GE Digital Predix
GE Vernova (Software der früheren GE Digital, seit April 2024 börsennotiertes Spin-off der General Electric)
Redaktionelle Einschätzung auf Basis öffentlich zugänglicher Quellen (Anbieterangaben, Preislisten, unabhängige Bewertungsplattformen), kein Hands-on-Produkttest, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben. Die Sternebewertung ist eine Meinung der Redaktion.
Tool öffnenGE Digital Predix ist die Industrial-IoT- und Predictive-Maintenance-Technik von GE, heute in die GE-Vernova-APM-Suite auf Meridium-Basis aufgegangen. Die eigenständige Predix-PaaS-Marke ist nach dem Scheitern der General-Purpose-Vision und der GE-Aufspaltung verblasst, KI-Funktionen für Anomalieerkennung, Predictive Maintenance und Digital Twins werden unter GE-Vernova-Namen aktiv weiterentwickelt.
Kosten: Enterprise-Lizenzierung auf Anfrage, kein öffentliches Preismodell. Typische Größenordnung: ab sechsstelligem Jahresvolumen pro Standort, je nach Asset-Anzahl, Modulen (APM Health, APM Reliability, APM Strategy) und Cloud- oder On-Premises-Variante. Implementierungsprojekte regelmäßig im siebenstelligen Bereich
Kategorien
Stärken
- Tiefe Domänenmodelle für Energie, Schwerindustrie und Aviation, entstanden aus jahrzehntelanger GE-OEM-Erfahrung mit Turbinen, Generatoren und Triebwerken
- Reife Asset-Performance-Management-Suite (APM Health, Reliability, Strategy) auf Meridium-Basis mit eingebetteten ML-Modellen für Failure Prediction und RUL-Schätzung (Remaining Useful Life)
- Digital-Twin-Bibliothek mit vorgefertigten Modellen für GE-Aggregate (Gasturbinen, Windkraftanlagen, Lokomotiven), schnelle Time-to-Value bei GE-Equipment
- On-Premises- und Hybrid-Deployment möglich, wichtig für kritische Infrastruktur und OT-Netze ohne Cloud-Anbindung
- Integration in den GE-Vernova-Software-Stack (GridOS, CIMPLICITY, iFIX), für Bestandskunden mit GE-Steuerungstechnik eingespielt
- Enterprise-Support mit Branchenexpertise, Implementierungspartner kennen Kraftwerks-, Netz- und Produktionsumgebungen
Einschränkungen
- Predix als eigenständige PaaS-Marke ist verblasst, die Funktionen leben in der GE-Vernova-APM-Suite (Meridium) weiter, nicht mehr als General-Purpose-Plattform
- Portfolio-Fragmentierung nach der GE-Aufspaltung: GE Vernova hat die Proficy-Software im März 2026 an TPG verkauft und fokussiert GridOS, Bestandskunden müssen die Produkt- und Vertragszuordnung neu klären
- Kein öffentliches Pricing, Evaluation und Wettbewerbsvergleich laufen nur über aufwändige RFP-Prozesse
- Historische Strategiewechsel: Der General-Purpose-IIoT-Anspruch von 2015 bis 2019 wurde nach Milliardenverlusten zurückgefahren, Bestandskunden haben mehrere Roadmap-Korrekturen erlebt
- Lock-in-Risiko durch proprietäre Asset-Modelle und APM-Datenstrukturen, Migration auf Wettbewerbsplattformen entsprechend aufwändig
- Implementierungsdauer typischerweise 9 bis 18 Monate für produktiven APM-Einsatz an einem Standort, kein Self-Service-Tool
- Außerhalb der GE-Equipment-Welt deutlich weniger differenziert, wer keine GE-Turbinen oder GE-Steuerungen betreibt, hat geringeren Mehrwert
Passt gut zu
Wann ja, wann nein
Wann ja
- Du betreibst GE-Equipment (Gasturbinen, Windkraftanlagen, Generatoren, Lokomotiven) und willst die OEM-eigenen Digital-Twin-Modelle nutzen
- Du brauchst APM-Software für kritische Infrastruktur mit On-Premises- oder Hybrid-Deployment-Anforderung
- Du hast bereits GE-Vernova-Software (GridOS, CIMPLICITY) im Einsatz und willst die Predictive-Maintenance-Schicht ergänzen
- Du arbeitest in regulierten Umgebungen (Stromnetz, Kraftwerk, Bahn) mit langen Beschaffungszyklen und Bedarf an Branchenreferenzen
Wann nein
- Du suchst eine schlanke, schnell evaluierbare IIoT-Plattform mit transparentem Pricing, dann sind Cloud-native Lösungen einfacher zugänglich
- Dein Equipment-Portfolio kommt nicht von GE, der Domain-Vorteil entfällt, andere Plattformen sind oft günstiger
- Du willst eine zukunftssichere Marken- und Roadmap-Klarheit, die strategische Position seit GE-Spin-off ist noch nicht stabilisiert
- Du brauchst eine Self-Service- oder No-Code-Lösung, Predix-basierte Software ist Implementierungsgeschäft mit Beratern
Kurzfazit
GE Digital Predix war einmal das ehrgeizigste IIoT-Plattformprojekt der Welt, ab 2015 mit Milliarden-Investitionen als „operating system for industrial internet” angetreten, sollte Predix in der Industrie das werden, was AWS für die Web-Welt geworden ist. Diese ursprüngliche General-Purpose-Vision ist gescheitert. Nach über vier Milliarden US-Dollar Investitionen zwischen 2011 und 2019, milliardenschweren Abschreibungen und mehreren Strategiekorrekturen ist Predix heute keine eigenständige General-Purpose-IIoT-Cloud mehr, sondern die eingebettete Analytics-Schicht innerhalb der GE-Vernova-APM-Suite auf Basis der Meridium-Plattform. Mit der GE-Aufspaltung (GE HealthCare 2023, GE Vernova und GE Aerospace im April 2024) ist die Marke „Predix” weitgehend in den Hintergrund gerückt, die Technologie lebt weiter, der Name verblasst. Wichtig für die Einordnung: Die Nachfolgeprodukte werden aktiv weiterentwickelt, GE Vernova investiert erkennbar in KI (etwa GridOS als „enterprise software and AI platform”). Wer GE-Turbinen, -Windkraftanlagen oder -Lokomotiven betreibt, bekommt mit der APM-Suite ausgereifte Predictive-Maintenance-Modelle und Digital Twins. Wer keinen GE-Equipment-Bezug hat, findet bei Siemens Insights Hub (vormals MindSphere), AWS IoT SiteWise oder PTC ThingWorx oft schneller eine moderne Antwort.
Für wen ist GE Digital Predix?
Energieversorger und Netzbetreiber: Wer Gasturbinen-Kraftwerke, Wind-Onshore- und Offshore-Parks oder Netzinfrastruktur betreibt, profitiert von den OEM-Digital-Twins. GE-Vernova-APM kann mit Werks- und Equipmentdaten die Restlebensdauer (Remaining Useful Life) prognostizieren, anstehende Wartungsfenster optimieren und Ausfallrisiken einzelner Komponenten quantifizieren, eine Disziplin, in der GE durch jahrzehntelange Field-Service-Erfahrung tatsächlich tiefe Modelle besitzt.
Schwerindustrie mit GE-Equipment: Stahlwerke, Petrochemie, Bergbau, überall, wo GE-Aggregate als Hauptantrieb laufen, ist die Integration der proprietären Asset-Modelle ein realer Vorteil gegenüber generischen IIoT-Plattformen. Sensorströme aus GE-Steuerungen lassen sich oft ohne aufwändige Mapping-Arbeit anschließen.
Bahn und Mobilität: GE Transportation (2019 an Wabtec verkauft) hat tiefe Lokomotiven- und Schienenfahrzeug-Modelle im Predix-Erbe hinterlassen. Eisenbahnverkehrsunternehmen mit GE-Loks finden hier Predictive-Maintenance-Modelle, die Wettbewerber nicht abbilden. Beachte: Wabtec vermarktet eigene Asset-Performance-Lösungen unter eigener Marke, kläre also, welcher Anbieter für dein Schienenfahrzeug-Portfolio heute zuständig ist.
APM-Schwergewichte und Beratungsprojekte: Wer in einem Großkonzern eine standortübergreifende Asset-Performance-Strategie aufsetzt, typischerweise begleitet von einem System-Integrator, und einen reifen, branchenerprobten APM-Stack braucht, findet bei GE Vernova einen etablierten Anbieter mit Referenzen in regulierten Branchen.
OT-Sicherheits-Sensitive: On-Premises-Deployment ist möglich. Für Betreiber kritischer Infrastruktur (KRITIS in Deutschland), die ihre Sensordaten nicht in eine US-Cloud schicken wollen oder dürfen, ist das ein wichtiger Pluspunkt gegenüber rein Cloud-nativen Wettbewerbern.
Weniger geeignet für: Mittelständler ohne GE-Equipment (der Domain-Vorteil entfällt), Teams mit Self-Service-Erwartung (Predix ist Implementierungsgeschäft mit Beratern), Projekte mit kurzem Time-to-Value-Anspruch (typische Implementierung: 9 bis 18 Monate), Organisationen mit kleinem Budget (sechsstellige Lizenzen aufwärts) und alle, die strategische Marken- und Roadmap-Klarheit über die nächsten Jahre brauchen, die Position nach dem GE-Spin-off ist noch nicht ausgehärtet.
Preise im Detail
| Komponente | Preis | Was du bekommst |
|---|---|---|
| APM Health | Auf Anfrage (Enterprise) | Echtzeit-Zustandsüberwachung, Anomalieerkennung, KPI-Dashboards |
| APM Reliability | Auf Anfrage (Enterprise) | Predictive-Maintenance-Modelle, RUL-Schätzung, Fehlermodusanalyse |
| APM Strategy | Auf Anfrage (Enterprise) | Wartungsstrategieoptimierung, RCM (Reliability-Centered Maintenance) |
| Digital Twin Catalog | Inklusive bzw. Asset-basiert | Vorgefertigte Modelle für GE-Equipment (Gasturbinen, Windturbinen, etc.) |
| Cloud-Deployment | Asset- oder verbrauchsbasiert | Cloud-Betrieb bei einem Hyperscaler, GE Vernova nennt aktuell eine AWS-Zusammenarbeit, historisch war Predix Multi-Cloud (AWS und Azure) |
| On-Premises-Lizenz | Pauschal + jährliche Wartung | Eigenes Rechenzentrum, OT-isoliert, Wartungspauschalen branchentypisch |
| Implementierung | Projektbasiert (extern oder GE-Vernova-Services) | 9 bis 18 Monate typisch für ersten produktiven Standort |
Einordnung: Predix bzw. die GE-Vernova-APM-Suite ist kein Tool, das du im Selfservice testest. Es gibt keinen Free Tier, keine Trial-Cloud-Sandbox, keine transparente Preisseite (auch auf den offiziellen GE-Vernova-Seiten fanden wir zum Prüfzeitpunkt kein öffentliches Preismodell). Jede Evaluierung läuft über einen Vertriebsprozess mit Discovery-Calls, Proof of Concept und RFP. Die hier genannten Größenordnungen sind Erfahrungswerte aus dem Enterprise-Segment, keine offiziellen Listenpreise: Lizenzkosten beginnen für mittelgroße Standorte typischerweise im sechsstelligen Bereich pro Jahr, mit Implementierungsaufwand sind Gesamtprojekte regelmäßig siebenstellig. Das ist nicht aus der Welt für Energieversorger oder Großanlagenbauer mit Asset-Werten in zwei- bis dreistelliger Millionenhöhe, es schließt aber praktisch alle Anwendungsfälle aus, in denen ein Mittelständler „mal IIoT ausprobieren” will. Der ROI-Hebel kommt aus vermiedenen Stillständen und optimierten Wartungsfenstern: Bei einem Gasturbinenstillstand von 100.000 Euro pro Tag rechnet sich eine Predictive-Maintenance-Lösung schnell, bei einer Förderschnecke im Werk eher nicht.
Stärken im Detail
Domänenmodelle, die die Konkurrenz schwer aufholt. GE hat über Jahrzehnte Service-Daten von zehntausenden Gasturbinen, Windkraftanlagen und Lokomotiven gesammelt, und diese Daten sind in die Digital-Twin-Bibliothek eingeflossen. Das bedeutet: Wer eine GE-Gasturbine an die APM-Suite anbindet, bekommt nicht nur generische Anomalieerkennung, sondern Modelle, die spezifische Fehlermodi (Schaufelbruch, Lagerverschleiß, Verbrennungsanomalien) erkennen. Diesen Vorsprung hat keine generische Cloud-Plattform.
Asset Performance Management mit echter Tiefe. Die APM-Suite (Health, Reliability, Strategy) auf Meridium-Basis ist nach Marktanalysen eine der reifsten Lösungen in ihrem Segment. RUL-Schätzungen, Fehlermodus- und Auswirkungsanalyse (FMEA), zustandsbasierte Wartungsplanung, das sind keine Buzzwords, sondern produktiv genutzte Module bei großen Energieversorgern. Wer im Mittelpunkt eines Asset-zentrierten Geschäfts steht, findet hier mehr als nur ein Dashboard.
On-Premises und OT-Isolation möglich. Anders als rein Cloud-native Wettbewerber unterstützt die GE-Vernova-Software klassische On-Premises-Installationen. Für KRITIS-Betreiber in Deutschland ist das essenziell, Sensorströme aus einem Kraftwerk dürfen nicht „mal eben” in eine US-Public-Cloud fließen. Die Möglichkeit, die APM-Komponenten innerhalb der eigenen DMZ oder OT-Zone zu betreiben, ist ein echter Differenziator.
Branchenexpertise im Service. Die GE-Vernova-Implementierungspartner und das interne Service-Team kommen aus der Branche, sie kennen Kraftwerksbetrieb, Netzregulierung, Anlagenwartung. In einem Sektor, in dem ein „Cloud-Berater” mit reinem AWS-Hintergrund schnell überfordert ist, hat das spürbare Auswirkungen auf Projekterfolg und Time-to-Value.
Integration in den GE-Software-Stack. Wer GridOS oder GE-Steuerungstechnik (CIMPLICITY, iFIX) einsetzt, profitiert von aufeinander abgestimmten Datenmodellen, Tag-Mappings und Authentifizierung, was Wochen an Integrationsarbeit erspart. Ein Hinweis für die Realität nach 2026: Das Industriedaten-Archiv Proficy Historian, früher Teil desselben GE-Digital-Stacks, gehört seit dem Verkauf an TPG nicht mehr zu GE Vernova. Wer Proficy im Einsatz hat, arbeitet damit an einer Schnittstelle zwischen zwei getrennten Anbietern. Außerhalb dieses Ökosystems ist die Integration ohnehin deutlich aufwändiger.
Embedded-AI auch ohne eigene Data-Science-Kapazität. Die in APM eingebetteten ML-Modelle für Anomalieerkennung und Failure Prediction funktionieren out-of-the-box, sobald Sensor- und Wartungsdaten angeschlossen sind. Anwender müssen nicht selbst PyTorch-Modelle trainieren, was für Energieversorger ohne eigenes Data-Science-Team realistisch passender ist als ein „Sie bekommen die Plattform, trainieren Sie selbst”-Ansatz.
Schwächen ehrlich betrachtet
Strategische Identitätskrise, die Marke „Predix” verblasst. 2015 als General-Purpose-IIoT-PaaS gestartet, hat GE die Plattform-Strategie nach über vier Milliarden US-Dollar Investitionen und milliardenschweren Abschreibungen ab 2018/2019 zurückgefahren und die Digitalsparte deutlich verkleinert. Heute ist „Predix” als Standalone-Marke kaum noch sichtbar, auf den aktuellen GE-Vernova-Software-Seiten taucht der Name gar nicht mehr auf, die Funktionen sind in APM (Meridium) und SmartSignal aufgegangen. Mit der GE-Aufspaltung (GE HealthCare 2023, GE Vernova und GE Aerospace im April 2024) wurde die frühere GE-Digital-Software weitgehend GE Vernova zugeordnet. Wer heute „Predix kaufen” will, landet beim Vertrieb für GE Vernova Software, und das ist eine Marken-Migration, die für viele Bestandskunden nach mehreren Strategiewechseln Verunsicherung bedeutet.
Portfolio-Fragmentierung nach der Aufspaltung. Die Marken-Unschärfe ist nicht nur ein Kommunikationsproblem, sie hat 2026 eine handfeste Fortsetzung bekommen: GE Vernova hat das Proficy-Softwaregeschäft am 2. März 2026 für 600 Millionen US-Dollar an den Finanzinvestor TPG verkauft. Proficy ist seither ein eigenständiges Unternehmen, GE Vernova konzentriert seine Software auf die Grid-Plattform GridOS. Für Bestandskunden, die früher „einen” GE-Software-Anbieter hatten, verteilt sich der Stack nun auf mehrere Eigentümer, das erhöht Vertrags- und Integrationsaufwand.
Kein öffentliches Pricing, lange Sales-Zyklen. Evaluation ist ohne RFP-Prozess praktisch unmöglich. Das schließt nicht nur Mittelständler aus, auch Großkonzerne mit kurzem Entscheidungsdruck haben es schwer. Wettbewerber mit transparenten Pay-as-you-go-Modellen (AWS IoT SiteWise, Azure IoT) sind hier strukturell schneller bewertbar.
Implementierungsdauer von 9 bis 18 Monaten ist nicht zeitgemäß. Während Cloud-native IIoT-Plattformen Proofs-of-Concept in Wochen ermöglichen, bleibt eine vollständige APM-Implementierung ein Großprojekt mit Beratern, Workshops und Datenmigration. Für innovationsschnelle Branchen ist das zu langsam, für regulierte Schwerindustrie ist es realistisch, aber teuer.
Lock-in über proprietäre Asset-Modelle. Die Stärke der Domänenmodelle ist gleichzeitig ein Bindungsmechanismus. Wer seine Wartungshistorie, Fehlermodus-Bibliotheken und benutzerdefinierten KPIs in der GE-APM-Datenstruktur aufgebaut hat, kann nicht ohne erheblichen Aufwand wechseln. Das ist branchentypisch, aber es sollte ehrlich gesagt werden.
Außerhalb der GE-Equipment-Welt deutlich schwächer. Der Domain-Vorteil verschwindet, sobald nicht-GE-Aggregate dominieren. Eine Stahlwerk-Kette mit Siemens-Antrieben, ABB-Steuerungen und Fanuc-Robotern hat bei Siemens Insights Hub (vormals MindSphere) oder generischen Cloud-IIoT-Plattformen oft den passenderen Stack. Predix war ursprünglich als General-Purpose gedacht, diesen Anspruch hält die heutige Variante nicht mehr ein.
Cloud-Provider hängt vom Deployment ab. Predix war von Anfang an als Multi-Cloud-Plattform angelegt (zunächst AWS, ab der GE-Microsoft-Partnerschaft 2018 auch Microsoft Azure, das damals als Standard angekündigt wurde). Die aktuelle GE-Vernova-APM-Seite nennt ausdrücklich eine strategische Zusammenarbeit mit AWS. Für DSGVO-Bewertungen heißt das: den konkreten Provider und die Region vertraglich festlegen, Standardvertragsklauseln und Auftragsverarbeitung mit dem jeweiligen Hyperscaler regeln. Das ist kein Showstopper, aber es ergänzt die GE-Vernova-Verträge um eine zweite Provider-Schicht.
Alternativen im Vergleich
| Wenn du… | …nimm stattdessen |
|---|---|
| Eine deutsche/europäische IIoT-Plattform mit klarer Markenstrategie suchst | Siemens Insights Hub |
| Eine klassische APM-/EAM-Suite mit breitem Branchenfokus brauchst | IBM Maximo |
| OEM-tiefe Asset-Modelle für ABB-Equipment statt GE-Equipment willst | ABB Ability |
| Digital Twins als Cloud-Service ohne Predix-Lizenzen aufbaust | Azure Digital Twins |
| Eine Cloud-native Datenplattform für IIoT-Telemetrie und Analytics aufbaust | Databricks |
Erwähnenswert ohne Tabellen-Verlinkung: AWS IoT SiteWise und AWS IoT TwinMaker (Cloud-native Konkurrenz mit transparentem Pay-as-you-go), Microsoft Azure IoT Hub (Komplement zu Azure Digital Twins), PTC ThingWorx (etablierter Wettbewerber im IIoT-Plattform-Markt mit ähnlichem Implementierungsprofil) und AVEVA System Platform (Schneider-Electric-Tochter mit starker Präsenz in Petrochemie und Wasserwirtschaft). Für KRITIS-Betreiber in Deutschland ist Siemens Insights Hub (vormals MindSphere), bei vergleichbarem Reifegrad, oft die politisch und strategisch klarere Wahl, weil Siemens als deutscher OEM eine eindeutigere Positionierung bietet als ein US-Konzern mit unklarer Markenfortführung.
So steigst du ein
Schritt 1: Asset-Bestandsaufnahme, wie viel davon ist GE? Bevor du einen GE-Vernova-Vertriebler kontaktierst, klär intern den GE-Anteil deines Equipment-Portfolios. Bei mehrheitlich GE-Aggregaten (Gasturbinen, Generatoren, Windkraftanlagen) ist die APM-Suite ein realer Kandidat. Bei GE-Anteil unter 30 % wird der Domain-Vorteil dünn, dann lohnt der parallele Vergleich mit Siemens Insights Hub oder generischen IIoT-Clouds zwingend.
Schritt 2: Pilot definieren, ein Standort, ein Asset-Typ. Statt „wir digitalisieren alle Werke” mit GE Vernova zu starten, definiere einen klaren Pilot: ein Werk, ein Anlagentyp, ein konkreter Use-Case (etwa Predictive Maintenance der Gasturbine). Implementierungsprojekte mit klarem Scope laufen typischerweise in 6 bis 9 Monaten, gegenüber 18 Monaten und mehr für „Big-Bang”-Rollouts mit unklaren Erwartungen.
Schritt 3: AVV, Cloud-Region und OT-Sicherheit früh klären. Diese Themen kommen bei jedem industriellen IIoT-Projekt, bei der GE-Vernova-Software wegen der mehrschichtigen Anbieterstruktur (GE Vernova als Haupt-Auftragsverarbeiter, ein Hyperscaler als Subverarbeiter) besonders. Kläre zuerst, welcher Cloud-Provider für deine Variante vorgesehen ist (GE Vernova nennt aktuell AWS), und dann mit deinem Datenschutzbeauftragten und CISO: Welche Daten dürfen wohin? Reicht eine EU-Region? Brauchst du On-Premises? Ohne diese Antworten startest du keinen Pilot.
Schritt 4: Internes Skill-Building parallel zum Beraterprojekt. Ein häufiger Fehler: Kunden verlassen sich vollständig auf den Implementierungspartner und stehen am Projektende ohne eigene Bedienkompetenz da. Plane parallel zum Pilot mindestens zwei interne Power-User ein, die APM-Konfiguration, Modellwartung und Dashboard-Anpassung selbst übernehmen können, sonst zahlst du dauerhaft externe Tagessätze für jede kleine Änderung.
Ein konkretes Beispiel
Ein deutscher Energieversorger mit zwei Gas- und einem Steinkohleblock (zusammen ca. 1,2 GW installierte Leistung, davon 60 % GE-Turbinen) führt 2025 die GE-Vernova-APM-Suite an einem Pilot-Block ein. Konkreter Use-Case: Restlebensdauer-Prognose für die Gasturbinen-Schaufeln und Optimierung der Inspektionsintervalle. Projektaufbau: Datenintegration aus dem bestehenden Prozessdaten-Archiv (3 Wochen), Konfiguration der Digital-Twin-Modelle für die spezifischen Turbinentypen (6 Wochen), Schulung von zwei internen APM-Engineers (parallel), Validierung der Modellausgaben gegen historische Wartungsdaten (4 Wochen). Gesamtdauer: 7 Monate bis zum produktiven Einsatz; Lizenzkosten für den Pilot-Standort: ca. 250.000 Euro/Jahr; Implementierungsaufwand: rund 600.000 Euro extern. Spürbarer Effekt: Ein erkannter Schaufel-Frühverschleiß führt zu einer ungeplanten, aber zeitlich gut platzierten Wartung, ein vermiedener Stillstand wird intern auf rund 800.000 Euro Erlösausfall geschätzt. Das Projekt amortisiert sich durch eine einzige verhinderte Notabschaltung. Rollout auf den zweiten Block ist in der Planung, der dritte Block (Steinkohle, perspektivisch Stilllegung) bleibt außen vor. (Illustratives Szenario, kein Referenzkunde.)
DSGVO & Datenschutz
- Anbieter: GE Vernova (Hauptsitz USA, EU-Niederlassungen vorhanden) als Lizenz- und Service-Vertragspartner. GE Vernova ist seit April 2024 als eigenständige Aktiengesellschaft an der NYSE notiert (Ticker GEV), die Eigentümerstruktur ist von General Electric (heute GE Aerospace) entkoppelt.
- Cloud-Underlay: Bei der Cloud-Variante läuft die Plattform bei einem Hyperscaler. GE Vernova nennt auf der aktuellen APM-Seite eine strategische AWS-Zusammenarbeit; historisch war Predix Multi-Cloud (AWS und Azure). Der konkrete Provider ist im Vertrag zu klären. Für DSGVO-Bewertungen muss die Auftragsverarbeitung des jeweiligen Hyperscalers berücksichtigt werden: Standardvertragsklauseln, Region-Auswahl (EU-Region für DSGVO-Konformität), Subprozessoren-Liste.
- On-Premises-Variante: Vollständig in der eigenen Infrastruktur betreibbar, datenschutzrechtlich der saubere Weg für KRITIS- und stark regulierte Branchen. Daten verlassen die eigene Umgebung nur, wenn explizit Telemetrie an GE Vernova für Modellverbesserung freigegeben wird (optional, abschaltbar).
- Datennutzung: Anonymisierte Telemetrie kann optional zur Verbesserung der Digital-Twin-Modelle an GE Vernova zurückfließen, das ist vertraglich regelbar und sollte bei sensitiven Daten ausgeschlossen werden.
- Auftragsverarbeitung (AVV): Standard im Enterprise-Vertrag verfügbar. Bei Cloud-Deployment kommt der AVV des jeweiligen Hyperscalers als Subprozessoren-Vertrag dazu.
- Empfehlung für Unternehmen: Für KRITIS-Betreiber und sensitive Industrieanwendungen ist On-Premises der unkomplizierteste Pfad. Wer Cloud nutzt, sollte explizit eine EU-Region festlegen, Telemetrie-Rückflüsse kontraktuell ausschließen oder anonymisieren und die mehrschichtige Auftragsverarbeitung (GE Vernova plus Hyperscaler) sauber dokumentieren.
Gut kombiniert mit
- Databricks, wenn die rohen Sensor- und Wartungsdaten zusätzlich für ad-hoc Analytics und ML-Experimente außerhalb der APM-Suite zur Verfügung stehen sollen, lädt man sie in ein Lakehouse. Vorteil: Data Scientists arbeiten nicht in der proprietären APM-Umgebung, sondern auf einer offenen Plattform mit voller Kontrolle.
- LangChain, für eine LLM-gestützte Bedienoberfläche oberhalb der APM-Daten („Welche Turbine hat das höchste Ausfallrisiko in den nächsten 30 Tagen? Erkläre warum”). RAG-Pipeline, die Asset-Daten und Wartungshistorie als Quelle nutzt.
- Hugging Face, für eigene, ergänzende ML-Modelle (etwa Spektralanalyse von Vibrationsdaten), die parallel zu den eingebauten APM-Modellen laufen und deren Ergebnisse zurück in die Plattform fließen. Open-Source-Hebel gegen Plattform-Lock-in.
Unser Fazit
GE Digital Predix bzw. die heutige GE-Vernova-APM-Suite bekommt von uns 3 von 5 Sternen. Die technische Qualität ist unstrittig: Die Domänenmodelle sind nach wie vor weltklasse, für GE-Equipment-Betreiber gibt es kaum bessere Predictive-Maintenance-Lösungen, und die Nachfolgeprodukte werden aktiv weiterentwickelt. Was Sterne kostet, sind die strategische Unschärfe der Marke, die fehlende Pricing-Transparenz, die lange Time-to-Value, das Lock-in-Risiko und die Portfolio-Fragmentierung nach der GE-Aufspaltung, verstärkt durch den Proficy-Verkauf an TPG im März 2026. Wir haben die Bewertung im Juli 2026 von 2 auf 3 Sterne angehoben: Die frühere, härtere Einstufung stützte sich zu stark auf eine „gescheitert und abgehängt”-Erzählung, die der aktiven Weiterentwicklung der Nachfolgeprodukte nicht gerecht wird. Gescheitert ist die ursprüngliche General-Purpose-Vision, nicht die heutige APM-Technik. Wer heute eine IIoT-Entscheidung trifft, hat trotzdem schlankere, transparentere und marken-stabilere Alternativen, selbst innerhalb des Enterprise-IIoT-Segments. Bestandskunden mit bedeutendem GE-Equipment sollten den eingeschlagenen Pfad weitergehen; Neukunden sollten Siemens Insights Hub, AWS IoT, Azure IoT und ggf. PTC ThingWorx ernsthaft mit evaluieren, bevor sie sich für GE Vernova entscheiden.
Was wir geprüft haben
Diese Seite bewertet ein reales Produkt eines realen Unternehmens unterhalb von vier Sternen. Deshalb legen wir offen, welche belastenden Aussagen wir gegen welche Quellen geprüft haben (Stand 30. Juli 2026):
- „Predix als eigenständige Marke ist verblasst”: geprüft gegen die offiziellen GE-Vernova-Seiten zu Software-Portfolio und Asset Performance Management. Auf beiden Seiten taucht der Name „Predix” nicht mehr auf, die Produkte laufen unter Meridium (APM), SmartSignal, GridOS, CIMPLICITY und iFIX. Aussage bestätigt und entsprechend präzisiert.
- „Die ursprüngliche General-Purpose-Vision ist gescheitert”: geprüft gegen eine Analyse zur Predix-Historie. Belegt sind über vier Milliarden US-Dollar Investitionen zwischen 2011 und 2019, milliardenschwere Abschreibungen, das Immelt-Ziel eines Top-10-Softwarehauses mit 15 Milliarden US-Dollar Software-Umsatz und der Rückbau der Digitalsparte. Die Aussage ist ausdrücklich auf die historische General-Purpose-Vision bezogen, nicht auf die heutige APM-Technik.
- „GE-Aufspaltung 2024”: geprüft gegen die GE-Pressemitteilung. Korrigiert: GE HealthCare wurde bereits 2023 abgespalten, GE Vernova und GE Aerospace starteten am 2. April 2024. Die frühere GE-Digital-Software läuft seither unter GE Vernova.
- „Cloud läuft primär auf Microsoft Azure”: widerlegt. Die aktuelle APM-Seite nennt ausdrücklich eine AWS-Zusammenarbeit, historisch war Predix Multi-Cloud (Azure-Standardisierung 2018 angekündigt, davor und daneben AWS). Die frühere pauschale Azure-Aussage haben wir zur Multi-Cloud- und AWS-Formulierung korrigiert.
- „Proficy als Teil des GE-Vernova-Stacks”: aktualisiert. GE Vernova hat Proficy am 2. März 2026 für 600 Millionen US-Dollar an TPG verkauft, Proficy ist seither eigenständig. Die entsprechenden Stellen wurden korrigiert und als zusätzlicher Fragmentierungs-Punkt aufgenommen.
- „Zombie-Produkt”: die frühere Zombie-Kennzeichnung haben wir entfernt. Die Nachfolgeprodukte werden aktiv weiterentwickelt (GridOS als AI-Plattform, laufende APM-Entwicklung), eine Einstufung als funktional aufgegeben wäre nicht belegbar. Belegbar ist nur das Verblassen der eigenständigen Predix-Marke, nicht ein Ende der Technik.
- Nicht bestätigt: Ein außerhalb der offiziellen GE-Vernova-Kanäle kursierender Bericht über einen „Predix-Relaunch 2025” stammt aus einer Reseller-Blogquelle geringer Verlässlichkeit und ließ sich auf den GE-Vernova-Seiten nicht bestätigen. Wir stützen uns nicht darauf.
Was wir bemerkt haben
- 2018 bis 2019, GE fährt das Predix-Plattformgeschäft nach über vier Milliarden US-Dollar Investitionen und milliardenschweren Abschreibungen zurück und verkleinert die Digitalsparte deutlich. Der ursprüngliche Anspruch eines „Operating Systems for Industrial Internet” wird aufgegeben, GE Digital konzentriert sich auf APM und Proficy. Die Marke „Predix” wird in Marketing und Pricing zunehmend in den Hintergrund gerückt.
- Cloud-Historie, Predix war von Anfang an Multi-Cloud. Zunächst auf AWS, ab der erweiterten GE-Microsoft-Partnerschaft 2018 mit Azure als angekündigtem Standard. Die aktuelle GE-Vernova-APM-Seite nennt heute wieder ausdrücklich eine AWS-Zusammenarbeit. Wer eine ältere Aussage „Predix läuft auf Azure” liest, sollte den Provider für seine konkrete Variante neu verifizieren.
- Januar 2023, GE HealthCare wird als erstes der drei Unternehmen abgespalten und separat börsennotiert.
- April 2024, GE Vernova und GE Aerospace starten am 2. April als eigenständige, börsennotierte Unternehmen (Ticker GEV und GE). Die Software der früheren GE Digital läuft seither unter GE Vernova, die Marke „Predix” tritt in der Außenkommunikation hinter „GE Vernova Software” zurück.
- März 2026, GE Vernova schließt den Verkauf des Proficy-Softwaregeschäfts an den Finanzinvestor TPG für 600 Millionen US-Dollar ab. Proficy ist seither ein eigenständiges Unternehmen, GE Vernova fokussiert die Grid-Software GridOS. Für Bestandskunden, die früher „einen” GE-Software-Anbieter hatten, steigt damit die Portfolio-Fragmentierung.
- Juli 2026, Der Zustand bleibt: Predix als Standalone-IIoT-PaaS-Marke ist faktisch nicht mehr aktiv beworben. Wer den Begriff in der eigenen Strategie-Roadmap stehen hat, sollte mit GE Vernova klären, welcher Produktname (APM/Meridium, GridOS) heute für den jeweiligen Use-Case der richtige ist, und ob der Vertrag noch unter „Predix”-Lizenzbedingungen läuft oder bereits auf neuere SKUs umgestellt wurde.
Quellen
- GE Vernova – Software-Portfolio. https://www.gevernova.com/software (abgerufen am 2026-07-30). Aktuelles Software-Portfolio von GE Vernova, gelistet sind Meridium (Asset Performance Management), GridOS, SmartSignal, CIMPLICITY und iFIX. Der Markenname Predix taucht auf der Seite nicht auf, die eigenständige Predix-Marke ist im heutigen Portfolio also nicht mehr sichtbar..
- GE Vernova – Asset Performance Management. https://www.gevernova.com/software/products/asset-performance-management (abgerufen am 2026-07-30). Die APM-Suite basiert laut Produktseite auf der Meridium-Plattform, mit SmartSignal für Predictive Analytics und Digital-Twin-Technik. Die Seite nennt ausdrücklich eine strategische Zusammenarbeit mit Amazon Web Services (AWS). Ein öffentliches Preismodell wird nicht angegeben..
- GE News – Spin-off von GE Vernova (April 2024). https://www.ge.com/news/press-releases/ge-board-of-directors-approves-spin-off-of-ge-vernova-ge-vernova-and-ge-aerospace-to (abgerufen am 2026-07-30). GE-Pressemitteilung zur Aufspaltung: GE Vernova und GE Aerospace starten am 2. April 2024 als eigenständige börsennotierte Unternehmen (Ticker GEV und GE). GE Vernova bündelt Power, Wind und Electrification, die Softwareprodukte der früheren GE Digital laufen seither unter GE Vernova..
- GE Vernova – Abschluss Verkauf Proficy an TPG. https://www.gevernova.com/news/press-releases/ge-vernova-completes-sale-proficyr-software-business (abgerufen am 2026-07-30). GE Vernova hat den Verkauf des Proficy-Softwaregeschäfts an TPG am 2. März 2026 für 600 Mio. US-Dollar abgeschlossen. Proficy ist seither ein eigenständiges, von TPG kontrolliertes Unternehmen, GE Vernova fokussiert die Grid-Software GridOS. Beleg für die Portfolio-Fragmentierung nach der Aufspaltung..
- MeltingSpot – GE Predix, der 4-Milliarden-Dollar-Fehlschlag. https://meltingspot.io/en/blog/general-electric-predix-digital-transformation-failure-4-billion (abgerufen am 2026-07-30). Analyse zur Predix-Historie: GE investierte zwischen 2011 und 2019 über 4 Mrd. US-Dollar in Predix und GE Digital, schrieb Milliarden ab und baute die Digitalsparte zurück. Belegt, dass die ursprüngliche General-Purpose-IIoT-Vision (Immelt-Ziel Top-10-Softwarehaus, 15 Mrd. Software-Umsatz) gescheitert ist..
- Microsoft News – GE und Microsoft erweitern Cloud-Partnerschaft (2018). https://news.microsoft.com/source/2018/07/16/ge-and-microsoft-enter-into-their-largest-partnership-to-date-accelerating-industrial-iot-adoption-for-customers/ (abgerufen am 2026-07-30). GE und Microsoft kündigten 2018 eine erweiterte Partnerschaft an, in deren Rahmen Predix auf Microsoft Azure standardisiert wurde. GE verfolgte zugleich eine Multi-Cloud-Strategie mit AWS und Azure. Zusammen mit der aktuellen AWS-Angabe auf der APM-Seite zeigt das, dass der Cloud-Provider je nach Deployment variiert und nicht pauschal Azure ist..
Diesen Inhalt teilen:
Arthur Atlas
KI-Analyst
So entsteht diese Bewertung
Diese Seite bewerten wir redaktionell, mit kräftiger Unterstützung von Arthur Atlas, unserem KI-Analysten. Er prüft Bewertungen nach und markiert veraltete Angaben, sobald sich der Markt dreht. Unsere Angaben stammen überwiegend aus öffentlich zugänglichen Quellen wie Anbieter-Website, Doku und Preislisten. Preise und Funktionen können sich ändern.
Hinweis: Diese Angaben können veraltet oder fehlerhaft sein. Prüfe im Zweifel immer direkt auf der Website des Anbieters.
Preise geändert, Feature veraltet oder etwas fehlt?
Wir freuen uns über Hinweise und Ergänzungen.
Du arbeitest bei GE Vernova (Software der früheren GE Digital, seit April 2024 börsennotiertes Spin-off der General Electric)?
Gib uns einen Testzugang, dann schauen wir tiefer rein und ergänzen die Bewertung aus erster Hand.
Nicht sicher, ob GE Digital Predix zu euch passt?
Wir helfen bei der Tool-Auswahl und begleiten die Einführung in euren Arbeitsalltag, unverbindlich und kostenlos im Erstgespräch.
KI-Tools und Trends
KI-Wochenbriefing: jeden Freitag KI-News, Praxistipps und Tools
Kostenlos abonnieren, jederzeit abmeldbar, kein Spam.