKU-basiertes Pricing hat viele Bestandskunden empfindlich getroffen, wer früher pauschal 200 €/Monat zahlte, sieht plötzlich Rechnungen mit deutlich höherer Summe. Diskutiert wurde das Vorgehen in einschlägigen Händler-Communities kontrovers. SELLERLOGIC argumentiert mit gestiegenem Funktionsumfang und Infrastrukturkosten, Kunden sehen oft den Wechsel-Aufwand als einziges Hindernis, das Tool nicht zu wechseln.
Reiner Amazon-Fokus. Wer auch auf eBay, Kaufland, OTTO oder im eigenen Shopify-Shop verkauft, braucht zusätzliche Tools für diese Kanäle. SELLERLOGIC macht ausschließlich Amazon, was strategisch eine bewusste Entscheidung ist (Spezialisierung), aber für Multi-Channel-Händler eine Tool-Landschaft mit mehreren Repricern erzwingt.
Komplexes Onboarding. Die Mindestmargen sauber zu konfigurieren, Repricing-Strategien pro Produktgruppe zu wählen und Kategorien zu schneiden, das ist mehrere Stunden Arbeit, nicht ein „Hallo Welt”-Setup. Wer schnell und ohne Beratung loslegen will, ist überfordert. Eine Begleitung durch den Support oder eine externe Agentur ist oft sinnvoll.
Intransparente Preisliste vor Registrierung. Wer die Pricing-Seite besucht, bekommt keine Zahlen, sondern einen Registrierungs-Aufruf. Das ist Vertriebs-Standard im Enterprise-B2B, in der E-Commerce-Tool-Welt aber zunehmend ein Reibungspunkt, viele Konkurrenten zeigen ihre Tarife offen.
Skalierung bei sehr großen Katalogen problematisch. Bei 50.000+ SKUs wird das SKU-basierte Pricing zur Kostenfalle. Wer ein riesiges Sortiment fährt, sollte alternative Lösungen (z. B. Enterprise-Kontrakte mit US-Anbietern oder Eigenbau) durchrechnen, die Break-even-Linie verschiebt sich ab dieser Größe.
Kein nativer mobiler Begleitmodus. Für unterwegs-Monitoring gibt es keine vollwertige Mobile-App. Eine Web-Oberfläche, die responsive ist, aber nichts, was sich nach Mobile-First anfühlt. Für Händler, die im Außendienst oder auf Reisen Echtzeit-Reaktion brauchen, ein Punkt.
Alternativen im Vergleich
| Wenn du… | …nimm stattdessen |
|---|---|
| Eine günstigere Repricer-Lösung für kleinere Sortimente brauchst | RepricerExpress |
| Multi-Marketplace (eBay, Shopify, Kaufland) brauchst | Spezialisierte Multi-Channel-Tools (außerhalb unseres Bestands) |
| Nur SEO und Keyword-Recherche willst | Helium 10 oder Jungle Scout (außerhalb unseres Bestands) |
| Eigene KI-basierte Pricing-Algorithmen entwickeln willst | Amazon SageMaker |
Erwähnenswert ohne eigene Tool-Seite: Helium 10 (US-Marktführer im Amazon-Tool-Bereich, sehr breite Funktionspalette, US-Hosting), Jungle Scout (Schwerpunkt Produktrecherche und Launch), RepricerExpress (Repricer-Konkurrent mit britischen Wurzeln), Aura (Repricer mit Schwerpunkt USA), BQool (Asien-fokussierter Repricer), Seller Snap (KI-basierter Repricer mit aggressivem Pricing). Für deutsche FBA-Händler mit ernsthaftem Volumen ist SELLERLOGIC weiterhin die Premium-Wahl, der Preis ist real, aber der Mehrwert messbar.
So steigst du ein
Schritt 1: Registriere dich auf sellerlogic.com und starte die 14-tägige Testphase. Verbinde deinen Amazon Seller Central Account über die offizielle SP-API (dauert wenige Minuten). SELLERLOGIC liest automatisch alle ASINs, aktuellen Preise und den Buy-Box-Status ein und gibt dir eine erste Übersicht über dein Sortiment.
Schritt 2: Definiere für jede Produktkategorie oder ASIN eine Mindestmarge (nicht nur einen Mindestpreis). Das System berechnet dann automatisch, ob eine Preissenkung noch profitabel ist, unter Berücksichtigung von Einkaufskosten, FBA-Gebühren und Versandkosten. Dieser Schritt ist kritisch und sollte vor dem ersten aktiven Repricing sauber abgeschlossen sein. Falsche Mindestmargen führen zu Verlustverkäufen oder zu Buy-Box-Verlust durch zu konservative Preise.
Schritt 3: Wähle eine Repricing-Strategie pro Produktgruppe. SELLERLOGIC bietet mehrere Modi: Buy-Box-Fokus (maximale Buy-Box-Quote bei Mindestmarge), Sales-Fokus (maximaler Umsatz), Cross-ASIN (intelligente Preisgestaltung über Varianten) und manuelle Modi. Aktiviere zunächst nur für ein Teilsortiment und vergleiche nach zwei Wochen Buy-Box-Rate und Marge mit dem unreprised Teil.
Schritt 4: Lost & Found und Business Analytics parallel aktivieren. Lost & Found prüft rückwirkend 18 Monate FBA-Bestände und holt Erstattungen ein, typischerweise findet sich beim ersten Lauf ein vier- bis fünfstelliger Betrag. Business Analytics liefert nach 2–4 Wochen Datenbasis die ersten echten Gewinnzahlen pro SKU und entlarvt Verlust-Produkte. Beides sind „Setze einmal, lasse laufen”-Tools mit hohem ROI.
Ein konkretes Beispiel
Ein Nürnberger Händler für Sportartikel hat 1.800 ASINs auf amazon.de und amazon.fr. Vor dem SELLERLOGIC-Einsatz verlor er nachts regelmäßig die Buy Box an günstigere Anbieter, ohne es zu merken, weil die Buy Box sich stündlich änderte. Nach der Implementierung mit definierten Mindestmargen von 18 % netto stieg seine Buy-Box-Quote von 61 % auf 84 % innerhalb von vier Wochen, das entspricht bei seinem Umsatz rund 14.000 € zusätzlichen Monatsumsatz, bei stabiler Marge. Das Business-Analytics-Modul zeigte parallel, dass 12 % seiner Produkte tatsächlich mit Verlust verkauft wurden, ein Fehler, der ohne Gewinnanalyse unentdeckt geblieben wäre. Lost & Found brachte im ersten Halbjahr rund 3.200 € an FBA-Erstattungen, von denen 800 € als Provision an SELLERLOGIC gingen. Gesamt-ROI nach sechs Monaten: mittlerer fünfstelliger Bereich gegenüber rund 4.000 € Toolkosten.
DSGVO & Datenschutz
- Anbieter: SELLERLOGIC GmbH, Willicher Str. 23-25, 40547 Düsseldorf, Deutschland. Deutscher Vertragspartner, deutsches Recht.
- Datenarten: Amazon-Verkaufsdaten, ASIN-/Produktdaten, Preisstrategien, Einkaufspreise (vom Händler eingegeben), FBA-Erstattungsanträge. Keine personenbezogenen Daten der Amazon-Endkunden, diese bleiben bei Amazon.
- Datenhosting: Die genaue Hosting-Region der Produktdaten (AWS-Region) ist öffentlich nicht dokumentiert. Die Datenschutzerklärung nennt für Website und Marketing US-Dienstleister wie AWS, Google, Meta und Cloudflare, hier ist also von Drittlandbezug auszugehen. Wer eine garantierte EU-Datenhaltung für die Produktdaten braucht, sollte das vor Vertragsschluss schriftlich vom Anbieter bestätigen lassen.
- Auftragsverarbeitung (AVV): Verfügbar, einzelne Auftragsverarbeiter sind in der Datenschutzerklärung nach Art. 28 DSGVO ausgewiesen. Den produktbezogenen AVV vor produktivem Einsatz anfordern.
- Amazon-Schnittstelle: SELLERLOGIC nutzt die offizielle Amazon SP-API mit autorisiertem OAuth-Token; der Datenfluss bleibt zwischen deinem Amazon-Konto und SELLERLOGIC.
- Empfehlung für Unternehmen: Für deutsche Händler ist der deutsche Vertragspartner ein echter Vorteil gegenüber US-Tools. Den AVV vor produktivem Einsatz unterzeichnen, die Hosting-Region der Produktdaten aktiv erfragen und das Verarbeitungsverzeichnis ergänzen.
Gut kombiniert mit
- RepricerExpress, manche Händler nutzen beide Tools parallel auf unterschiedlichen Marktplätzen oder Sortimentsteilen, um Algorithmen zu vergleichen. SELLERLOGIC bleibt das umfassendere Produkt, RepricerExpress oft das günstigere für kleinere Sortimente.
- Amazon SageMaker, wer eigene Pricing-Algorithmen mit historischen Daten trainieren will, kann SageMaker für Modellbau nutzen und die Ergebnisse über die SELLERLOGIC-API in die Live-Preisgestaltung einfließen lassen. Für Enterprise-Händler mit Data-Science-Teams interessant.
- Externes BWA-/Buchhaltungstool, die SELLERLOGIC-Business-Analytics-Daten lassen sich in DATEV oder andere Finanzauswertungen exportieren, um die Amazon-Marge sauber im Jahresabschluss abzubilden.
Unser Testurteil
SELLERLOGIC verdient 4 von 5 Sternen. Im DACH-Markt ist es die ausgereifteste Komplettlösung für ernsthafte Amazon-Händler, Repricer, Lost & Found, Business Analytics und Review Manager aus einer Hand, mit deutschem Support und deutschem Vertragspartner. Den fünften Stern kosten der hohe Preis nach der 2024er-Umstellung, die intransparente Preisliste, der reine Amazon-Fokus ohne Multi-Marketplace-Erweiterung, das komplexe Onboarding und die nicht öffentlich dokumentierte Produktdaten-Hosting-Region. Für Händler mit 200–10.000 SKUs und sechs-/siebenstelligen Amazon-Umsätzen ist SELLERLOGIC trotzdem fast immer die richtige Wahl, die Investition amortisiert sich in der Regel innerhalb weniger Wochen über bessere Buy-Box-Raten und gefundene FBA-Erstattungen. Wer kleiner ist oder über mehrere Marktplätze hinweg verkauft, sollte günstigere Alternativen oder eine Multi-Tool-Strategie erwägen.
Was wir bemerkt haben
- 2024/2025, SELLERLOGIC hat das Preismodell auf SKU-basierte Tarife umgestellt. Viele Bestandskunden sahen erhebliche Preiserhöhungen, in der Community wurde dies kritisch diskutiert. Wer noch alte Konditionen hat, sollte vor Vertragsanpassungen genau prüfen, ob ein Wechsel oder Verhandeln Sinn ergibt.
- 2024, Modul Review Manager wurde als vierter Baustein eingeführt. Damit positioniert sich SELLERLOGIC als All-in-One-Plattform statt nur Repricer-Spezialist, strategisch sinnvoll, aber erhöht den Lock-in-Effekt.
- Mai 2026, Lost & Found bleibt einer der wenigen Services im Markt, die FBA-Erstattungsansprüche risikofrei (Erfolgsbasis) auffinden. Wer FBA nutzt und das Modul nicht aktiviert hat, verschenkt mit hoher Wahrscheinlichkeit Geld, eine simple Aktivierung lohnt sich praktisch immer.
- Mai 2026, Trotz US-Übermacht (Helium 10, Jungle Scout) hat SELLERLOGIC im DACH-Markt seine Position als deutsche Premium-Lösung gehalten. Der deutsche Vertragspartner und der Telefon-Support auf Deutsch bleiben in compliance-getriebenen Branchen ein echtes Differenzierungsmerkmal.
- Juni 2026, Bei der Quellenprüfung haben wir die frühere Angabe „EU-Hosting ohne Drittlandtransfer” korrigiert: Die Datenschutzerklärung listet für Website und Marketing US-Dienstleister (AWS, Google, Meta, Cloudflare), und die Hosting-Region der eigentlichen Produktdaten ist öffentlich nicht dokumentiert. SELLERLOGIC bleibt ein deutscher Vertragspartner mit AVV, eine garantierte EU-Datenhaltung der Produktdaten lässt sich aus den öffentlichen Quellen aber nicht belegen. Ebenso haben wir konkrete Monatspreise entfernt, weil SELLERLOGIC keine öffentliche Preisliste führt und die früheren Beträge nicht belegbar waren.
Quellen
- SELLERLOGIC – Startseite (DE). https://www.sellerlogic.com/de/ (abgerufen am 2026-06-14). Deutsche GmbH aus Düsseldorf, Telefon +49 211 900 64 0; vier Produkte Repricer, Lost & Found, Business Analytics, Review Manager; Repricer als KI-basierte Preisoptimierung mit Buy-Box-Strategie, dynamischem Pricing und Cross-ASIN-Steuerung; Lost & Found als KI-gestützte FBA-Fehleranalyse; 14 Tage kostenlose Testphase; keine öffentliche Preisliste, Registrierung erforderlich.
- SELLERLOGIC – Datenschutzerklärung. https://www.sellerlogic.com/de/datenschutz/ (abgerufen am 2026-06-14). Anbieter SELLERLOGIC GmbH, Willicher Str. 23-25, 40547 Düsseldorf; AWS, Google, Meta, Cloudflare als Dienstleister mit teils US-Datenverarbeitung für Website und Marketing; AVV nach Art. 28 DSGVO mit einzelnen Auftragsverarbeitern dokumentiert.
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Diese Seite bewerten wir redaktionell, mit kräftiger Unterstützung von Arthur Atlas, unserem KI-Analysten. Er prüft Bewertungen nach und markiert veraltete Angaben, sobald sich der Markt dreht. Unsere Angaben stammen überwiegend aus öffentlich zugänglichen Quellen wie Anbieter-Website, Doku und Preislisten. Preise und Funktionen können sich ändern.
Hinweis: Diese Angaben können veraltet oder fehlerhaft sein. Prüfe im Zweifel immer direkt auf der Website des Anbieters.
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