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Freemium ⚠️ Hybrid Zuletzt geprüft: 17. September 2026

Google Antigravity

Google

4/5

Redaktionelle Einschätzung auf Basis öffentlich zugänglicher Quellen (Anbieterangaben, Preislisten, unabhängige Bewertungsplattformen), kein Hands-on-Produkttest, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben. Die Sternebewertung ist eine Meinung der Redaktion.

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Google Antigravity im Überblick: Googles agentische Entwicklungsumgebung mit Gemini-Agenten, für Einzelpersonen kostenlos mit wöchentlich auffrischendem Kontingent. Die Plattform besteht aus der Anwendung Antigravity 2.0, einer CLI, einem SDK und einer Integration für andere IDEs. Enthalten sind Gemini 3.1 Pro und 3.8 Flash, unbegrenzte Tab-Vervollständigungen und geplante Aufgaben. Konkrete Limitzahlen nennt Google für den kostenlosen Zugang nicht.

Kosten: Für Einzelpersonen kostenlos: 0 € mit einem laut Google-Doku wöchentlich auffrischenden Kontingent, konkrete Zahlen nennt Google nicht. Höhere Limits über die Google-AI-Abos: AI Plus 4,99 €/Monat (Antigravity dort nicht als Vorteil genannt), AI Pro 21,99 €/Monat, AI Ultra ab 99,99 €/Monat (5x) bzw. 219,99 €/Monat (20x, zusätzlich Modelle von Drittanbietern). Pro und Ultra können AI Credits für Mehrverbrauch zukaufen. Teams laufen über Google Cloud als Gemini Enterprise Agent Platform, dafür nennt die Antigravity-Doku keinen Preis.

Stärken

  • Kostenloser Zugang ohne Abo: Google nennt Antigravity für Einzelentwickler ausdrücklich kostenfrei
  • Im Grundkontingent aller Stufen enthalten: Gemini 3.1 Pro, Gemini 3.8 Flash, unbegrenzte Tab-Vervollständigungen, geplante Aufgaben und die CLI
  • Vier Bausteine statt nur Editor: Anwendung Antigravity 2.0, CLI, SDK für eigene Agenten und Integration für vorhandene IDEs
  • Agenten arbeiten in Projects mit klar begrenztem Zugriff auf Ordner und Repositories
  • Artefakte wie Plan, Walkthrough und Screenshots machen nachvollziehbar, was der Agent getan hat
  • Läuft auf macOS ab Version 12, Windows 10 (64 Bit) und Linux ab glibc 2.28

Einschränkungen

  • Für den kostenlosen Zugang nennt Google keine Zahl, nur ein wöchentlich auffrischendes Kontingent
  • Anmeldung laut FAQ nur mit privaten Google-Konten in freigegebenen Regionen, bei Workspace-Konten empfiehlt Google eine gmail.com-Adresse
  • Eigene API-Schlüssel, eigene Endpunkte und Organisationsvertragsstufen werden laut Doku nicht unterstützt
  • Datenerhebung ist standardmäßig aktiv, du musst sie in den Einstellungen selbst abschalten
  • Oberfläche und Dokumentation sind englisch, eine deutsche Doku gibt es nicht
  • Für Teams führt der Weg über Google Cloud und die Gemini Enterprise Agent Platform, die Antigravity-Doku nennt dafür keine Preise

Passt gut zu

Entwicklerinnen und Entwickler, die einen Coding-Agenten ohne Abo ausprobieren wollen Projekte im Google-Ökosystem mit Gemini, AI Studio oder Cloud Run Fortgeschrittene, die mehrere Agenten parallel an einem Repository arbeiten lassen

Wann ja, wann nein

Wann ja

  • Du willst einen echten Coding-Agenten ausprobieren, ohne ein Abo abzuschließen
  • Du arbeitest ohnehin mit Gemini, Google AI Studio oder Google Cloud
  • Du willst mehrere Agenten parallel an einem Projekt arbeiten lassen und ihre Ergebnisse nachvollziehen
  • Du hast schon ein Google-AI-Pro- oder -Ultra-Abo und willst das Kontingent auch zum Programmieren nutzen

Wann nein

  • Du brauchst planbare, dokumentierte Nutzungslimits für eine Team-Kalkulation
  • Du arbeitest im Betrieb mit Google-Workspace-Konten, die Anmeldung ist laut Google auf private Google-Konten ausgelegt
  • Du willst eigene API-Schlüssel oder eigene Endpunkte einbinden, das unterstützt Antigravity laut Doku nicht
  • Du brauchst einen Auftragsverarbeitungsvertrag und dokumentierte EU-Datenhaltung für Kundencode

Kurzfazit

Google Antigravity ist Googles agentische Entwicklungsplattform und für Einzelpersonen kostenlos, inklusive Gemini 3.1 Pro, unbegrenzter Tab-Vervollständigung und CLI. Das kostenlose Kontingent beschreibt Google allerdings nur als wöchentlich auffrischendes Kontingent, ohne jede Zahl. Anmelden kannst du dich laut FAQ derzeit nur mit einem privaten Google-Konto, Workspace-Konten machen Probleme. Für den Firmeneinsatz führt der Weg über die Gemini Enterprise Agent Platform. Wer planbare Limits und einen AVV braucht, ist bei Claude Code besser aufgehoben.

Für wen ist Google Antigravity?

Einsteiger ohne Budget: Das ist der stärkste Fall. Du lädst die Anwendung herunter, meldest dich mit deinem privaten Google-Konto an und hast einen Agenten, der Dateien anlegt und ändert, ohne dass du eine Zahlungsmethode hinterlegst. Für ein erstes eigenes Projekt reicht das, und anders als bei Claude Code brauchst du dafür kein Abo.

Entwicklerinnen und Entwickler im Google-Ökosystem: Wer ohnehin mit Gemini arbeitet, in Google AI Studio prototypt oder auf Google Cloud deployt, bekommt hier denselben Modellstamm im Editor. Laut Plan-Dokumentation greifen alle Stufen auf Gemini 3.1 Pro und Gemini 3.8 Flash zu, auch die kostenlose.

Fortgeschrittene mit mehreren Agenten: Antigravity 2.0 ist als Kommandozentrale gebaut, in der Agenten parallel arbeiten. Dazu kommen Artefakte wie Plan, Walkthrough und Screenshots, an denen du nachvollziehst, was ein Agent gemacht hat, statt nur ein Diff zu sehen. Wer schon einmal drei Agenten gleichzeitig laufen ließ und danach nicht mehr wusste, wer was geändert hat, kennt den Wert davon.

Bestehende Google-AI-Pro- und -Ultra-Abonnenten: Wenn du für 21,99 € im Monat ohnehin Google AI Pro zahlst, hebt das laut Google die Ratenbegrenzungen in Antigravity an. Das Coding-Werkzeug kostet dich dann keinen zusätzlichen Cent.

Weniger geeignet für: Betriebe, die mit Google-Workspace-Konten arbeiten. Die FAQ nennt private Google-Konten als die unterstützte Anmeldung und empfiehlt bei Problemen ausdrücklich eine gmail.com-Adresse, das ist für Firmenrechner eine unangenehme Empfehlung. Ebenfalls schlecht bedient sind Teams, die Nutzung kalkulieren müssen: Ohne veröffentlichte Limitzahlen lässt sich nicht abschätzen, wann der Agent stehen bleibt. Und wer eigene API-Schlüssel oder ein Organisationskontingent einbinden will, findet in der Doku einen klaren Hinweis, dass beides nicht unterstützt wird.

Preise im Detail

StufePreis pro MonatWas du für Antigravity bekommst
Antigravity ohne Abo0 €Kontingent, das laut Plan-Doku wöchentlich auffrischt, plus Wochenlimit. Eine Zahl nennt Google nicht. Enthalten sind trotzdem Gemini 3.1 Pro und 3.8 Flash, unbegrenzte Tab-Vervollständigungen, geplante Aufgaben und die CLI
Google AI Plus4,99 €Antigravity taucht in den Vorteilslisten dieser Stufe nicht auf, Google nennt es erst ab Pro
Google AI Pro21,99 €Hohes Kontingent, das sich alle fünf Stunden auffrischt, bis das Wochenlimit greift, dazu höhere Wochenlimits. AI Credits für Mehrverbrauch zukaufbar
Google AI Ultra (5x)99,99 €Höhere Ratenbegrenzungen als Pro, ebenfalls mit zukaufbaren AI Credits
Google AI Ultra (20x)219,99 €Höchstes Fünf-Stunden-Kontingent, höchste Wochenlimits, zusätzlich Zugriff auf Modelle von Drittanbietern
Teams und Unternehmenkein Preis in der Antigravity-DokuLäuft über Google Cloud als Teil der Gemini Enterprise Agent Platform

Preise laut Gemini-Abo-Seite, Limitbeschreibungen laut Plan-Dokumentation, beide abgerufen am 17. September 2026.

Einordnung: Die ehrliche Antwort auf die Frage “Was kostet Antigravity?” lautet: nichts, solange du als Einzelperson arbeitest. Google verlangt für den Zugang weder Abo noch Zahlungsdaten, und der kostenlose Zugang ist nicht funktional beschnitten, sondern nur im Volumen begrenzt. Der Haken sitzt genau dort: Google beschreibt das kostenlose Kontingent nur als wöchentlich auffrischend und nennt keine Zahl, weder Anfragen noch Token noch Stunden. Du merkst also erst im Betrieb, wie weit du kommst, und wenn das Wochenkontingent leer ist, wartest du bis zum Reset. Ein Abo lohnt sich deshalb weniger als Funktionsupgrade, sondern als Wartezeitversicherung. Wer täglich baut, landet schnell bei Google AI Pro für 21,99 €, wer damit sein Geld verdient, bei Ultra. Die beiden Ultra-Stufen für 99,99 € und 219,99 € sind Profi-Preise, die sich nur rechnen, wenn du die enthaltenen Gemini-Vorteile außerhalb von Antigravity ebenfalls nutzt.

Stärken im Detail

Der kostenlose Zugang ist kein Demomodus. Googles Plan-Dokumentation listet für das Grundkontingent aller Stufen dieselben Bausteine: Zugriff auf Gemini 3.1 Pro und Gemini 3.8 Flash, unbegrenzte Tab-Vervollständigungen und alle Produktfunktionen inklusive geplanter Aufgaben und CLI. Begrenzt ist also die Menge, nicht der Funktionsumfang. Das ist ein deutlicher Unterschied zu Claude Code, das im kostenlosen Anthropic-Plan überhaupt nicht enthalten ist, und ein Unterschied im Grad zu Codex, das im ChatGPT-Free-Plan zwar enthalten ist, dort aber laut OpenAI nur eingeschränkten Zugriff bekommt.

Vier Bausteine statt eines Editors. Antigravity ist nicht nur ein Programm. Google liefert die Anwendung Antigravity 2.0 als Kommandozentrale für Agenten, eine CLI für das Terminal, ein SDK für eigene Agenten und eine Integration für vorhandene IDEs. Die Versionsstände stehen offen in der Doku: CLI 1.2.0, SDK 0.1.16, IDE-Integration 2.5.5. Wer seinen Editor nicht wechseln will, muss es also nicht.

Nachvollziehbarkeit statt Blackbox. Agenten arbeiten in Projects, die festlegen, auf welche Ordner und Repositories sie zugreifen dürfen. Als Ergebnis liefern sie Artefakte: einen Plan, einen Walkthrough und Screenshots. Genau das fehlt bei vielen Agenten-Werkzeugen, bei denen am Ende ein Berg geänderter Dateien steht und die Begründung im Chatverlauf verstreut liegt.

Breite Plattformbasis. macOS ab Version 12 (Monterey), Windows 10 in 64 Bit für x64 und ARM64, Linux ab glibc 2.28, also etwa Ubuntu 20, Debian 10, Fedora 36 oder RHEL 8. Das deckt auch ältere Firmenrechner ab, was bei Konkurrenzprodukten nicht selbstverständlich ist.

Kostenlos verfügbar in 224 Ländern und Territorien. Deutschland, Österreich und die Schweiz gehören laut FAQ zu den freigegebenen Regionen. Google weist allerdings darauf hin, dass in manchen Regionen die Google-One-AI-Abos fehlen, dort bleibt es beim kostenlosen Kontingent.

Schwächen ehrlich betrachtet

Keine einzige Zahl beim kostenlosen Kontingent. Google beschreibt es als sinnvolles Kontingent, das wöchentlich auffrischt. Das ist keine Angabe, sondern ein Adjektiv. Für Pro nennt Google ein Fünf-Stunden-Fenster und ein Wochenlimit, wieder ohne Werte. Zum Vergleich: OpenAI nennt für Codex im Plus-Plan immerhin geschätzte 10 bis 100 lokale Nachrichten pro fünf Stunden. Wer planen muss, hat hier nichts in der Hand. Der Workaround ist unbefriedigend, aber praktikabel: eine Woche lang normal arbeiten, mitschreiben, wann das Limit greift, und daraus dein persönliches Budget ableiten.

Private Google-Konten statt Firmenkonten. Die FAQ formuliert es unmissverständlich: Antigravity ist derzeit für private Google-Konten in freigegebenen Regionen verfügbar, bei Schwierigkeiten mit Workspace-Konten solle man eine gmail.com-Adresse probieren. Für einen Betrieb heißt das, dass die Nutzung faktisch am Firmenkonto vorbeiläuft, mit allen Folgen für Zugriffskontrolle und Offboarding. Der saubere Weg für Teams ist die Gemini Enterprise Agent Platform über Google Cloud, und das ist ein anderes Produkt mit eigenem Vertrag.

Datenerhebung ist standardmäßig an. Die FAQ verweist bei der Frage nach der Datennutzung auf die Nutzungsbedingungen und hält fest, dass du die Datenerhebung jederzeit in den Einstellungen abschalten kannst. Das “jederzeit” bedeutet im Umkehrschluss: Bis du es tust, läuft sie. Erster Handgriff nach der Installation, bevor du ein Repository öffnest.

Keine eigenen Schlüssel, keine Vertragsstufen. Die Plan-Doku sagt ausdrücklich, dass es keine Unterstützung dafür gibt, eigene API-Schlüssel oder Endpunkte einzubinden, um zusätzliche Limits zu bekommen, und auch keine Organisationsvertragsstufen. Damit fällt der übliche Ausweg weg, ein Limit mit einem eigenen, abgerechneten API-Zugang zu umgehen. Bei Claude Code und Codex geht genau das.

Englisch, ohne Ausnahme. Oberfläche, Dokumentation und FAQ sind englisch. Der Agent versteht deutsche Prompts, weil Gemini das tut, aber wer sich durch Einstellungen und Doku arbeiten muss, tut das auf Englisch. Für Einsteiger ist das eine echte Hürde.

Hohes Änderungstempo. Die Versionsnummern in der Doku zeigen ein Produkt in Bewegung: Antigravity 2.0, CLI 1.2.0, SDK 0.1.16. Anleitungen mit Screenshots veralten hier schneller als bei etablierten Editoren, und was heute kostenlos im Kontingent steckt, kann morgen anders geschnitten sein.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
planbare Limits, MCP-Anbindung und einen Anbieter mit Geschäftskundenverträgen brauchstClaude Code
einen kostenlosen Agenten willst, den unser Einsteiger-Tutorial Schritt für Schritt begleitetOpenAI Codex
den ausgereiftesten KI-Editor mit der besten Autovervollständigung suchstCursor
in deiner bestehenden IDE bleiben und ein Firmenkonto mit Lizenzverwaltung nutzen willstGitHub Copilot
lieber im Browser prototypst, ohne Installation und ohne lokale OrdnerGoogle AI Studio

Die ehrliche Reihenfolge für unsere Leserschaft: Wer kostenlos anfangen will, hat mit Antigravity und Codex zwei Optionen, und beide sind brauchbar. Codex gewinnt beim Einstieg, weil du dafür bei uns eine vollständige deutsche Anleitung findest und weil die Anmeldung über ein ChatGPT-Konto läuft, das viele ohnehin haben. Antigravity gewinnt, sobald du mehrere Agenten parallel führen willst oder ohnehin im Google-Ökosystem arbeitest. Sobald Geld im Spiel ist, verschiebt sich das Bild: Claude Code und Cursor sind die reiferen Werkzeuge, kosten aber ab dem ersten Tag. Windsurf und Zed spielen in derselben Liga, haben bei uns aber noch keine geprüfte Seite.

So steigst du ein

Schritt 1: Herunterladen und anmelden. Hol dir die Anwendung von antigravity.google, für macOS gibt es getrennte Downloads für Apple Silicon und Intel. Prüfe vorher die Anforderungen: macOS ab Version 12, Windows 10 in 64 Bit, Linux ab glibc 2.28. Melde dich mit einem privaten Google-Konto an. Wenn dein Workspace-Konto hakt, nimm laut Googles eigener Empfehlung eine gmail.com-Adresse.

Schritt 2: Datenerhebung abschalten, dann erst ein Projekt öffnen. Geh vor dem ersten Prompt in die Einstellungen und deaktiviere die Datenerhebung. Danach legst du ein Project an und gibst dem Agenten genau den Ordner frei, in dem er arbeiten soll, nicht dein ganzes Home-Verzeichnis. Fang mit einem leeren Ordner und einem kleinen Vorhaben an, nicht mit dem Produktivrepository.

Schritt 3: Mit Plan arbeiten, nicht mit Zuruf. Lass den Agenten erst einen Plan als Artefakt erzeugen, lies ihn, korrigiere ihn, und lass ihn dann ausführen. Das kostet zwei Minuten und spart dir die Situation, in der ein Agent zwanzig Dateien angefasst hat und du nicht mehr weißt, warum. Für das Muster “Ergebnis beschreiben, Grenzen setzen, Prüfkriterium nennen” nimm die Prompts aus unserem Codex-Tutorial, sie funktionieren mit Antigravity genauso.

Ein konkretes Beispiel

Eine Werbeagentur in Leipzig mit elf Beschäftigten hat kein Entwicklungsteam, aber einen Projektmanager, der früher selbst programmiert hat. Für die Kundenabnahme fehlt ein kleines Werkzeug: eine Seite, auf der Kunden Korrekturwünsche zu einem Layout hinterlassen, ohne dass daraus eine E-Mail-Kette wird. Ein externer Entwickler hätte dafür mehrere Tagessätze berechnet, die Agentur hat das Budget nicht.

Der Projektmanager installiert Antigravity, legt einen leeren Ordner an und beschreibt in drei Absätzen, was das Werkzeug können soll. Der Agent erstellt zuerst einen Plan, den er auf zwei Punkte korrigiert, dann die Dateien. Nach zwei Nachmittagen läuft eine Version, die das Team intern ausprobiert, veröffentlicht wird sie über den vorhandenen Webspace. Kosten: 0 €, weil er im kostenlosen Kontingent geblieben ist. Aufwand: etwa sechs Stunden verteilt auf zwei Tage, unterbrochen von einer Wartezeit, als das Wochenkontingent an einem Nachmittag aufgebraucht war. Genau diese Unterbrechung ist der Preis des kostenlosen Zugangs, und für ein internes Werkzeug ohne Termindruck ist er zu verkraften. Für Kundenprojekte mit Deadline wäre er es nicht.

Nicht sicher, ob Google Antigravity zu euch passt?

Wir helfen bei der Tool-Auswahl und begleiten die Einführung in euren Arbeitsalltag, unverbindlich und kostenlos im Erstgespräch.

Erstgespräch anfragen

DSGVO & Datenschutz

  • Anbieter und Hosting: Google, die Verarbeitung läuft in Googles globaler Infrastruktur. Eine Wahl des Speicherorts oder eine dokumentierte EU-Datenhaltung nennt die Antigravity-Dokumentation nicht.
  • Rechtsverhältnis: Einzelkonten laufen laut Plan-Dokumentation unter Googles allgemeinen Nutzungsbedingungen. Das ist ein Verbrauchervertrag, kein Auftragsverarbeitungsvertrag.
  • Datenerhebung: Die FAQ verweist für die Datennutzung auf die Nutzungsbedingungen und stellt klar, dass du die Datenerhebung jederzeit im Einstellungsbereich abschalten kannst. Sie ist also standardmäßig aktiv.
  • Kundencode: Solange du mit einem privaten Google-Konto und ohne AVV arbeitest, gehört fremder Quellcode und gehören Kundendaten nicht in einen Antigravity-Projektordner. Der Agent liest, was im Project freigegeben ist.
  • Empfehlung für Betriebe: Wer Antigravity geschäftlich einsetzen will, nimmt den Weg über Google Cloud und die Gemini Enterprise Agent Platform, dort gibt es Verträge, Rollen und Rechnungen. Für den privaten Lernfall reicht das kostenlose Konto, mit abgeschalteter Datenerhebung und einem separaten Übungsordner.

Gut kombiniert mit

  • Gemini, für die Runde vor dem Programmieren: Anforderungen klären, Varianten durchspielen, Fachbegriffe prüfen. Dasselbe Modellhaus, aber im Chat statt im Editor, und wer ein Google-AI-Pro-Abo hat, bezahlt beides einmal.
  • Google AI Studio, um Prompts und Modelle auszuprobieren, bevor du sie in Code gießt. Der Antigravity-Agent steckt laut unserer Recherche zu AI Studio auch im dortigen Build-Modus, du triffst also auf dieselbe Logik in einer Browser-Umgebung.
  • Claude Code, als zweite Meinung. Ein Agent baut, der andere prüft, das deckt mehr Fehler auf als zwei Durchläufe mit demselben Modell. Sinnvoll, sobald du ohnehin ein Claude-Abo hast.

Häufige Fragen zu Google Antigravity

Was kostet Google Antigravity?

Für Einzelpersonen nichts. Google bezeichnet die Nutzung auf der Startseite ausdrücklich als kostenfrei, Zahlungsdaten verlangt der Einstieg nicht. Höhere Ratenbegrenzungen bekommst du über die Google-AI-Abos: AI Pro für 21,99 € im Monat, AI Ultra ab 99,99 € beziehungsweise 219,99 € (Stand: 17. September 2026). Für Teams läuft der Zugang über Google Cloud als Gemini Enterprise Agent Platform, dafür nennt die Antigravity-Doku keinen Preis.

Wie viele Anfragen habe ich im kostenlosen Zugang?

Das sagt Google nicht. Die Plan-Dokumentation nennt für die kostenlose Stufe nur ein sinnvolles Kontingent, das wöchentlich auffrischt, dazu ein Wochenlimit. Zahlen für Anfragen, Token oder Stunden fehlen auf allen von uns geprüften Seiten, auch für AI Pro und Ultra. Praktisch heißt das: Du arbeitest, bis der Hinweis auf das Limit erscheint, und wartest dann bis zum Reset.

Ist Antigravity eine kostenlose Alternative zu Claude Code?

Ja, für den Einstieg. Claude Code ist im kostenlosen Anthropic-Plan nicht enthalten, Antigravity dagegen kostenlos nutzbar, inklusive Gemini 3.1 Pro. Der Unterschied liegt in der Verlässlichkeit: Claude Code nennt Pläne, Preise und einen Weg über die API, Antigravity nennt beim kostenlosen Zugang keine Limitzahlen und erwartet ein privates Google-Konto. Die zweite kostenlose Option ist OpenAI Codex im ChatGPT-Free-Plan, für den wir eine deutsche Schritt-für-Schritt-Anleitung haben.

Funktioniert Antigravity mit einem Google-Workspace-Konto?

Offiziell ist es auf private Google-Konten ausgelegt. Die FAQ empfiehlt bei Problemen mit Workspace-Konten, es mit einer gmail.com-Adresse zu versuchen. Für Firmen ist das der Punkt, an dem man die Team-Variante über Google Cloud prüfen sollte, statt Mitarbeitende auf private Konten auszuweichen zu lassen.

Auf welchen Systemen läuft Antigravity?

macOS ab Version 12 (Monterey), Windows 10 in 64 Bit für x64 und ARM64 sowie Linux mit glibc ab 2.28, also etwa Ubuntu 20, Debian 10, Fedora 36 oder RHEL 8. Für macOS gibt es getrennte Downloads für Apple Silicon und Intel. Neben der Anwendung gibt es eine CLI, ein SDK und eine Integration für vorhandene IDEs.

Unser Fazit

Google Antigravity bekommt 4 von 5 Sternen. Es ist derzeit der großzügigste kostenlose Einstieg in agentisches Programmieren: voller Funktionsumfang, Gemini 3.1 Pro, CLI und geplante Aufgaben ohne Abo, dazu eine saubere Trennung in Projects und nachvollziehbare Artefakte. Wer ausprobieren will, wie sich ein Coding-Agent anfühlt, zahlt hier nichts und bekommt trotzdem das richtige Produkt und nicht dessen Demoversion.

Den fünften Stern kosten drei Dinge: Google nennt für kein einziges Kontingent eine Zahl, die Anmeldung ist auf private Konten ausgelegt und damit für Betriebe unpraktisch, und die Datenerhebung läuft, bis du sie abschaltest. Dazu kommt, dass eigene API-Schlüssel ausdrücklich nicht unterstützt werden, der Notausgang bei erreichtem Limit also fehlt. Für Lernen, Nebenprojekte und Prototypen ist das verschmerzbar. Für Kundenarbeit mit Termin und Vertrag nimmst du besser Claude Code oder Cursor und zahlst dafür.

Was wir bemerkt haben

  • September 2026, Faktencheck: Das Produkt lebt, heißt weiterhin Google Antigravity und ist auf antigravity.google mit aktuellen Blogbeiträgen zu Gemini 3.8 Flash und 3.7 Flash präsent. Kein Hinweis auf Einstellung oder Umbenennung. Aus dem einen Werkzeug sind vier geworden: Antigravity 2.0, CLI (1.2.0), SDK (0.1.16) und eine Integration für vorhandene IDEs (2.5.5).
  • September 2026, Kostenloses Kontingent: Google beziffert es nach wie vor nicht. Die Plan-Dokumentation nennt für die kostenlose Stufe nur ein wöchentlich auffrischendes Kontingent plus Wochenlimit, für AI Pro ein Fünf-Stunden-Fenster. Keine Seite nennt Anfragen, Token oder Stunden, auch nicht für die bezahlten Stufen. Wer “Antigravity Kosten” sucht, bekommt von Google also eine Antwort auf den Preis, aber keine auf die Menge.
  • September 2026, Widersprüchliche Google-Seiten: Die Google-One-Seite beschreibt für AI Pro “erweiterte Ratenbegrenzungen” in Antigravity, die Gemini-Abo-Seite an derselben Stelle “Standard-Ratenbegrenzungen”. Für AI Plus führt keine der beiden Seiten Antigravity als Vorteil auf, und der Plus-Preis erscheint auf der Google-One-Seite in zwei Varianten, 4,99 € und 9,99 €. Für AI Plus gehen wir deshalb davon aus, dass es in Antigravity nichts zusätzlich freischaltet.
  • September 2026, Kein eigener API-Schlüssel: Die Plan-Doku schließt ausdrücklich aus, eigene Schlüssel oder Endpunkte für zusätzliche Limits einzubinden, und nennt auch Organisationsvertragsstufen als nicht unterstützt. Das ist ungewöhnlich, bei Claude Code und Codex ist der API-Weg der übliche Ausweg aus dem Abo-Limit.
  • September 2026, Nur private Konten: Die FAQ nennt private Google-Konten als unterstützte Anmeldung und empfiehlt bei Workspace-Problemen eine gmail.com-Adresse. Verfügbar ist Antigravity in 224 Ländern und Territorien, in manchen davon ohne Zugang zu den Google-AI-Abos.
  • September 2026, Technische Basis: Auf welchem Editor die Oberfläche aufsetzt, dokumentiert Google auf den von uns geprüften Seiten nicht mehr. Wir führen es deshalb nicht als Fakt.

Quellen

  1. Google Antigravity – Startseite. https://antigravity.google/ (abgerufen am 2026-09-17). Produkt aktiv und verfügbar, bezeichnet sich als agentische Entwicklungsplattform für die Agent-First-Ära, für Entwickler kostenfrei nutzbar (Available at no charge), Enterprise-Angebot separat verlinkt; Downloads für Apple Silicon und Intel; vier Bausteine Antigravity 2.0 als Kommandozentrale für Agenten, Antigravity CLI, Antigravity SDK und Antigravity für IDEs; Blogbeiträge zu Gemini 3.8 Flash und Gemini 3.7 Flash; kein Hinweis auf Einstellung oder Umbenennung..
  2. Google Antigravity – Dokumentation zu Plänen und Limits. https://antigravity.google/docs/plans (abgerufen am 2026-09-17). Einzelkonten laufen unter Googles Nutzungsbedingungen, Teams über Google Cloud als Teil der Gemini Enterprise Agent Platform. Grundkontingent aller Stufen: Zugriff auf Gemini 3.1 Pro, Gemini 3.8 Flash und weitere Modelle der Enterprise-Plattform, unbegrenzte Tab-Vervollständigungen, alle Produktfunktionen inklusive geplanter Aufgaben und CLI. Kostenlose Stufe: Meaningful quota, refreshed weekly plus Wochenlimit. Google AI Pro: hohes Kontingent, das sich alle fünf Stunden auffrischt, bis das Wochenlimit greift, dazu höhere Wochenlimits. Google AI Ultra: höchstes Fünf-Stunden-Kontingent, höchste Wochenlimits, Zugriff auf Modelle von Drittanbietern. Pro und Ultra können AI Credits für Verbrauch über dem Grundkontingent kaufen, steuerbar über die Einstellung AI Credit Overages. Ausdrücklich nicht unterstützt: eigene API-Schlüssel oder Endpunkte für zusätzliche Limits sowie Organisationsvertragsstufen..
  3. Google Antigravity – Erste Schritte und Systemanforderungen. https://antigravity.google/docs/getting-started (abgerufen am 2026-09-17). Aktuelle Versionsstände: Antigravity 2.0, Antigravity CLI 1.2.0, Antigravity SDK 0.1.16, Antigravity für IDEs 2.5.5. Agenten arbeiten in Projects, die die Ordner und Repositories begrenzen, auf die sie zugreifen dürfen. Artefakte umfassen Plan, Walkthrough und Screenshots. Systemanforderungen: macOS ab Version 12 (Monterey), Windows 10 (64 Bit) für x64 oder ARM64, Linux mit glibc ab 2.28 und glibcxx ab 3.4.25, etwa Ubuntu 20, Debian 10, Fedora 36 oder RHEL 8..
  4. Google Antigravity – FAQ. https://antigravity.google/docs/faq (abgerufen am 2026-09-17). Antigravity ist derzeit für private Google-Konten in freigegebenen Regionen verfügbar, bei Problemen mit Google-Workspace-Konten empfiehlt Google eine gmail.com-Adresse. Zur Frage nach der Nutzung von Nutzerdaten verweist die FAQ auf die Nutzungsbedingungen und hält fest, dass sich die Datenerhebung jederzeit im Einstellungsbereich abschalten lässt. Verfügbar in 224 Ländern und Territorien, in einigen davon ohne Zugang zu den Google-One-AI-Abos. Für Limits und Preise verweist die FAQ auf die Plan-Dokumentation..
  5. Google – Gemini-Abos im Überblick. https://gemini.google/subscriptions/ (abgerufen am 2026-09-17). Preise für Deutschland: Google AI Plus 4,99 €/Monat, Google AI Pro 21,99 €/Monat, Google AI Ultra ab 99,99 €/Monat (5x) beziehungsweise 219,99 €/Monat (20x). Antigravity wird je Stufe genannt: AI Pro mit Standard-Ratenbegrenzungen für das KI-Agentenmodell in Google Antigravity, AI Ultra 5x mit höheren Ratenbegrenzungen, AI Ultra 20x mit den höchsten Ratenbegrenzungen. Konkrete Zahlenwerte für die Limits nennt die Seite nicht..
  6. Google One – Google-AI-Abos. https://one.google.com/about/google-ai-plans/ (abgerufen am 2026-09-17). Google AI Plus wird mit 4,99 €/Monat oder 9,99 €/Monat ausgewiesen. Für Google AI Pro nennt die Seite erweiterte Ratenbegrenzungen für das Agent-Modell in Google Antigravity, unserer agentischen Entwicklungsplattform, für Google AI Ultra höhere Ratenbegrenzungen. Für AI Plus wird Antigravity nicht als Vorteil aufgeführt..

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Arthur Atlas

KI-Analyst

So entsteht diese Bewertung

Diese Seite bewerten wir redaktionell, mit kräftiger Unterstützung von Arthur Atlas, unserem KI-Analysten. Er prüft Bewertungen nach und markiert veraltete Angaben, sobald sich der Markt dreht. Unsere Angaben stammen überwiegend aus öffentlich zugänglichen Quellen wie Anbieter-Website, Doku und Preislisten. Preise und Funktionen können sich ändern.

Hinweis: Diese Angaben können veraltet oder fehlerhaft sein. Prüfe im Zweifel immer direkt auf der Website des Anbieters.

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