Zum Inhalt springen
Freemium Ohne Setup 🇩🇪 Deutschsprachig 🇪🇺 EU-Server Geprüft: Mai 2026

TMPilot.ai

TMPilot

3/5
Tool öffnen

Deutschsprachige KI-Markenrecherche, die Wortmarken in Echtzeit gegen EUIPO und DPMA prüft und in rund 30 Sekunden eine Risikoeinschätzung mit Nizza-Klassen-Mapping und Erfolgswahrscheinlichkeit liefert. Premium-Berichte (29 €) enthalten Anwalts-Report, E-Mail-Vorlage und Logo-Vorschläge als SVG. Kein Ersatz für anwaltliche Kollisionsprüfung, aber ein nützlicher Triage-Filter für die Erstberatung.

Kosten: Free: 2 Suchen/Tag ohne Account, 5/Tag mit Account. Quick Check: 9 € pro Bericht (einmalig). Premium Report: 29 € pro Bericht (einmalig, Einführungspreis, 14 Tage Geld-zurück-Garantie). Kein Abo, keine Team-Pläne, keine API.

Kategorien

Stärken

  • Echtzeitzugriff auf EUIPO und DPMA, keine veralteten Snapshots
  • KI-Bewertung kombiniert phonetische, visuelle und begriffliche Ähnlichkeit
  • Kostenlos nutzbar für Ersteinschätzungen, keine Kreditkarte, kein Onboarding
  • EU-gehostet, DSGVO-konform, deutsche Oberfläche und deutscher Support
  • Premium-Bericht für 29 € als Einmalzahlung statt monatlichem Abo
  • Nizza-Klassen-Mapping direkt in der Suchantwort, Erfolgswahrscheinlichkeit in Prozent

Einschränkungen

  • Nur EUIPO und DPMA, keine WIPO/Madrid-Recherche, keine US- oder asiatischen Register
  • Keine eigenständige Bildmarken- bzw. Logo-Recherche (Logo-Vorschläge ja, Logo-Suche nein)
  • Kein Portfolio-Management, kein Docketing, keine Fristenüberwachung
  • Als Ersteinschätzung konzipiert, ersetzt keine anwaltliche Kollisionsprüfung
  • Kein API-Zugang, keine Team-Lizenz, kein Kanzlei-Workflow-Modus
  • Erfolgswahrscheinlichkeits-Score ist eine Black-Box ohne nachvollziehbare Begründung

Passt gut zu

Schnelle Vorprüfung neuer Markenbegriffe vor dem Erstmandantengespräch IP-Anwälte und Patentanwaltskanzleien für die initiale Triage Gründer und KMU, die eigenständig einen Markennamen vorprüfen wollen Agenturen bei der Markennamen-Entwicklung im Pitch-Prozess

Kurzfazit

TMPilot.ai ist der derzeit zugänglichste KI-Schnelltest für Wortmarken in EUIPO und DPMA. Du gibst einen Markennamen ein, in rund 30 Sekunden bekommst du eine Liste kollidierender Marken, ein Nizza-Klassen-Mapping und eine Erfolgswahrscheinlichkeit. Der Free-Plan reicht für gelegentliche Vorprüfungen, der Premium-Bericht für 29 € liefert eine strukturierte Dokumentation, die im Mandantengespräch oder als Anwaltsbrief-Entwurf direkt brauchbar ist. Kein Ersatz für eine echte anwaltliche Kollisionsprüfung, aber ein nützlicher Triage-Filter, der manuelle Recherche dort konzentriert, wo sie wirklich nötig ist. Schwächen: kein WIPO/Madrid, keine echte Logo-Suche, kein Kanzlei-Workflow.

Für wen ist TMPilot.ai?

IP- und Patentanwaltskanzleien: Perfekt für die Intake-Phase. Bevor du einen Mandanten formal annimmst, läuft jeder vorgeschlagene Markenname durch TMPilot, in unter einer Minute hast du eine Indikation, ob das Mandat aussichtsreich ist. Das spart Erstgespräch-Zeit und verbessert die Beratungsqualität, weil du sofort konkret werden kannst.

Gründer und KMU: Wer selbst einen Markennamen finden will, bekommt eine erste Einschätzung ohne Anwaltstermin. Der Premium-Bericht für 29 € ist deutlich günstiger als eine professionelle Vorrecherche, vermittelt aber genug Substanz, um vor dem Anwaltstermin eine fundierte Vorauswahl zu treffen, und vermeidet die teure Lektion, drei Stunden Anwaltszeit für einen offensichtlich kollidierenden Namen zu verbrennen.

Agenturen und Naming-Consultants: Wenn ein Pitch zehn Markennamen-Vorschläge enthält, kann TMPilot innerhalb von Minuten die offensichtlichen Treffer rausfiltern. Statt zehn Vorschläge ins Mandantenmeeting zu tragen, gehen drei vorqualifizierte rein, die anderen wurden rechtzeitig aussortiert.

Inhouse-Marketing in KMU: Marketing-Verantwortliche, die ein neues Produkt benennen oder eine Submarke entwickeln, bekommen mit TMPilot eine Self-Service-Vorprüfung. Das senkt die Hemmschwelle, frühzeitig die Rechtsabteilung oder Kanzlei einzubinden, weil schon vorher klar ist, ob die Idee überhaupt eine Chance hat.

Weniger geeignet für: Kanzleien mit internationaler Praxis (USA, China, Japan, WIPO-Madrid-System fehlen), Logo-zentrierte Markenstrategien (es gibt keine echte Bildmarken-Suche, nur SVG-Logo-Vorschläge), Portfolios mit hunderten Marken (kein Docketing, keine Fristenüberwachung), und alle, die einen integrierbaren API-Workflow brauchen.

Preise im Detail

PlanPreisWas du bekommst
Ohne Account0 €2 Suchen/Tag, EUIPO + DPMA, Nizza-Klassen-Mapping, Risiko-Übersicht
Free-Account0 €5 Suchen/Tag, gleicher Funktionsumfang wie ohne Account
Quick Check9 € einmaligAlles aus Free + KI-Risikoeinschätzung, Anwalts-Report-Auszug, E-Mail-Vorlage, Logo-Vorschläge (SVG)
Premium Report29 € einmalig (Einführungspreis, 14 Tage Geld-zurück)Alles aus Quick Check + Handlungsempfehlungen, alternative Markennamen, Registrierungsstrategie

Einordnung: Die Pay-per-Report-Logik ist für gelegentliche Nutzer der entscheidende Vorteil, kein Abo, keine Mindestlaufzeit, kein Verpflichtungs-Tier. Für eine einmalige Markenrecherche zahlst du 29 € statt mehrerer Hundert Euro Anwaltsvorrecherche. Für Vielnutzer (mehrere Suchen pro Tag) ist das Modell allerdings unwirtschaftlich: 5 Premium-Berichte pro Woche entsprechen ca. 580 € pro Monat, da wären spezialisierte Kanzlei-Tools mit Abo wirtschaftlicher. TMPilot ist explizit für gelegentliche bis mittlere Nutzung gebaut, wer als Kanzlei systematisch hundert Marken pro Monat prüft, ist hier falsch.

Stärken im Detail

Echtzeit-Zugriff auf EUIPO und DPMA. Andere Trademark-Tools arbeiten mit täglich oder wöchentlich aktualisierten Snapshots, TMPilot fragt bei jeder Suche die Live-Register ab. Für deutsche und EU-Marken ist das die maximale Aktualität, die technisch möglich ist. Anmeldungen vom Vormittag tauchen am Nachmittag bereits in der Recherche auf.

Phonetische, visuelle und begriffliche Ähnlichkeitsanalyse. Die KI bewertet nicht nur exakte Wortübereinstimmungen, sondern erkennt klanglich ähnliche Marken (“Krombachr” vs. “Krombacher”), visuelle Verwechselbarkeit und semantische Nähe (“WaldStrom” vs. “ForestPower”). Das ist der Kern jeder ernsthaften Kollisionsprüfung, und genau die Disziplin, in der reine Stringsuche schwach ist.

Niedrige Einstiegshürde. Keine Kreditkarte, kein Onboarding, kein Sales-Call. Du landest auf der Seite, gibst einen Markennamen ein und bekommst ein Ergebnis, in unter einer Minute. Diese Reibungsarmut ist im B2B-Legal-Tech-Markt selten und macht TMPilot besonders gut geeignet für die spontane Vorab-Recherche.

EU-Hosting und DSGVO-Konformität. Die Plattform läuft auf europäischer Infrastruktur und ist DSGVO-konform aufgesetzt. Für deutsche Kanzleien ist das relevant, Mandanten- und Markendaten verlassen den EU-Rechtsraum nicht. Im Vergleich zu US-zentrierten Wettbewerbern (wie Huski.ai oder Trademarkia) ist das ein klarer DSGVO-Vorteil.

Premium-Bericht im Anwalts-Format. Der 29-€-Premium-Report ist nicht nur eine längere Liste, er enthält strukturierte Risikoanalyse, konkrete Handlungsempfehlungen, alternative Markennamen-Vorschläge und eine E-Mail-Vorlage für den weiteren Schriftwechsel. Das ist arbeitsfähige Dokumentation, die direkt im Mandantengespräch oder im internen Memo weiterverwendet werden kann.

Erfolgswahrscheinlichkeit in Prozent. Statt “möglicherweise problematisch” bekommst du eine quantifizierte Schätzung. Für die Mandantenkommunikation ist eine Zahl (“Erfolgswahrscheinlichkeit 72 %”) deutlich greifbarer als eine verbale Einschätzung, auch wenn man die Zahl nicht überinterpretieren sollte.

Schwächen ehrlich betrachtet

Nur EUIPO und DPMA, sonst nichts. Internationale Markenrecherche (WIPO/Madrid-System, USPTO, JPO, CNIPA) fehlt komplett. International (IR-) Marken mit Schutz in Deutschland erscheinen zwar über das DPMA-Register, aber wer eine globale Markenstrategie verfolgt, braucht ein zweites Tool. Für rein nationale oder EU-bezogene Marken ist die Einschränkung akzeptabel, für alles darüber hinaus nicht.

Keine echte Bildmarken-Suche. TMPilot generiert SVG-Logo-Vorschläge zu Wortmarken, aber es führt keine umgekehrte Bildsuche im Markenregister durch. Wer eine Bildmarke hat und prüfen will, ob ein ähnliches Logo bereits eingetragen ist, braucht Huski.ai (USPTO-Fokus) oder kommerzielle Lösungen wie Corsearch oder Markify. Das ist eine substantielle Lücke für visuell starke Marken.

Erfolgswahrscheinlichkeit ohne Begründung. Du bekommst eine Zahl (“Erfolgswahrscheinlichkeit 65 %”), aber keine nachvollziehbare Ableitung, welche Kollision treibt die Bewertung, welcher Faktor schlägt wie zu Buche? Für die anwaltliche Dokumentation reicht das nicht. Du musst die Einzeltreffer selbst sichten und die Bewertung manuell rekonstruieren. Das ist die typische Schwäche von KI-Black-Box-Scores: schnell, aber nicht prüffest.

Kein Portfolio- oder Fristenmanagement. TMPilot ist Recherche, nicht Verwaltung. Wer eine bestehende Markenliste laufend gegen neue Anmeldungen überwachen will (Watch-Service), ist hier falsch. Auch Verlängerungsfristen, Schutzbereichs-Verwaltung und Mandanten-Reporting fehlen, dafür musst du zusätzliche Kanzlei-Software einsetzen.

Keine API, keine Workflow-Integration. Wer TMPilot in einen Kanzlei-Workflow einbinden möchte (Mandantenakte, DMS, automatische Suchläufe), hat keine Möglichkeit. Es bleibt ein Web-Interface-Tool. Für Kanzleien, die ihre Recherche-Schritte dokumentationspflichtig protokollieren müssen, ist das eine echte Einschränkung.

Junge Plattform mit begrenzter Roadmap-Transparenz. TMPilot ist ein vergleichsweise neues Angebot eines kleinen Anbieters (Gründer Antonio Blago). Es gibt keine öffentlich kommunizierte Roadmap, keine veröffentlichten Nutzerzahlen, keine Investor-Information. Für kritische Geschäftsentscheidungen bleibt ein Restrisiko der Anbieterstabilität, anders als bei etablierten Tools wie PatSnap oder Corsearch.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
Internationale Marken (USA, weltweit) prüfen willst
Patente statt Marken recherchierst
Kostenlos und weltweit Patente und Patentmarken suchen willst

Erwähnenswert ohne eigene Tool-Seite: Corsearch (vormals Markify, Enterprise-Standard für globale Markenrecherche mit Watch-Service, im hohen vierstelligen Bereich pro Jahr), Trademarkia (US-Fokus, Self-Service-orientiert), WIPO Global Brand Database (kostenloses offizielles Register-Tool für internationale Recherche, ohne KI-Bewertung), die offiziellen Register-Suchen von EUIPO (TMview) und DPMA (DPMAregister) selbst (kostenlos, aber ohne KI-Risikoeinschätzung). TMPilot ist die KI-Schicht über den offiziellen Registern, die Stärke liegt im Komfort und der Aufbereitung, nicht im Umfang.

So steigst du ein

Schritt 1: Öffne tmpilot.ai, kein Account nötig für die ersten zwei Suchen pro Tag. Gib den geplanten Markennamen im Suchfeld ein und wähle die relevante Nizza-Klasse aus (oder lass dir die wahrscheinlich passenden Klassen vorschlagen). Wenn du regelmäßiger nutzen willst, lege einen kostenlosen Account an, dann hast du 5 Suchen pro Tag.

Schritt 2: Ergebnis lesen, aber nicht blind übernehmen. TMPilot zeigt nach rund 30 Sekunden kollidierende Marken, sortiert nach Ähnlichkeitsgrad, mit Nizza-Klassen-Überschneidungen und einer Erfolgswahrscheinlichkeit in Prozent. Prüfe die Top-Treffer manuell, die KI-Reihung ist ein Startpunkt, kein Abschluss. Klicke jeden relevanten Treffer einzeln auf und sieh dir den Eintrag im EUIPO- oder DPMA-Register direkt an.

Schritt 3: Für die formale Dokumentation (Mandantenakte, Beratungsprotokoll, Anwaltsbrief) bestelle den Premium-Bericht für 29 €. Er enthält die strukturierte Risikoanalyse, alternative Markennamen-Vorschläge und einen E-Mail-Vorlagen-Entwurf, als PDF und ZIP-Export. Achte darauf, dass der Premium-Bericht eine Vorrecherche-Dokumentation ist, kein anwaltliches Gutachten. Für die finale Bewertung musst du selbst entscheiden (oder einen Anwalt einbinden).

Ein konkretes Beispiel

Eine Patentanwaltskanzlei in Stuttgart (5 Anwälte, Schwerpunkt Markenrecht) nutzt TMPilot für die Intake-Phase: Bevor ein neuer Mandant offiziell beauftragt wird, läuft jeder vorgeschlagene Markenname durch TMPilot. In unter einer Minute sieht die zuständige Anwältin, ob es offensichtliche Kollisionen gibt. In rund 40 % der Fälle gibt es keine kritischen Treffer, das Erstgespräch wird deutlich effizienter, weil die Anwältin direkt mit konkreten nächsten Schritten ins Gespräch geht. In den restlichen 60 % sind ein bis drei potenzielle Kollisionen vorhanden, die anschließend in der vertieften Recherche mit DPMA-eigenen Tools und kommerziellen Datenbanken (TMview, Corsearch) geprüft werden. Pro Mandat spart die Kanzlei rund 30 Minuten Vorrecherche, bei 40 neuen Markenanmeldungen pro Jahr sind das rund 20 Stunden pro Anwalt jährlich, die in höherwertige Beratungsarbeit fließen können. Kosten: für die meisten Fälle reicht der Free-Plan, in besonderen Mandaten (Naming-Projekt, internationale Familie als EU-Komponente) wird ein Premium-Bericht für 29 € beauftragt und an die Mandantenakte angehängt.

DSGVO & Datenschutz

  • Datenhosting: EU-gehostet, betrieben von TMPilot (Antonio Blago). Suchanfragen verlassen den EU-Rechtsraum nicht.
  • Datennutzung: Eingegebene Markenbegriffe werden zur Suche an die offiziellen Register (EUIPO, DPMA) weitergegeben. Inwieweit TMPilot Suchverläufe zur Modellverbesserung speichert, ist in der öffentlich verfügbaren Dokumentation nicht eindeutig spezifiziert, für mandatsrelevante Eingaben sollte das vor Einsatz mit dem Anbieter geklärt werden.
  • Account-Löschung: Bei registrierten Accounts möglich über die Kontoeinstellungen.
  • Auftragsverarbeitung (AVV): Für Kanzleien und Unternehmen, die TMPilot regelmäßig nutzen wollen, sollte ein AVV mit dem Anbieter abgeschlossen werden, vor dem ersten Mandanten-Use-Case einholen. Für gelegentliche Eigennutzung mit selbst gewählten Markennamen ist das Risiko niedrig.
  • Berufsgeheimnis (Anwälte): Markennamen, die noch nicht öffentlich sind und unter Mandatsgeheimnis stehen (z. B. geplante Produktnamen vor Launch), sollten erst nach geklärter AVV in die Plattform eingegeben werden, TMPilot ist nicht für anonymisierte Mandantendaten ausgelegt.
  • Empfehlung für Unternehmen: Für die Vorrecherche eigener Markennamen unbedenklich. Für anwaltliche Mandate AVV abschließen und Mandanten über die Tool-Nutzung informieren.

Gut kombiniert mit

  • EUIPO TMview und DPMAregister (kostenlos), die offiziellen Register-Suchen sind die Goldstandards für die Detailprüfung. TMPilot identifiziert Kandidaten, TMview/DPMAregister liefert die rechtssichere Detailansicht jedes Treffers.
  • , wenn die Markenstrategie auch USA und internationale Register umfasst, ergänzt Huski.ai TMPilot um den US-Fokus inklusive Bildmarken-Suche und Watch-Service.
  • , für Mandate, in denen Marken- und Patentschutz ineinandergreifen (z. B. bei innovativen Produkten), ergänzt PatSnap die Markenrecherche um die patentrechtliche Freedom-to-Operate-Analyse.

Unser Testurteil

TMPilot.ai verdient 3 von 5 Sternen. Für den eng definierten Zweck, schnelle KI-gestützte Vorprüfung von Wortmarken in EUIPO und DPMA, ist es das aktuell zugänglichste Tool im deutschsprachigen Markt. Die Reibungsarmut (keine Kreditkarte, kein Onboarding), die EU-Konformität, die Pay-per-Report-Logik und das deutsche UI machen es zur naheliegenden Wahl für Kanzleien in der Intake-Phase, für Gründer mit Einzelmarken und für Agenturen im Naming-Prozess. Den vierten Stern verliert es durch die strukturellen Einschränkungen: kein WIPO/Madrid, keine echte Bildmarken-Suche, keine API, keine Workflow-Integration, kein Portfolio-Management. Für eine ernsthafte Kanzlei-Lösung fehlt zu viel; für die spontane Vorrecherche ist es genau richtig. Den fünften Stern verliert es zusätzlich durch die fehlende Begründung des Erfolgswahrscheinlichkeits-Scores und die begrenzte Transparenz zur Anbieter-Roadmap. Wer TMPilot als das einsetzt, was es ist, ein Triage-Filter, kein Anwaltsersatz, wird zufrieden sein.

Was wir bemerkt haben

  • Mai 2026, Das Pricing wurde gegenüber älteren Versionen klarer dreigeteilt: Free, Quick Check (9 €) als günstiger Einstieg und Premium Report (29 €). Der Premium-Preis ist weiterhin als “Einführungspreis” mit 14 Tagen Geld-zurück-Garantie ausgewiesen, wer eine Vollkalkulation plant, sollte einen späteren Preisanstieg einplanen.
  • 2025, TMPilot ist erkennbar als deutsche/europäische Antwort auf US-zentrierte Trademark-KI-Tools (Trademarkia, Huski.ai) positioniert. Die EU-Hosting- und DSGVO-Positionierung ist ein klares Differenzierungsmerkmal im Markt, für deutsche Kanzleien praktisch ohne direkten europäischen Wettbewerber im selben Preissegment.
  • Mai 2026, Es fehlt weiterhin eine WIPO-/Madrid-Integration, eine echte Bildmarken-Suche und ein Watch-/Monitoring-Service. Für KMU und Gründer ist das verkraftbar, für Kanzleien mit Vollservice-Anspruch bleibt TMPilot ein Punkt-Werkzeug neben anderen, kein Plattform-Ersatz.
  • Mai 2026, Die Anbieterstruktur (Solo- bzw. Kleinstunternehmen rund um den Gründer Antonio Blago) ist im Markt für Legal-Tech eher untypisch. Das ermöglicht Reaktionsgeschwindigkeit und niedrige Preise, schafft aber ein Stabilitätsrisiko für langfristige Kanzlei-Workflows.

Diesen Inhalt teilen:

Empfohlen in 1 Use Cases

Empfohlen für diese Branchen

Redaktionell bewertet · Preise und Funktionen können sich ändern.

Stimmt etwas nicht?

Preise geändert, Feature veraltet oder etwas fehlt? Wir freuen uns über Hinweise und Ergänzungen.

Feedback geben

Nicht sicher, ob TMPilot.ai zu euch passt?

Wir helfen bei der Tool-Auswahl und begleiten die Einführung in euren Arbeitsalltag, unverbindlich und kostenlos im Erstgespräch.

Erstgespräch anfragen
Kostenloser Newsletter

Bleib auf dem neuesten
Stand der KI

Wähle deine Themen und erhalte relevante KI-News, Praxistipps und exklusive Inhalte direkt in dein Postfach – kein Spam, jederzeit abmeldbar.

Was interessiert dich? Wähle 1–4 Themen, du bekommst nur Inhalte dazu.

Mit der Anmeldung stimmst du unserer Datenschutzerklärung zu. Jederzeit abmeldbar.

Kostenlos
Kein Spam
Jederzeit abmeldbar