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Anigu Tierverwaltung

Anigu GmbH

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Anigu ist eine deutsche Verwaltungssoftware der Anigu GmbH aus Eutin für Tierheime, Tierpensionen, Tierschutzvereine und Tierrettungen. Das System bündelt Stammdaten, Bestandsbuch, Buchungen, Online-Aufnahmeformulare, Abrechnung, Medikamenten- und Aufgabenverfolgung sowie eine automatische Website-Darstellung der vermittelbaren Tiere in einer Plattform. Vollständig auf Deutsch, in Deutschland gehostet und entwickelt, KI-Funktionen sind aktuell allerdings nicht der Kern des Produkts.

Kosten: Festpreis-Angebot für Einrichtung und erstes Jahr, danach jährliche Abrechnung nach Anzahl und Art aufgenommener Tiere; 30-Tage-Demo kostenlos

Stärken

  • Vollständig auf Deutsch, in Deutschland entwickelt und gehostet (Anigu GmbH, Eutin)
  • Elektronisches Bestandsbuch mit täglichen Aufgaben und Medikamentenverfolgung, passt zu § 11 TierSchG
  • Online-Aufnahme- und Buchungsformulare ersetzen Papierzettel beim Check-in
  • Unbegrenzte Nutzer ohne Aufpreis, inkl. Kundenportal und externer Schnittstellen
  • Automatische Veröffentlichung vermittelbarer Tiere auf der eigenen Website

Einschränkungen

  • Preise nicht öffentlich, nur per Festpreis-Angebot, danach Abrechnung nach Tierzahl
  • Kleiner Anbieter (GmbH mit überschaubarem Team), begrenzte Entwicklungsgeschwindigkeit
  • Kein erkennbarer KI-Kern: keine LLM-, ML- oder generative Funktionalität dokumentiert
  • Für sehr kleine Tagespensionen (< 5 Plätze) funktional überdimensioniert
  • Funktionsumfang setzt eine gewisse Strukturierung des Betriebs voraus, Mini-Pensionen sind oft schneller mit Excel und WhatsApp unterwegs

Passt gut zu

Tierheime und Tierschutzvereine, die Aufnahme, Vermittlung und Dokumentation digital abbilden wollen Tierpensionen mit Buchungsvolumen, die Papierzettel beim Check-in eliminieren wollen Betriebe mit Dokumentationspflichten nach § 11 TierSchG, die Medikamente und Aufgaben revisionssicher führen müssen

Kurzfazit

Anigu ist eine solide, deutsche Verwaltungssoftware für Tierheime, Tierpensionen und Tierschutzvereine, entwickelt von der Anigu GmbH in Eutin (Schleswig-Holstein), gehostet in Deutschland, durchgängig in deutscher Sprache. Stärken: § 11 TierSchG-konforme Dokumentation, Online-Aufnahmeformulare, automatische Vermittlungs-Website und ein faires Lizenzmodell mit unbegrenzten Nutzern. Schwächen: Preise nicht öffentlich, der Anbieter ist klein, und ein echter KI-Kern (LLM, ML, generative Funktionen) fehlt aktuell, Anigu ist primär klassische SaaS-Verwaltung, kein „AI-First”-Produkt. Wer eine seriöse, datenschutzfreundliche Branchenlösung sucht und mit traditioneller Software gut leben kann, findet hier eine glaubwürdige Wahl. Wer dagegen erwartet, dass KI Aufnahmegespräche transkribiert oder Tierprofile automatisch erstellt, sollte das aktuell nicht in Anigu suchen.

Für wen ist Anigu?

Mittelgroße Tierheime und Tierschutzvereine: Wer 30 bis 300 Tiere pro Jahr aufnimmt, vermittelt und dokumentieren muss, bekommt mit Anigu die passende Granularität. Elektronisches Bestandsbuch, Medikamentenpläne, tägliche Aufgaben, Adoptionsabwicklung und Interessenten-Tracking sind aus einem Guss, und in Deutschland gehostet.

Tierpensionen mit regelmäßigem Buchungsvolumen: Online-Aufnahmeformulare, Buchungsverwaltung, Abrechnung und Tagespläne ersetzen die typische Mischung aus Papierzettel, Excel-Liste und WhatsApp-Nachrichten. Für Pensionen mit 10 bis 50 Plätzen ist der Funktionsumfang gut zugeschnitten.

Tierschutzvereine mit aktiver Vermittlung: Die automatische Website-Darstellung, vermittelbare Tiere erscheinen direkt mit Fotos und Beschreibung auf der Vereinsseite, spart eine separate Pflege der „Tiere suchen ein Zuhause”-Liste. Anigu bietet zusätzlich Website-Hosting als Zusatzleistung an.

Betriebe mit Dokumentationspflichten: Wer eine § 11 TierSchG-Erlaubnis besitzt, muss Aufnahme, Bestand, Medikation und Verbleib lückenlos dokumentieren. Anigu wurde mit diesem Fokus gebaut, die Datenstruktur passt zur Behördenlogik.

Weniger geeignet für: Sehr kleine Hobby-Tagespensionen mit unter fünf Plätzen (zu viel Software für zu wenig Bedarf), reine Hundeschulen oder Mobile Tierdienste (falsche Domäne) und alle, die explizit KI-gestützte Funktionen wie Bildklassifikation der Tiere, automatische Beschreibungstexte oder Sprachassistenten erwarten, das bietet Anigu aktuell nicht.

Preise im Detail

KomponenteModellWas du bekommst
Demo30 Tage kostenlosVoller Funktionsumfang mit Beispieldaten
Einrichtung & 1. JahrFestpreis-AngebotIndividuelles Setup, Datenmigration, Onboarding, unbegrenzte Nutzer
FolgejahreJährlich nach TierzahlAbrechnung anhand der pro Jahr aufgenommenen Tiere und ihrer Art
InklusiveIm Preis enthaltenSupport, Datenimport, Nutzer, Kundenportal, Online-Formulare, externe Schnittstellen
Optionale ZusatzleistungenAuf AnfrageWebsite-Hosting, E-Mail-Hosting, Webdesign, Online-Zahlung, spezialisierter Datenimport

Einordnung: Anigu nennt keine öffentlichen Listenpreise, was im Mittelstand für Branchensoftware nicht ungewöhnlich, aus Käufersicht aber unangenehm ist. Vergleichsangebote sind schwer zu strukturieren. Das Modell selbst ist fair: Die Abrechnung folgt der tatsächlichen Auslastung (Anzahl aufgenommener Tiere), kleinere Betriebe zahlen weniger als große. Dass Nutzer, Support und Onboarding inklusive sind, ist eine echte Wohltat im Vergleich zu Software, bei der jeder Mitarbeiter-Account extra kostet. Plane für ein kleines Tierheim oder eine Pension realistisch mit einem mittleren bis hohen dreistelligen Eurobetrag pro Jahr, eine genauere Schätzung lohnt erst nach dem Erstgespräch und individuellem Angebot.

Stärken im Detail

Konsequent deutsch und EU-konform aufgestellt. Anigu ist eine GmbH mit Sitz in Eutin (Schleswig-Holstein), Geschäftsführung Michael Zangl, eingetragen im Handelsregister Lübeck (HRB 26113 HL). Die Daten werden in Deutschland gehostet, die Oberfläche ist durchgängig deutsch, der Support sitzt im selben Sprach- und Zeitraum wie die Kunden. Für DSGVO-sensible Branchen wie Tierschutz (Spendendaten, Vermittlungsverträge) ist das ein Komfort, den US-Plattformen nicht bieten.

Elektronisches Bestandsbuch nahe an § 11 TierSchG. Anigu wurde mit dem Blick auf die Anforderungen tierschutzrechtlicher Erlaubnisbetriebe gebaut. Stammdaten zur Identifikation, lückenloser Verbleib (Zugang, Bestand, Abgabe), Medikamentenverabreichungen und tägliche Aufgaben sind im System verankert, nicht als nachträglich draufgesetzte Felder, sondern als Datenmodell. Bei einer Veterinäramts-Kontrolle ist das ein spürbarer Vorteil gegenüber Excel-basierten Lösungen.

Online-Formulare schließen die Papier-Lücke. Der größte Zeitfresser in Tierheimen und Pensionen ist die Aufnahme: Tierhalter füllen Zettel aus, Mitarbeitende tippen die Angaben anschließend ab, Rückfragen werden mündlich erfasst. Anigu kehrt das um, Tierhalter füllen das Aufnahmeformular online aus (Futter, Allergien, Medikamente, Verhalten), die Daten landen direkt im System. Beim Check-in muss nichts mehr abgetippt werden.

Automatische Website-Darstellung vermittelbarer Tiere. Für Tierheime und Vereine eine echte Erleichterung: Sobald ein Tier den Status „vermittelbar” bekommt, erscheint es mit Foto und Beschreibung auf der Vereins-Website, ohne dass jemand parallel die CMS-Seite pflegt. Anigu bietet auch Website- und E-Mail-Hosting als Zusatzleistung an, was die Integration noch enger macht.

Unbegrenzte Nutzer und faire Skalierung. Anders als bei vielen SaaS-Modellen kostet ein zusätzlicher Mitarbeiter-Account nichts extra. Gerade im Tierschutz, wo viele Helfer ehrenamtlich beteiligt sind, ist das ein wichtiger Unterschied, niemand wird aus der digitalen Dokumentation ausgeschlossen, weil das Budget für Lizenzen fehlt.

Schwächen ehrlich betrachtet

Kein dokumentierter KI-Kern. Anigu ist klassische, gut gemachte Verwaltungssoftware, wir finden in der öffentlichen Dokumentation keine Hinweise auf LLM-Integration, automatische Tierbeschreibungen, Bildklassifikation, Voice-Eingabe oder andere generative bzw. ML-Funktionen. Für ein Verzeichnis wie KI-Syndikat ist das eine ehrliche Einschränkung: Anigu hat hier seinen Platz, weil eine deutsche Branchenlösung mit DSGVO-konformer Architektur und Schnittstellen für externe KI-Tools relevant ist, aber „AI-First” ist Anigu nicht. Workaround: Lass Anigu die Stammdaten halten und nutze separat ein Sprach- oder Schreibtool für Tierbeschreibungen und Vermittlungstexte.

Preise nicht transparent. Wer Anigu mit Wettbewerbern vergleichen will, muss erst ein Demo-Konto anlegen und ein Angebot einholen. Das kostet Zeit, schreckt kleinere Vereine ab und macht öffentliche Diskussionen über Preis-Leistung schwer. Workaround: Im Erstgespräch konkret nach typischen Jahresbeträgen für vergleichbare Betriebe fragen.

Kleiner Anbieter, begrenzte Entwicklungsgeschwindigkeit. Die Anigu GmbH ist ein kleines Unternehmen. Das hat Vorteile (Nähe zum Kunden, individuelle Lösungen) und Nachteile: Wenn der Markt morgen plötzlich Voice-Assistenten oder fertige Mobile-Apps erwartet, wird Anigu nicht so schnell nachziehen können wie ein größerer Branchenführer. Workaround: Vor Vertragsabschluss die Roadmap ansprechen.

Funktionsumfang setzt Betriebsstrukturierung voraus. Anigu lohnt sich für Betriebe, die ihre Prozesse strukturieren wollen. Wer als Solo-Pension mit 6 Hunden und einer Excel-Liste alles im Griff hat, gewinnt durch die Einführung wenig, der Verwaltungsoverhead steigt zunächst, bevor er sich auszahlt. Workaround: Ehrlich prüfen, ob die Strukturierung wirklich gewünscht ist, bevor man kauft.

Geringer Marktanteil und wenig öffentliche Erfahrungsberichte. Tierheim- und Pensionssoftware ist ein Nischenmarkt mit wenigen unabhängigen Tests, Reviews oder Vergleichsforen. Wer Anigu evaluiert, muss sich primär auf Hersteller-Demo und persönliche Referenzen verlassen, unabhängige Benchmarks gibt es kaum.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
Eine generische Buchungssoftware ohne Branchenfokus brauchst, dafür mit AI-Schreibhilfe als Ergänzung
Ein Online-Buchungssystem mit Zahlung, kein Branchen-Spezialfeature oder Acuity (kein Anigu-Ersatz, aber Buchungs-Layer)

Erwähnenswert ohne eigene Tool-Seite: Im deutschen Markt für Tierheim- und Tierpensions-Software konkurriert Anigu vor allem mit TierBase (Tierheim-Spezialist mit langer Marktpräsenz), petBoss und PetSoft (Pensions-Branche), TierOnline (Vermittlungs-Plattform für Tierheime, eher Verzeichnis als Software) sowie shelter manager (Open-Source-Lösung aus dem englischsprachigen Raum, teils ins Deutsche übersetzt). Diese Tools sind hier nicht als eigene Reviews vorhanden, weil sie entweder nicht primär KI-getrieben sind oder bisher keinen Use-Case-Fit in unserem Verzeichnis haben. Anigu sticht im deutschen Markt durch die Kombination aus DSGVO-konformem Hosting, vollständig deutschem Support und § 11-TierSchG-Fokus heraus, wer eine seriöse mittelständische Lösung sucht, kommt nicht an Anigu, TierBase und PetSoft vorbei und sollte alle drei zumindest in der Demo testen.

So steigst du ein

Schritt 1: 30-Tage-Demo unter anigu.de anfordern. Im Demo-Zeitraum mit Beispieldaten loslegen, das Datenmodell verstehen und ein bis zwei echte Tierprofile parallel zur aktuellen Verwaltung anlegen. Wichtig: Mehrere Mitarbeiter mit unterschiedlichen Rollen (Büro, Tierpfleger, Vermittlung) durchprobieren lassen, nicht nur der Geschäftsführer.

Schritt 2: Online-Aufnahmeformular konfigurieren und testen. Das ist der größte Hebel im Tagesgeschäft. Lege die Felder an, die du wirklich brauchst (Allergien, Futter, Medikamente, Verhalten, Notfallkontakt), und teste den Workflow mit zwei realen Aufnahmen. Wenn das Formular Papier ersetzt, hat sich Anigu in der Regel schon allein dadurch gerechnet.

Schritt 3: Tagespläne und Medikamentenführung im Team einführen. Die täglichen Aufgaben, wer bekommt wann welches Medikament, welche Tiere brauchen heute besondere Betreuung, sind das zweitwichtigste Modul. Lass die Pfleger morgens am Tablet die Tagesliste öffnen und am Ende des Tages erledigt markieren. Das ersetzt mündliche Übergaben und Whiteboard-Notizen.

Schritt 4 (Tierheime): Vermittlungs-Website verknüpfen. Falls ihr eine eigene Vereins-Website pflegt, lasst die Tierdarstellung automatisch von Anigu übernehmen. Das spart pro vermitteltem Tier 15 bis 30 Minuten redaktionelle Arbeit, und die Daten bleiben konsistent.

Ein konkretes Beispiel

Ein Tierschutzverein in Niedersachsen mit 40 Hunde- und 60 Katzenplätzen führt Anigu für die komplette Vermittlungsarbeit ein. Vorher: Aufnahmen liefen über handschriftliche Zettel, die Vermittlungsseite des Vereins wurde von einer ehrenamtlichen Helferin alle paar Tage manuell mit Fotos und Texten gepflegt, Medikamentengaben wurden in einem Whiteboard im Pflegeraum dokumentiert. Nach drei Monaten Anigu: Tierhalter-Aufnahmen kommen online rein und sind beim Check-in vollständig im System. Die Vermittlungsseite aktualisiert sich automatisch, sobald ein Tier den Status „bereit zur Vermittlung” erhält. Tagespläne werden morgens am Tablet abgerufen. Zeitersparnis für die ehrenamtliche Helferin: rund 6 Stunden pro Woche, Zeit, die jetzt in Tierbetreuung statt in CMS-Pflege fließt. Beim nächsten Vet-Amt-Besuch fragt der Amtstierarzt nach dem Bestandsbuch, Druck aus Anigu, Stempel, fertig.

DSGVO & Datenschutz

  • Hosting: Daten werden in Deutschland gehostet (laut Anbieterangaben). Anbieter ist die Anigu GmbH, Markt 12, 23701 Eutin, vertreten durch Geschäftsführer Michael Zangl.
  • Datennutzung: Anigu nutzt die Daten ausschließlich für den Betrieb der Software, kein Training von Modellen, kein Weiterverkauf.
  • Auftragsverarbeitung (AVV): Als deutscher Anbieter eines klassischen SaaS-Produkts üblich verfügbar, vor Vertragsabschluss explizit anfragen und prüfen.
  • Spendendaten und Vermittlungsverträge: Werden im System verarbeitet, das ist personenbezogene Datenverarbeitung im DSGVO-Sinne und braucht entsprechende Information der Tierhalter und Spender.
  • Empfehlung: Für Tierheime und Tierschutzvereine, die ohnehin mit personenbezogenen Daten (Spender, Adoptanten) arbeiten, ist eine deutsche Lösung mit AVV deutlich entspannter als US-Cloud-Software. Anigu erfüllt diese Anforderung.
  • Kein KI-Subprozessor erkennbar: Da Anigu aktuell keine KI-Funktionen mit externen LLM-Anbietern dokumentiert, entfällt die DSGVO-Komplexität, die bei AI-basierten Tools entsteht.

Gut kombiniert mit

  • oder , für die Erstellung emotionaler Vermittlungstexte aus den Stammdaten. Stichworte und Verhaltensbeschreibungen aus Anigu kopieren, Tool generiert daraus den Ausschreibungstext für die Vermittlungsseite. Anigu liefert das Datenfundament, der LLM die Sprache.
  • , für Social-Media-Vermittlungspostings (Instagram, Facebook) mit Foto und Kurztext. Anigu kennt die Tiere, Canva macht die Grafik.
  • oder ein deutscher Newsletter-Anbieter, für regelmäßige Spender- und Patenkommunikation. Anigu hält die Vermittlungsdaten, der Newsletter-Anbieter erzählt die Geschichte dazu.

Unser Testurteil

Anigu verdient 3 von 5 Sternen. Es ist eine ehrlich gemachte, datenschutzfreundliche, deutsche Branchenlösung mit klarem Fokus auf Tierheim- und Pensionsalltag, gerade die § 11-TierSchG-Konformität, die Online-Aufnahmeformulare und die automatische Vermittlungswebsite sind echte Mehrwerte. Was zwei Sterne kostet: Die Preise sind nicht transparent, der Anbieter ist klein (mit den entsprechenden Risiken bei Entwicklungsgeschwindigkeit und Marktbestand), und ein dokumentierter KI-Kern fehlt, was im Kontext von KI-Syndikat ein relevanter Punkt ist. Wer eine seriöse SaaS-Verwaltung für ein deutsches Tierheim oder eine Pension sucht und keine generativen KI-Funktionen erwartet, findet hier eine gute Wahl. Wer KI-getriebene Workflows (automatische Beschreibungstexte, Voice-Aufnahme, Bildklassifikation) erwartet, muss Anigu mit externen Tools wie ChatGPT oder Claude ergänzen.

Was wir bemerkt haben

  • Mai 2026, Anigu nennt weiterhin keine öffentlichen Listenpreise. Das ist eine bewusste Entscheidung („individuelles Festpreis-Angebot”), erschwert aber Marktvergleiche und Public-Sector-Ausschreibungen erheblich.
  • Mai 2026, Wir finden keine öffentliche Dokumentation zu KI- oder ML-Funktionen im Produkt. Anigu ist aktuell klassische SaaS-Verwaltung. Für ein KI-Verzeichnis wie KI-Syndikat ist Anigu deshalb eher der DSGVO-konforme Datenhalter, an den man KI-Tools (LLMs für Vermittlungstexte, Bildklassifikation) andocken kann, nicht das KI-Tool selbst.
  • 2026, Der Markt für Tierheim- und Pensions-Software wächst langsam, aber stetig, ausgelöst durch verschärfte Vollzugskontrollen der § 11 TierSchG-Erlaubnis. Anigu ist hier einer der etablierten deutschsprachigen Anbieter und profitiert direkt davon.
  • Keine größeren Änderungen bekannt, das Produkt entwickelt sich evolutionär, ohne disruptive Sprünge. Für eine Branchenlösung im Mittelstand eher ein Stabilitätssignal als ein Negativum.

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Arthur Atlas

KI-Analyst

So entsteht diese Bewertung

Diese Seite bewerten wir redaktionell, mit kräftiger Unterstützung von Arthur Atlas, unserem KI-Analysten. Er prüft Bewertungen nach und markiert veraltete Angaben, sobald sich der Markt dreht. Unsere Angaben stammen überwiegend aus öffentlich zugänglichen Quellen wie Anbieter-Website, Doku und Preislisten. Preise und Funktionen können sich ändern.

Hinweis: Diese Angaben können veraltet oder fehlerhaft sein. Prüfe im Zweifel immer direkt auf der Website des Anbieters.

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