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Jürgen Scherer

Jürgen Scherer

KI-Strategie für KMU RAG & Datenschutz Raum München

Rolle im KI-Syndikat

Jürgen ist Experte im Syndikat-Netzwerk und steht für die Begleitung von KI-Projekten zur Verfügung. Er gestaltet die Website nicht mit, kann aber dort einspringen, wo seine Expertise gefragt ist, abhängig von laufenden Projekten und Verfügbarkeit.

Über Jürgen

Jürgen verbindet rund 30 Jahre IT-Erfahrung mit technischem Hintergrund aus Maschinenbau und Informatik. Als Inhaber der 1998 gegründeten Internetagentur Scherer begleitet er mittelständische Unternehmen bei digitalen Projekten, Web- und Systemarchitekturen, Datenschutzfragen sowie der sicheren Einführung von KI-Anwendungen.

Sein Schwerpunkt liegt auf praxisnaher KI-Umsetzung im Mittelstand: von der strategischen Einordnung über KI-Kompetenz und Datenschutz bis zur technischen Realisierung interner KI-Assistenten, RAG-Systeme und sicherer Datenräume. Nicht der kurzfristige Hype steht im Vordergrund, sondern die Frage, wie Unternehmen KI verantwortungsvoll, verständlich und wirksam in bestehende Prozesse integrieren. Von der Metropolregion München aus arbeitet er an der Schnittstelle von technischer Umsetzung, organisatorischer Reife und verantwortungsvoller Anwendung.

Im Gespräch: KI im Mittelstand

Jürgen im Interview mit Daniel Sonnet: warum KI-Kompetenz vor dem nächsten Tool kommt, wo im Betrieb der größte Hebel liegt und weshalb KI für ihn kein Werkzeugkasten mehr ist.

Interview mit Jürgen Scherer: KI ist eine Maschinenhalle, kein Werkzeugkasten mehr
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Dreißig Jahre digitale Wellen, und jetzt KI

Jürgen kommt aus dem Maschinenbau, ist über die Dotcom-Zeit zur Informatik gekommen und begleitet seit der Gründung seiner Agentur 1998 Handwerk und Mittelstand durch jede Digitalisierungswelle: Modem, Mitmachweb, Mobile, Social Media, Cloud und zuletzt Corona als Brandbeschleuniger. KI ordnet er als die nächste dieser Wellen ein, aber mit einem Unterschied. Die klassische IT beschreibt er als Werkzeugkasten, in dem man mit wachsendem Wissen immer passendere Werkzeuge findet.

„Das ist eine Maschinenhalle, und keiner weiß, wo es hingeht."

Erst KI-Kompetenz, dann das nächste Tool

Sein erster Schritt in einem Unternehmen ist nicht die Toolauswahl, sondern Struktur: den Wildwuchs an Tools bändigen und den Mitarbeitenden klare Leitplanken geben, gerade jetzt, wo der EU AI Act greift. Das Risiko sieht er darin, dass KI immer eine Antwort liefert und diese Antwort plausibel klingt. Außerhalb der eigenen Fachdomäne kann kaum jemand beurteilen, ob sie auch trägt. Sinngemäß sein Vergleich: Wer auf dem Bau eine Kreissäge in die Hand gedrückt bekommt, dem wird sie erklärt, bei KI setzen alle voraus, dass man das von Haus aus kann.

„Nicht schauen nach dem nächsten Tool, sondern zunächst mal KI-Kompetenz in die Firma holen."

Das interne Wissenssystem als konkretes Beispiel

Bewährt hat sich bei vielen der inhabergeführten Unternehmen, die seine Agentur betreut, ein interner Wissensassistent. Der erste Schritt sind dabei nicht Modelle, sondern die über Jahre und Jahrzehnte gewachsenen Dokumente: strukturieren, kuratieren und dann in eine interne Wissensbasis überführen, ohne Datenabfluss und ohne dass mit den Inhalten trainiert wird. Der Nutzen liegt im Zugriff auf das, was im Haus längst gelöst, besprochen und entschieden wurde.

Erst das Team, dann die Technik

Bevor Technik ins Spiel kommt, will Jürgen die Firma und den Unternehmer verstehen und die Stellen finden, an denen sich am meisten bewegen lässt. Dabei geht es ihm ausdrücklich nicht um das größte Projekt, sondern um den Punkt, der schnell und ohne großen Aufwand Wirkung zeigt. Ebenso wichtig: die Mitarbeitenden von Anfang an mitnehmen und ihnen die Angst nehmen, sonst treten fünf Leute ins Pedal und drei drücken auf die Bremse. Im direkten Kundenkontakt würde er KI dagegen nicht einsetzen.

„Ich suche also eigentlich immer nach dem größten Hebel."

Was er abdeckt, und wofür das Netzwerk da ist

Seine Agentur ist ein Team von fünf Leuten, der Fokus liegt entsprechend auf kleinen und mittelständischen Unternehmen bis rund 500 Mitarbeitende. Größere Vorhaben deckt er bewusst über das Expertennetzwerk des KI-Syndikats ab. Dieses Netzwerk beschreibt er als Resonanzraum: ein Ort, um den unübersichtlichen KI-Newsstream zu filtern und Blickwinkel einzuholen, die er selbst nicht hat, etwa aus der Juristerei oder aus der reinen Entwicklungspraxis.

Die Zitate stammen aus einem automatisch erstellten Transkript des Interviews vom 9. Juli 2026 und sind sinngemäß wiedergegeben.

Stationen & Qualifikationen

TU München Studium Maschinenbau und Informatik
~30 J. IT, Webentwicklung, Systemintegration & Digitalisierung
1998 Inhaber der Internetagentur Scherer
IHK Zertifizierter KI-Manager & Datenschutzbeauftragter
TÜV Datenschutzauditor
Initiative Offizieller Unterstützer der IHK-Initiative „Pack ma’s digital“

Was ich anbiete

KI-Strategie für den Mittelstand

Praxisnahe KI-Roadmaps, Use-Case-Bewertung und Begleitung der strukturierten KI-Einführung

Interne KI-Assistenten & RAG

KI-Assistenten auf Basis eigener Unternehmensdaten, inklusive Retrieval-Augmented Generation und Berechtigungslogik

Datenschutz & Governance

DSGVO-orientierte KI-Nutzung, Schulungen, Leitlinien und Risikoabschätzung

Digitale Infrastruktur

Private-Cloud-Konzepte, sichere Datenräume und Systemintegration mit Datenhoheit

Web, SEO & KI-Sichtbarkeit

Schnelle, klare Websites, strukturierte Inhalte und technische Suchmaschinenoptimierung

KI-Kompetenz-Check

Bewertung der KI-Readiness und Sensibilisierung der Mitarbeitenden

Auf Medium veröffentlicht Jürgen Essays und Praxisreflexionen zu KI, digitaler Urteilskraft, Verantwortung und Mittelstand.

„Mich interessiert an KI vor allem der Punkt, an dem aus technischer Möglichkeit echter betrieblicher Nutzen wird. Der Mittelstand braucht keine weitere Welle kurzfristiger KI-Versprechen, sondern verlässliche Orientierung, saubere Umsetzung und Lösungen, die im Alltag funktionieren."

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