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Bezahlt Low-Code ⚠️ Hybrid Geprüft: April 2026

Agiloft

Agiloft Inc.

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No-Code Contract Lifecycle Management (CLM) mit extrem anpassbarer Workflow-Engine. Agiloft automatisiert den gesamten Vertragsprozess — von Erstellung über Freigaben bis Fristenüberwachung — und wird seit Jahren von Gartner als Leader im CLM-Quadranten geführt. Die KI-Suite „Astra“ extrahiert Klauseln und beantwortet Fragen direkt aus dem Vertragsbestand.

Kosten: Quote-basiert — typisch ca. 65–105 USD/Nutzer/Monat (Professional bis Enterprise), zusätzliche Implementierungs- und Customizing-Kosten je nach Umfang

Stärken

  • Sehr flexible No-Code-Workflow-Engine — fast jeder Prozess lässt sich ohne Code abbilden
  • Gartner Leader im CLM Magic Quadrant — seit mehreren Jahren konstant Top-Position
  • KI-Funktionen (Astra, Ask AI) für Klausel-Extraktion und Vertragsanalyse mit Quellenangaben
  • EU-Hosting über AWS Dublin für Enterprise-Kunden verfügbar
  • SOC 1, SOC 2 Type 2, ISO 27001 und ISO 27701 zertifiziert
  • Tiefe Integrationen zu Salesforce, SAP, DocuSign, Adobe Sign, MS Teams

Einschränkungen

  • Kein transparentes Pricing — alles quote-basiert, hoher Verkaufsprozess
  • Englischsprachige Oberfläche, kein nativer deutscher Support
  • Hoher Setup- und Customizing-Aufwand — typische Implementierung 3–6 Monate
  • Flexibilität kann zum Nachteil werden: ohne klare Governance werden Workflows unübersichtlich
  • EU-Hosting nur auf Anfrage und meist ab Enterprise-Level

Passt gut zu

Mittelstand und Konzerne mit hohem Vertragsvolumen (>500 Verträge/Jahr) Rechtsabteilungen mit komplexen, individuellen Freigabeprozessen Einkauf und Procurement mit Lieferanten-Vertragsmanagement Unternehmen, die Standard-CLMs zu starr finden

Wann ja, wann nein

Wann ja

  • Du hast einen hochindividuellen Vertragsprozess, der sich nicht in Standard-CLMs pressen lässt
  • Du willst Rechts- und Einkaufsverträge in einer Plattform konsolidieren
  • Du brauchst tiefe Integration in bestehende ERP-, CRM- oder DMS-Systeme
  • Du bist bereit, 3–6 Monate in eine saubere Implementierung zu investieren

Wann nein

  • Du suchst ein schnell einsatzbereites CLM mit Out-of-the-Box-Templates (→ Ironclad, PandaDoc)
  • Dein Team ist klein (<20 Vertragsnutzer) und bearbeitet wenige Verträge
  • Du brauchst deutschsprachige Oberfläche und deutschsprachigen Support
  • Dein Budget liegt unter ca. 30.000 € Jahreskosten inkl. Implementierung

Kurzfazit

Agiloft ist das flexibelste CLM auf dem Markt — und genau das ist gleichzeitig seine größte Stärke und seine größte Schwäche. Wo Ironclad, DocuSign CLM oder Conga auf vordefinierte Prozesse setzen, lässt sich Agiloft per No-Code-Engine praktisch beliebig formen. Das macht es zur Wahl für Mittelstand und Konzerne mit eigenständigen Vertragsprozessen, kostet aber Zeit und Geld in der Einführung. Wer einen schnellen Start sucht, ist hier falsch — wer ein System will, das wirklich zum eigenen Prozess passt, bekommt kaum eine bessere Plattform.

Für wen ist Agiloft?

Rechtsabteilungen im Mittelstand: Besonders geeignet für Legal-Teams, die Verträge in vielen Varianten bearbeiten — NDAs, Rahmenverträge, SaaS-Lizenzen, Kundenverträge — und jeweils individuelle Freigabe- und Review-Pfade brauchen. Die No-Code-Engine erlaubt es, jeden Vertragstyp eigenständig abzubilden, ohne IT-Tickets.

Einkauf und Procurement: Stark für Lieferanten-Vertragsmanagement mit eng integrierten Workflows zu SAP Ariba oder Coupa. Preis-Eskalationen, Kündigungsfristen und Compliance-Anforderungen lassen sich automatisiert überwachen.

Großunternehmen mit verteilten Standorten: Agiloft skaliert auf tausende Nutzer und kann Rollen, Rechte und Workflows je nach Land, Tochtergesellschaft oder Geschäftseinheit differenzieren. Das ist in der Praxis ein echter Vorteil gegenüber einfacheren CLMs.

Regulierte Branchen: Pharma, Financial Services, Healthcare, Energie — überall dort, wo Verträge komplexen regulatorischen Anforderungen unterliegen und Auditspuren sauber dokumentiert sein müssen. Die Zertifizierungen (SOC 2, ISO 27001, ISO 27701) unterstützen dies.

Weniger geeignet für: Startups und kleine Teams (Overkill), Solopreneure oder kleine Kanzleien (PandaDoc oder DocuSign reichen), Unternehmen mit sehr einfachen, linearen Vertragsprozessen (Ironclad ist schneller eingeführt), und alle, die zwingend deutschsprachige Oberfläche und Support brauchen.

Preise im Detail

Agiloft veröffentlicht keine Listenpreise. Die Plattform wird als „ein Kernprodukt mit allen Funktionen” positioniert, die Staffelung erfolgt über Nutzerzahlen, Module und Support-Level. Basierend auf öffentlichen Ausschreibungen und Review-Plattformen ergibt sich folgendes Bild:

PlanPreisrahmenWas du typischerweise bekommst
Professionalca. 65 USD/Nutzer/MonatKern-CLM, Workflows, Repository, Standard-Integrationen (DocuSign, MS 365), begrenzte AI-Nutzung
Enterpriseca. 95–105 USD/Nutzer/MonatVolle No-Code-Plattform, alle Integrationen, Astra AI, EU-Hosting möglich, erweiterte Admin-Rechte
Custom / UnlimitedIndividuellUnbegrenzte Nutzer, Dedicated Success Manager, SLAs, individuelle Entwicklung
Implementierung15.000–100.000 € einmaligAbhängig von Prozesstiefe, Integrationen und Templates

Einordnung: Für mittelständische Rechtsabteilungen (20–50 Nutzer) liegt die Gesamtinvestition im ersten Jahr typisch bei 50.000–150.000 € (Lizenz + Implementierung). Das ist klar im Enterprise-Segment und konkurriert direkt mit Icertis und DocuSign CLM — nicht mit niedrigpreisigen Tools wie PandaDoc oder Juro. Der Preis ist gerechtfertigt, wenn du die Flexibilität wirklich nutzt. Wer nur 80% Standardfunktionen braucht, fährt mit einem schlankeren System günstiger.

Stärken im Detail

Die No-Code-Workflow-Engine ist das Herzstück. Agiloft lässt sich in einer grafischen Oberfläche konfigurieren — Vertragsfelder, Freigabepfade, Bedingungen, Eskalationen, automatische Benachrichtigungen. Admins in Rechts- oder Einkaufsabteilungen können ohne Programmierkenntnisse eigene Prozesse aufbauen. Das reduziert die Abhängigkeit von IT oder externem Beratung erheblich. In unseren Beobachtungen ist Agiloft hier tiefer als DocuSign CLM oder Ironclad.

Gartner Leader seit Jahren. Agiloft wird im Gartner Magic Quadrant für CLM konstant als Leader geführt — oft mit besonders hoher Wertung bei „Completeness of Vision”. Das ist kein Freifahrtschein, signalisiert aber analytische Tiefe und Produkt-Reife. Wer eine Ausschreibung verteidigen muss, hat mit Agiloft ein gut dokumentiertes Argument.

Astra AI und „Ask AI” bringen Vertragsintelligenz. Seit Januar 2024 liefert Agiloft generative KI mit, seit 2024/2025 unter dem Namen „Astra”. Die Funktion „Ask AI” erlaubt Fragen in natürlicher Sprache an den Vertragsbestand — mit Quellenangaben zu jedem einzelnen Klausel-Fundstück. Das ist ein echter Produktivitätshebel für Due-Diligence-Projekte und Portfolio-Reviews. Die Flexibilität bei öffentlichen und privaten Modellen ist für DSGVO-sensible Branchen wichtig.

EU-Hosting und Enterprise-Sicherheit. Agiloft läuft auf AWS und bietet Enterprise-Kunden ein Hosting in Dublin (eu-west-1). Die Zertifizierungen (SOC 1, SOC 2 Type 2, ISO 27001, ISO 27701) sind auditierbar. Für deutsche Rechts- und Compliance-Abteilungen ist das der zentrale Grund, Agiloft über US-Alternativen ohne EU-Option zu stellen.

Integrationen, die wirklich tief gehen. Nicht nur DocuSign und Adobe Sign, sondern Salesforce CPQ, SAP Ariba, Microsoft Teams, Jira, SharePoint, Coupa. Integrationen laufen meist über REST-APIs und werden vom Agiloft-Team mitgewartet. In der Praxis bedeutet das: Ein Salesforce-Opportunity kann automatisch eine Vertragsakte in Agiloft anlegen, der Vertragsstatus wird bidirektional synchronisiert.

Schwächen ehrlich betrachtet

Das Pricing ist undurchsichtig. Keine Listenpreise, keine Self-Service-Testversion, alles läuft über Sales. Für Unternehmen, die Budgetklarheit vor einem Kauf brauchen, ist das eine echte Hürde. Plane mindestens 3–4 Gesprächstermine ein, bis du ein belastbares Angebot hast. Workaround: Fordere ein „Best Case”-Angebot für eine typische Nutzeranzahl an und nutze das als Benchmark für Wettbewerbsangebote.

Die Implementierung ist ein Projekt, kein Setup. Realistisch musst du mit 3–6 Monaten Einführungsphase rechnen — inklusive Prozess-Workshops, Template-Migration, Integrations-Setup und Schulung. Das ist teurer und länger als bei Ironclad oder PandaDoc. Wer einen schnellen Rollout braucht, sollte sich das genau überlegen. Workaround: Agiloft bietet „Quick Start”-Pakete für typische Use Cases — diese verkürzen die Einführung, nutzen aber nur einen Bruchteil der Plattform-Power.

Die UI wirkt stellenweise altbacken. Gegenüber modernen Konkurrenten wie Ironclad oder Juro fühlt sich die Agiloft-Oberfläche teils wie eine Geschäftsanwendung aus den 2010ern an. Die Funktionen sind da, aber die User Experience für Endnutzer (z.B. Anwälte, die nur gelegentlich Verträge freigeben) ist weniger poliert. In den letzten Releases wurde die UI modernisiert — aber der Rückstand zu Ironclad bleibt spürbar.

Kein deutscher Support und keine deutsche Oberfläche. Das System kennt Deutsch als Dokumentsprache (Klausel-Erkennung, Übersetzungen), aber die Admin- und Nutzer-UI ist englisch. Support läuft auf Englisch, in US/UK-Zeitzonen. Für deutschsprachige End-User ist das ein Akzeptanz-Risiko. Workaround: Implementierung über einen lokalen Partner (z.B. PwC Legal Managed Services, Fasken) mit deutschsprachigem Onboarding.

Flexibilität kann zur Falle werden. Weil man „alles” konfigurieren kann, wird ohne klare Governance der Workflow-Bestand schnell unübersichtlich — zu viele Vertragstypen, zu viele Felder, zu viele Regeln. Im zweiten oder dritten Betriebsjahr kommt oft die Aufräumphase. Das ist kein Agiloft-spezifisches Problem, aber hier besonders ausgeprägt.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
Ein modernes, schnell einsetzbares CLM für mittlere Teams willstIronclad
Bereits tief im DocuSign-Ökosystem bistDocuSign CLM
Eine Enterprise-CLM mit starkem KI-Fokus und SAP-Integration suchstIcertis
Verträge eher einfach erstellen und signieren willstPandaDoc
Salesforce-nativ und prozessual schlank arbeitestConga CLM

Agiloft ist der „Baukasten-Ansatz” — während Ironclad und DocuSign CLM dir einen fertigen Weg geben, gibt dir Agiloft die Werkzeuge, deinen eigenen Weg zu bauen. Das passt nicht zu jedem Team. Wenn eure Vertragsprozesse schon heute funktionieren und nur automatisiert werden sollen, reicht oft ein opinionated CLM. Wenn eure Prozesse dagegen ein Wettbewerbsvorteil sind und ihr sie nicht an ein Standardsystem anpassen wollt, ist Agiloft die richtige Wahl.

So steigst du ein

Schritt 1: Starte mit einer klaren Prozess-Landkarte, bevor du mit Sales sprichst. Dokumentiere deine 3–5 wichtigsten Vertragsarten, die jeweiligen Freigabepfade, typischen Durchlaufzeiten und Integrationsbedarfe. Ohne diese Grundlage wird jedes Sales-Gespräch und jede spätere Konfiguration zum Fass ohne Boden. Agiloft-Sales ist technisch versiert — je konkreter du fragst, desto ehrlicher werden die Antworten zur tatsächlichen Eignung.

Schritt 2: Fordere eine Demo mit einem echten Use Case aus deinem Unternehmen. Nicht die Standard-Salesforce-Demo, sondern: „Zeigt mir, wie ihr einen NDA-Freigabeprozess mit Prüfung durch zwei Juristen, automatischer Risikobewertung durch Astra und Signatur via DocuSign aufbaut.” Gute Sales-Ingenieure bauen das live — und du siehst sofort, wie tief die Konfiguration geht und wie die UI sich für deine Nutzer anfühlt.

Schritt 3: Plane eine Pilotphase mit einem Vertragsprozess, nicht mit dem ganzen Portfolio. Beispiel: Nur NDAs, nur sechs Monate, nur zehn Nutzer. So lernst du die Plattform kennen, findest Konfigurationsfehler und kannst bei einem Rollout über weitere Vertragstypen bewusst entscheiden. Wer versucht, alle Verträge in einem Big-Bang zu migrieren, scheitert oft an der Komplexität.

Ein konkretes Beispiel

Eine mittelständische Softwarefirma aus Karlsruhe mit 600 Mitarbeitern wickelt jährlich rund 1.200 Verträge ab — Kundenverträge (SaaS-Lizenzen), Lieferantenverträge (IT-Dienstleister, Cloud-Hosting), interne Rahmenverträge und rund 400 NDAs. Die Rechtsabteilung (drei Juristen, eine Paralegal) war vor der Einführung der chronische Engpass: Durchschnittliche Durchlaufzeit für Kundenverträge 14 Tage, Stichtag-Überwachung in Excel, Vertragssuche per Dateiablage.

Nach einer viermonatigen Implementierung läuft Agiloft mit drei Vertragstypen produktiv. Kundenverträge werden aus Salesforce heraus angelegt, durchlaufen automatisch den Freigabeworkflow (Legal-Review, Finance-Prüfung ab bestimmter Größe, CEO-Freigabe bei Rahmenverträgen) und gehen dann direkt zu DocuSign. Astra extrahiert Klauseln (Laufzeit, Haftungsbegrenzung, Datenschutzanhang) und legt sie indiziert ab. Die Durchlaufzeit für Standardverträge sank auf 3 Tage, die Paralegal-Rolle verlagerte sich von Formalprüfung zu strategischen Aufgaben.

Gesamtinvestition Jahr 1: rund 110.000 € (25 Nutzer Enterprise-Lizenz + externe Implementierungs-Unterstützung). Die Rechtsabteilung berichtet Einsparungen von rund 800 Stunden/Jahr — was den Business Case ab Jahr 2 deutlich trägt.

DSGVO & Datenschutz

  • Datenhosting: AWS, wahlweise US oder EU (Dublin, eu-west-1). EU-Hosting ist für Enterprise-Kunden auf Anfrage verfügbar — vor Vertragsabschluss explizit fordern und im Vertrag verankern.
  • Zertifizierungen: SOC 1, SOC 2 Type 2, ISO 27001 und ISO 27701 — die ISO 27701 deckt explizit Datenschutzmanagement nach DSGVO-Logik ab.
  • Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV): Standard-DPA verfügbar, inklusive EU-Standardvertragsklauseln (SCC) für Datenübertragungen außerhalb der EU.
  • EU-Vertreter: Prighter ist als Agiloft’s Privacy Representative für die EU benannt — damit existiert eine formale Anlaufstelle für Betroffenenrechte nach DSGVO Art. 27.
  • KI-Modelle: Astra unterstützt sowohl öffentliche (OpenAI, Anthropic) als auch private Modelle — für DSGVO-sensible Daten das private Modell-Setup verlangen, so bleiben Inhalte innerhalb der Agiloft-Infrastruktur.
  • Empfehlung für Unternehmen: EU-Hosting + privates AI-Modell-Setup + unterschriebener AVV mit SCC als Standard. Für Berufsgeheimnisträger (Anwaltskanzleien, Steuerberater) zusätzlich eine Datenschutz-Folgenabschätzung durchführen.

Gut kombiniert mit

  • DocuSign — für qualifizierte elektronische Signaturen (QES) nach eIDAS. Agiloft orchestriert den Vertragsprozess, DocuSign übernimmt die rechtssichere Unterschrift und meldet Status und signiertes PDF automatisch zurück.
  • Salesforce — für Vertrieb-zu-Vertrag-Durchlauf: Sobald ein Opportunity in Salesforce geschlossen wird, legt Agiloft automatisch eine Vertragsakte an und zieht Kundendaten in das Template. Der Vertrags-Status wird bidirektional synchronisiert.
  • Microsoft 365 Copilot — für Vertragsentwürfe in Word: Juristen schreiben Klauseln direkt in Word mit Copilot-Unterstützung, Agiloft importiert das Dokument als Ausgangsversion und behält ab da die Versionsführung.

Unser Testurteil

Agiloft verdient 4 von 5 Sternen. Die Plattform gehört technisch zum Besten, was im CLM-Markt verfügbar ist — No-Code-Flexibilität, echte KI-Funktionen, saubere Zertifizierungen, EU-Hosting-Option. Den fünften Stern verliert Agiloft aus drei Gründen: Das intransparente Pricing macht eine saubere Budget-Planung schwer, die Implementierung ist deutlich aufwendiger als bei modernen Konkurrenten, und die fehlende deutschsprachige Oberfläche ist für viele Mittelständler ein Akzeptanz-Hemmnis. Wer die Flexibilität wirklich braucht und die Zeit für eine saubere Einführung mitbringt, bekommt eines der stärksten CLMs am Markt. Wer ein schnelles „out-of-the-box”-CLM sucht, sollte Ironclad oder DocuSign CLM zuerst prüfen.

Was wir bemerkt haben

  • Januar 2024 — Agiloft hat Generative AI nativ in die Plattform integriert. Damit gehörten sie zu den ersten CLM-Anbietern mit produktiv verfügbarer GenAI-Klausel-Extraktion — vor Ironclad und DocuSign CLM.
  • 2024/2025 — Die AI-Suite wurde unter dem Produktnamen „Astra” gebündelt und deutlich ausgebaut: „Ask AI” mit Quellenangaben direkt auf dem Vertragsbestand ist praxistauglich geworden. Flexibilität bei öffentlichen und privaten Modellen wurde zum klaren DSGVO-Argument.
  • 2023–2025 — Agiloft wurde im Gartner Magic Quadrant for Contract Life Cycle Management mehrfach in Folge als Leader eingestuft, typischerweise mit hoher Bewertung bei „Completeness of Vision”. Das ist für Enterprise-Ausschreibungen ein relevantes Argument.
  • Preis-Intransparenz bleibt: Trotz mehrfacher Ankündigungen publiziert Agiloft weiterhin keine Listenpreise. Das steht im Kontrast zu Ironclad und DocuSign CLM, die zumindest Einstiegs-Pakete veröffentlichen — ein Hinweis, dass Agiloft seinen Vertriebs-getriebenen Go-to-Market bewusst hält.

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