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Bezahlt Low-Code 🇩🇪 Deutschsprachig 🇪🇺 EU-Server Geprüft: April 2026

turian

turian GmbH

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KI-gestützte Dokumentenautomatisierung für B2B-Workflows, spezialisiert auf Materialzertifikate nach DIN EN 10204 und Stahlprodukt-Normen. Das System liest Zertifikate layout-unabhängig aus und prüft Werte automatisch gegen ERP-Vorgaben.

Kosten: Preise auf Anfrage; Einstieg typisch ab mehreren hundert EUR/Monat je nach Dokumentvolumen

Stärken

  • Layout-unabhängige Extraktion — keine Template-Pflege bei wechselnden Lieferanten-Formaten
  • Versteht EN 10204-Typen 3.1/3.2 und DIN EN 10168 nativ — keine manuelle Feldkonfiguration
  • Automatische Prüfung: Messwerte werden direkt gegen ERP-Grenzwerte validiert
  • LLM-basierte Extraktion erkennt auch handschriftliche Ergänzungen oder unklare Felder
  • Deutschsprachiger Support, EU-Datenhaltung

Einschränkungen

  • Preise nicht öffentlich — Budgetplanung ohne Vertriebsgespräch schwierig
  • Kein Off-the-shelf-ERP-Konnektor für alle Systeme — individuelle API-Integration erforderlich
  • Für sehr kleine Betriebe mit wenigen Zertifikaten pro Monat wirtschaftlich kaum darstellbar

Passt gut zu

Metallverarbeiter und Stahlhändler mit täglichem Zertifikatseingang Qualitätsmanagementsysteme, die EN 10204-Konformität automatisch dokumentieren müssen Beschaffungsteams, die Lieferanten mit unterschiedlichsten Zertifikatsformaten managen

Wann ja, wann nein

Wann ja

  • Du verarbeitest regelmäßig Materialzertifikate, Lieferscheine oder andere B2B-Dokumente mit wechselnden Layouts
  • Du willst Werte aus EN 10204-Zertifikaten automatisch extrahieren und gegen ERP-Vorgaben prüfen
  • Dein Team verbringt täglich 1–3 Stunden mit dem manuellen Abtippen von Zertifikatsdaten
  • Du brauchst eine Lösung ohne monatelange Template-Pflege — auch für Lieferanten, die ihr Format ständig ändern

Wann nein

  • Du verarbeitest weniger als 50 Dokumente pro Monat — der Aufwand lohnt sich noch nicht
  • Du brauchst eine On-Premises-Lösung ohne Cloud-Zugriff
  • Du suchst eine reine OCR-Lösung ohne KI-basierte Validierung

So steigst du ein

Schritt 1: Sammle 20–30 Beispielzertifikate verschiedener Lieferanten — möglichst repräsentativ für die Formatvielfalt, die du täglich bekommst. Damit kannst du im Erstgespräch mit turian direkt die Erkennungsqualität testen.

Schritt 2: Definiere, welche Felder du extrahieren musst: Schmelznummer, Werkstoffnummer, Zugfestigkeit, Streckgrenze, chemische Zusammensetzung. Lege fest, welche Grenzwerte aus welchem System (ERP, QM-Software) zur Validierung herangezogen werden.

Schritt 3: Richte den Eingangskanal ein — turian kann Zertifikate per E-Mail-Eingang, Datei-Upload oder API-Anbindung empfangen. Für die Übergabe an dein ERP wird typisch eine REST-API-Integration benötigt.

Ein konkretes Beispiel

Ein mittelständischer Stahlhändler in Nordrhein-Westfalen erhält täglich 80–120 Materialzertifikate per E-Mail von 40 verschiedenen Stahlwerken — jedes mit eigenem Layout. Bisher tippt ein Mitarbeiter die Werte manuell ins ERP. Mit turian werden Schmelznummer, Werkstoffgüte und mechanische Kennwerte automatisch extrahiert und gegen die Bestellspezifikation geprüft. Bei Abweichungen erscheint sofort eine Warnung. Der manuelle Aufwand sinkt von 3 Stunden/Tag auf eine kurze Stichprobenkontrolle.

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Empfohlen in 1 Use Cases

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