Open-Source-Plattform für institutionelle Repositories. Viele deutsche Universitäten (Bonn, Hamburg, Düsseldorf) nutzen DSpace für ihre Publikations- und Forschungsdatenrepositorien — kann vollständig selbst gehostet und kontrolliert werden.
Kosten: Open Source kostenlos; Hosting/Betrieb auf eigener Infrastruktur oder gehostete Angebote ab €200/Monat
Stärken
- Open Source — vollständige Kontrolle, keine Vendor Lock-in
- Deutsche Universitäten setzen es erfolgreich ein
- OAI-PMH und REST-API für Integration
- Unterstützt Zugriffskontrolle und Workflow-Management
Einschränkungen
- Hoher initaler Aufwand für Setup und Konfiguration (4–8 Wochen)
- Erfordert Java/Linux-Expertise oder externer Hosting-Partner
- Community-Support, keine kommerzielle SLA
Passt gut zu
So steigst du ein
Schritt 1: DSpace-Community-Version von GitHub clonen. Hosting wählen: Eigenserver (teuer, vollständig kontrolliert) oder Managed-Hosting-Partner wie Atmire oder DAASI (ca. €300–600/Monat).
Schritt 2: DSpace installieren und konfigurieren: Metadaten-Schema, Workflow, Zugangsrichtlinien, OAI-PMH aktivieren.
Schritt 3: Daten-Import via REST-API oder Batch-Upload. Integration mit Hochschul-FIS (Forschungsinformationssystem) über OAI-PMH.
Ein konkretes Beispiel
Die Universität Bonn betreibt ein eigenes DSpace-Repository mit ca. 180.000 Dokumenten aus Forschungsprojekten. Jede Fakultät kann eigene Workflows und Zugangsregeln setzen. Die Universität hält Datensouveränität über alle Inhalte — völlige Unabhängigkeit von US-amerikanischen Cloud-Providern. Setup-Investition: ca. 20.000 €; laufend 40 Std./Jahr Wartung.
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