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Jan Quaing

Jan Quaing

Innovationsmanager KI-Stratege Nachhaltigkeit

Rolle im KI-Syndikat

Jan ist Experte im Syndikat-Netzwerk und steht für die Begleitung von KI-Projekten zur Verfügung. Er gestaltet die Website nicht mit, kann aber dort einspringen, wo seine Expertise gefragt ist, abhängig von laufenden Projekten und Verfügbarkeit.

Über Jan

Jan ist Innovationsmanager, KI-Experte und Stratege mit einem Hintergrund in Volkswirtschaft, Betriebswirtschaft und Logistik sowie über fünf Jahren Erfahrung in Strategie- und Innovationsprozessen.

Bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt hat er digitale Technologien mit Nachhaltigkeit verschränkt. Er ist methodenstark in Design Thinking, TZI, agilen Methoden (Kanban, LEGO Serious Play) und setzt diese in Moderationen, Keynotes, Workshops und Publikationen ein.

Im Gespräch: KI-Strategie, Use Cases und Nachhaltigkeit

Jan im Interview mit Daniel Sonnet: über seinen Weg zur KI, der lange vor dem ChatGPT-Moment in einem Hochschulprojekt mit IBM Watson begann, über die Verbindung von KI und Nachhaltigkeit und darüber, wie in Organisationen aus einer Strategie konkrete Anwendungsfälle werden.

Interview mit Jan Quaing über KI-Strategie, Use Cases und Nachhaltigkeit
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Fünf Gedanken aus dem Gespräch

Sinngemäß zusammengefasst aus dem Interview vom 9. Juli 2026. Kursiv gesetzte Sätze sind Zitate von Jan.

01

KI und Nachhaltigkeit sind eine doppelte Transformation

Jan nennt es Twin Transition: Organisationen stecken ohnehin mitten in der Digitalisierung, KI kommt als weitere Technologie obendrauf, und ökologische Fragen erfordern denselben Wandel. Wer sich heute nicht nachhaltig aufstellt, bekommt das nach seiner Einschätzung in fünf bis zehn Jahren zurück, über Compliance-Risiken und destabilisierte Lieferketten. Gleichzeitig ist es schlicht eine ökonomische Größe: ein Modell, das weniger Ressourcen verbraucht, kostet auch weniger Energie.

02

Nicht jede Aufgabe braucht das größte Modell

Sein konkretes Beispiel im Gespräch: um ein PDF zusammenzufassen, braucht es keines der großen Spitzenmodelle. Er verweist darauf, dass Rechenzentren zur Kühlung überwiegend Trinkwasser nutzen, häufig in Regionen, die ohnehin unter Wasserknappheit leiden, und dass dieses Wasser dann dem Grundwasser fehlt. Deshalb gehören für Jan die Wahl des Modells und das Sensibilisieren der Mitarbeitenden fürs Prompten zusammen: wer zielgerichtet promptet, kommt schneller zum Ergebnis und spart nebenbei Ressourcen.

03

Der Elektromotor-Vergleich: erst die Struktur, dann das Werkzeug

Als der Elektromotor kam, tauschten die ersten Fabriken einfach die zentrale Dampfmaschine gegen ihn aus, und die Prozesse wurden nur wenige Prozent besser. Der Produktivitätssprung kam erst, als die Hallen rund um den kleineren, dezentralen Motor neu gebaut wurden. Genauso bei KI: ohne Dateninfrastruktur, ohne Klarheit über Datenqualität und ohne eine Belegschaft, die versteht, warum sie KI nutzt, bleibt der Effekt klein. Jan unterscheidet dafür Know-how, das man sich anlesen kann, und Know-why, das man in der Organisation erarbeiten muss.

04

Gute Use Cases entstehen gemeinsam, nicht top-down

Ein Anwendungsfall, der nur der Geschäftsführung nützt, ist für Jan der falsche Startpunkt. Er holt die Enthusiasten zusammen, die zehn bis zwölf Prozent Frontrunner, die es laut klassischem Change Management in jeder Organisation gibt, in kleinen Betrieben am Tisch, in größeren als Reallabor mit freigestellter Arbeitszeit. Die gesammelten Ideen bewertet er mit einem Katalog von zehn bis fünfzehn Fragen auf einer einfachen Skala, überträgt das Ergebnis in eine Matrix und macht so sichtbar, welche Fälle leicht umsetzbar sind und viel bringen.

„Gute Use Cases entwickelt man gemeinsam."

05

Souveränität von Anfang an mitdenken

Vielen Organisationen ist nach Jans Erfahrung nicht bewusst, wie sensibel ihre Daten sind, Stichwort Cloud Act und der Zugriff auf Server, die in Europa stehen. Der einfachste Weg, das Add-on zur ohnehin vorhandenen Office-Suite, ist deshalb nicht automatisch der Weg, der in fünf bis zehn Jahren souverän dasteht. Dienstanweisungen, Compliance-Richtlinien und Guidelines gehören für ihn an den Anfang eines KI-Vorhabens, nicht ans Ende.

„Diese ganze Souveränitätsfrage ist einfach so essentiell."

Stationen & Qualifikationen

M.Sc. Master of Science in Economics
IHK KI-Manager (IHK zertifiziert)
Innov. Innovationsmanager (zertifiziert), Lego Serious Play Facilitator (zertifiziert)
DBU Erfahrung bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt: digitale Technologien mit Nachhaltigkeit verschränken

Was ich anbiete

KI und Digitalisierung

Strategische Beratung zum zielgerichteten KI-Einsatz und zur digitalen Transformation in Unternehmen

Innovationsmanagement

Begleitung von Innovations- und Transformationsprozessen mit bewährten Methoden und Werkzeugen

Nachhaltigkeit und Circular Economy

Verknüpfung von digitalen Technologien mit nachhaltigen Geschäftsmodellen und Strategien

Agile Methoden

Workshops, Moderationen und Keynotes mit Design Thinking, Kanban, TZI und LEGO Serious Play

„Zukunft gestalten heißt, Trends frühzeitig erkennen und sie in nachhaltige, wirtschaftlich sinnvolle Strategien übersetzen. Genau das ist meine Stärke."

Artikel von Jan

Jan hat bisher noch keine Artikel im KI-Syndikat Blog veröffentlicht.

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