Zum Inhalt springen
Bezahlt 🇺🇸 US-Server Geprüft: April 2026

Schrödinger

Schrödinger, Inc.

4/5
Tool öffnen

Schrödinger bietet eine integrierte Plattform für computergestützte Wirkstoff- und Materialentwicklung, die physikbasierte Simulation mit Machine Learning kombiniert. Die Plattform umfasst molekulares Docking, freie-Energie-Perturbation (FEP+) und generative KI-Tools für das De-novo-Moleküldesign — Industriestandard in der pharmazeutischen Forschung.

Kosten: Akademische und kommerzielle Lizenzen; kommerzielle Jahreslizenz ab ca. 50.000 USD für Basismodule; Enterprise-Pakete sechsstellig. Preise auf Anfrage. Hosted Cloud-Zugang für einzelne Projekte verfügbar.

Stärken

  • Physikbasierte FEP+-Methode für hochpräzise Bindungsaffinitätsvorhersagen — Industriestandard
  • Integrierter ML-Ansatz kombiniert Quantenmechanik-Simulationen mit generativen KI-Modellen
  • Breite Abdeckung: Wirkstoffdesign, Materialentwicklung, Agrochemikalien, Polymere
  • Etablierte Partnerschaften mit großen Pharmaunternehmen (Pfizer, Merck, Novartis)
  • Automatisierbare Workflows für parallele Kandidatenscreening-Kampagnen

Einschränkungen

  • Sehr hohe Lizenzkosten — nur für Pharmaunternehmen ab mittlerer Größe wirtschaftlich
  • Steile Lernkurve: erfordert ausgebildete Computational Chemists für den sinnvollen Einsatz
  • Datenhosting in den USA — für europäische Pharmaunternehmen mit strikten Datenschutzanforderungen prüfenswert
  • Ergebnisqualität stark abhängig von der Qualität der Eingabe-Trainingsdaten und Kristallstrukturen
  • Keine Out-of-the-box-Lösung: erfordert Projektspezifisches Setup

Passt gut zu

Große und mittlere Pharmaunternehmen mit eigenen Computational-Chemistry-Teams Drug-Discovery-Programme mit klarer Zielprotein-Struktur (strukturbasiertes Design) F&E-Teams, die Bindungsaffinitätsprädiktion für Lead-Optimization brauchen

So steigst du ein

Schritt 1: Definiere das spezifische Problem vor der Lizenzierung: Handelt es sich um Lead-Optimization für ein bekanntes Target mit verfügbarer Kristallstruktur, oder um De-novo-Design in früher Phase? Kontaktiere Schrödinger für eine Proof-of-Concept-Demo mit eigenen Daten — das zeigt realistisch, welche Module für dein Programm relevant sind.

Schritt 2: Starte mit dem kleinsten Modulsatz, der deine Kernfrage adressiert. Für die meisten Optimierungsprogramme ist das Glide (Docking) und FEP+ (Bindungsaffinität) — nicht die gesamte Plattform auf einmal. Plane 2–4 Wochen Einarbeitung für Computational Chemists, auch wenn sie andere Tools kennen.

Schritt 3: Integriere die Workflow-Automatisierung (Maestro Workflows) für parallelisierte Screening-Kampagnen. Stelle sicher, dass interne Datenbanken (historische Assay-Daten, Kristallstrukturen) in einem verwertbaren Format vorliegen — das ist in der Praxis oft der bottleneck, nicht das Tool selbst.

Ein konkretes Beispiel

Ein Biotechunternehmen aus dem Ruhrgebiet optimiert Kinase-Inhibitoren für ein Krebsprogramm. FEP+-Berechnungen sagen die Bindungsaffinität von 50 Kandidaten voraus, bevor ein einziger Syntheseauftrag ergeht. Trefferquote im Vergleich zur ungestützten Synthese: von 15 % auf 42 % verbessert. Die Anzahl der zu synthetisierenden Verbindungen bis zum optimierten Lead reduziert sich um ca. 40 %. Kosten: 120.000 USD/Jahr für die relevanten Module plus ein Full-time-Computational-Chemist-Gehalt. Nur wirtschaftlich, weil das Programm drei Kandidaten parallel optimiert.

Diesen Inhalt teilen:

Empfohlen in 1 Use Cases

Redaktionell bewertet · Preise und Funktionen können sich ändern.

Stimmt etwas nicht?

Preise geändert, Feature veraltet oder etwas fehlt? Wir freuen uns über Hinweise und Ergänzungen.

Feedback geben
Kostenloser Newsletter

Bleib auf dem neuesten
Stand der KI

Wähle deine Themen und erhalte relevante KI-News, Praxistipps und exklusive Inhalte direkt in dein Postfach – kein Spam, jederzeit abmeldbar.

Was interessiert dich? Wähle 1–3 Themen — du bekommst nur Inhalte dazu.

Mit der Anmeldung stimmst du unserer Datenschutzerklärung zu. Jederzeit abmeldbar.

Kostenlos
Kein Spam
Jederzeit abmeldbar