Dieses Tool wird nicht mehr empfohlen
RDMO ist ein fragebogenbasiertes Werkzeug fuer Datenmanagementplaene ohne KI-Kern, es passt nicht in unser kuratiertes KI-Tool-Verzeichnis.
RDMO
RDMO e.V. (Community-Projekt)
Der Research Data Management Organiser ist das meistgenutzte Open-Source-Werkzeug für Datenmanagementpläne an deutschen Hochschulen. RDMO bietet strukturierte Fragebögen für DFG-, Horizon-Europe- und NFDI-Anforderungen, erlaubt mehrsprachige Vorlagen und exportiert fertige DMP-Dokumente in PDF, HTML oder DOCX, alles EU-DSGVO-konform auf institutioneller Infrastruktur.
Kosten: Open-Source, selbst hostbar (GitHub). Institutionelle Instanzen an 56+ deutschen Hochschulen kostenfrei nutzbar; Setup-Aufwand der lokalen IT einzurechnen.
Kategorien
Stärken
- DFG-Checkliste, Horizon-Europe-Template und fachspezifische NFDI-Fragebögen integriert
- Vollständig auf institutioneller IT betreibbar, keine US-Cloud, kein Vendor-Lock-in
- Export in PDF, HTML, DOCX und machine-actionable Formate (JSON-LD, RDA DMP Common Standard)
- Mehrsprachig (DE/EN), aktiv von über 21 Gründungsinstitutionen der Community gepflegt
- Projektbasierte Zusammenarbeit: mehrere Forschende bearbeiten gemeinsam einen DMP
Einschränkungen
- Setup erfordert lokale IT-Infrastruktur oder Zugang zu einer institutionellen Instanz
- Keine KI-Unterstützung eingebaut, manuelle Befüllung der Fragebögen nötig
- Benutzeroberfläche ist funktional, nicht modern, kein polierter SaaS-Komfort
- Templates müssen bei Änderungen der Förderanforderungen von der Community aktualisiert werden
Passt gut zu
Hinweis: RDMO ist kein KI-Werkzeug. Der Research Data Management Organiser arbeitet mit strukturierten Fragebögen und Vorlagen, eine KI-Komponente (LLM, ML, generative oder agentische Funktionen) ist nicht eingebaut, die Befüllung der Fragebögen erfolgt manuell. Da unser Verzeichnis ausschließlich Werkzeuge listet, deren Kernnutzen KI-getrieben ist, führen wir RDMO nicht mehr als aktive Empfehlung. Die Seite bleibt aus historischen Gründen erhalten.
So steigst du ein
Schritt 1: Prüfe, ob deine Hochschule bereits eine RDMO-Instanz betreibt, viele Universitätsbibliotheken oder Rechenzentren stellen diese kostenlos bereit. Suche nach „RDMO [Hochschulname]” oder frag die Forschungsdatenstelle.
Schritt 2: Lege ein neues Projekt an, wähle das passende Template (DFG-Checkliste, Horizon-Europe-DMP oder fachspezifischen NFDI-Fragebogen) und beantworte die Fragen schrittweise, du kannst jederzeit unterbrechen und weitermachen.
Schritt 3: Exportiere den fertigen DMP als PDF oder DOCX für die Einreichung. Machine-actionable Exporte (JSON-LD, RDA DMP Common Standard) sind sinnvoll, wenn die Förderorganisation maschinenlesbare DMPs akzeptiert.
Ein konkretes Beispiel
Eine Arbeitsgruppe für Genomforschung an der Universität Tübingen nutzt die lokale RDMO-Instanz, um gleichzeitig DMPs für zwei laufende Drittmittelprojekte (DFG und Horizon Europe) zu pflegen. Dank projektbasierter Zusammenarbeit können Doktorandinnen und Postdocs ihre jeweiligen Datenpakete direkt eintragen, die Projektleitung überprüft und exportiert final. Der Export-DOCX wird direkt als Anhang zum DFG-Antrag hochgeladen. Der Aufwand pro DMP-Update sinkt auf unter eine Stunde, weil alle Vorgaben aus dem Template bereits strukturiert vorliegen.
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