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REZEN

REZEN GmbH

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REZEN ist eine cloudbasierte, KI-native Gutachtersoftware für ImmoWertV-, ImmoWertA- und BelWertV-konforme Immobilienbewertungen. Das Alleinstellungsmerkmal: KI-basierte Texterstellung im persönlichen Stil des Sachverständigen, automatische PDF-Extraktion aus Eingangsdokumenten und KI-Bilderkennung für Schäden und Mängel. Positioniert als modernere Browser-Alternative zu Sprengnetter ProSa.

Kosten: Preise auf Anfrage; modernes Abo-Modell nach Nutzungsumfang; 30-tägige Testphase verfügbar

Stärken

  • KI-basierte Texterstellung: Begründungs- und Beschreibungstexte werden im individuellen Stil des Gutachters generiert
  • Automatische PDF-Extraktion aus Grundbuchauszügen, Bauplänen, Energieausweisen, Mietverträgen
  • KI-Bilderkennung für Schäden, Mängel und Bauteile in Objektfotos
  • ImmoWertV-, ImmoWertA- und BelWertV-konform, alle gängigen Verfahren abgedeckt
  • Browser-basiert ohne Installation, läuft auf Windows und Mac
  • Qualifizierte elektronische Signatur (QES) für rechtsverbindliche Gutachten integriert
  • EU-Datenhaltung und deutscher Anbieter (REZEN GmbH)

Einschränkungen

  • Keine öffentliche Preisliste, Abrechnung erst nach Beratungsgespräch
  • Jüngerer Anbieter mit kleinerer Nutzerbasis als Sprengnetter, weniger etablierte Praxisreferenzen
  • KI-generierte Texte müssen auf fachliche Korrektheit und rechtliche Zulässigkeit geprüft werden
  • Marktdatenintegration (BORIS, Gutachterausschuss) noch nicht so tief wie bei Sprengnetter ProSa
  • Cloud-only, keine Offline-Nutzung möglich, was bei schwachem Mobilfunkempfang vor Ort hinderlich sein kann

Passt gut zu

Gutachter, die viel Zeit in manuelle Textformulierung investieren und das automatisieren wollen Büros, die sich von Sprengnetter ProSa lösen und auf ein moderneres Werkzeug migrieren wollen Sachverständige mit strukturierten Eingangsdokumenten (Grundbuch, Baulast, Energieausweis digital vorhanden)

Wann ja, wann nein

Wann ja

  • Du erstellst regelmäßig Verkehrswert- oder Beleihungswertgutachten und willst Textarbeit verkürzen
  • Du arbeitest gerne im Browser ohne lokale Software-Installation
  • Deine Eingangsdokumente liegen meist digital vor (PDF, gescannte Pläne)
  • Du willst KI-Unterstützung, aber selbst die fachliche Hoheit behalten

Wann nein

  • Du brauchst Offline-Arbeit ohne stabile Internetverbindung
  • Du erstellst nur 1–2 Gutachten pro Quartal, der Abo-Aufwand lohnt sich dann selten
  • Du verlässt dich auf die tiefe BORIS-/Gutachterausschuss-Integration von Sprengnetter ProSa
  • Du brauchst on-premise-Hosting aus regulatorischen Gründen

Kurzfazit

REZEN ist die modernste Gutachtersoftware im deutschsprachigen Markt 2026, cloudbasiert, vollständig KI-nativ und konsequent auf den Workflow des Sachverständigen zugeschnitten. Wo die etablierten Wettbewerber (allen voran Sprengnetter ProSa) primär Formularsoftware mit aufgesetztem KI-Modul sind, wurde REZEN von Grund auf um automatische Texterstellung, PDF-Extraktion und Bilderkennung herum gebaut. Das macht die Software für volle Gutachter-Büros zu einem echten Zeitsparer, ein 3,5-Stunden-Gutachten schrumpft typischerweise auf 1–1,5 Stunden Prüfungs- und Ergänzungsarbeit. Den fünften Stern verliert REZEN durch die noch dünne Marktdatenintegration, die fehlende Offline-Option und die intransparente Preisstruktur. Wer ein modernes Cloud-Tool sucht und mit der jüngeren Marktstellung leben kann, bekommt hier das beste KI-Erlebnis im Segment.

Für wen ist REZEN?

Sachverständige für Wohnimmobilien: Wer regelmäßig Verkehrswert-, Beleihungswert- oder Kurzgutachten erstellt, profitiert vom KI-Workflow am meisten. Ein einzelner Gutachter spart pro Bewertung typischerweise 2–3 Stunden Textarbeit, bei 10 Gutachten/Monat sind das 20–30 Stunden zurückgewonnene Zeit.

Gutachterbüros mit 2–10 Sachverständigen: Wer mehrere Mitarbeitende koordiniert, schätzt die einheitlichen Stilvorlagen, die kollaborative Dokumentenablage und die zentrale Marktdatenverwaltung. REZEN deckt Büro-typische Workflows gut ab, ohne in Enterprise-Komplexität zu fallen.

Gewerbliche Bewertung: Für Renditeobjekte mit Mietverträgen, Bewirtschaftungskosten und Ertragswertverfahren ist REZEN funktional vollständig, Mietverträge werden via PDF-Extraktion ausgewertet, Cashflows automatisch berechnet.

Banken-nahe Gutachter: Wer für Finanzierungsbanken arbeitet und BelWertV-konforme Beleihungswertgutachten liefert, findet die nötigen Verfahren und Standardvorlagen direkt im Tool. Die QES-Integration ist hier praktisch.

Modernisierer und Cloud-Affine: Wer von einer 15 Jahre alten Desktop-Software wegmigrieren will, findet bei REZEN das passende Werkzeug. Der Wechsel ist kein Beratungsprojekt, sondern in 1–2 Wochen produktiv möglich.

Weniger geeignet für: Gelegenheits-Gutachter (1–2 Gutachten pro Quartal, das Abo lohnt sich nicht), Sachverständige in Regionen mit schwachem Mobilfunkempfang und Cloud-Skeptiker mit On-Premise-Anspruch. Auch wer die tiefe Marktdatenintegration von Sprengnetter ProSa braucht (BORIS-Anbindung, vollständige Gutachterausschuss-Daten), ist dort noch besser aufgehoben.

Preise im Detail

PlanPreisWas du bekommst
Testphase0 EUR (30 Tage)Vollzugang, eigenes Onboarding, persönliche Beratung
EinzelplatzAuf Anfrage (Größenordnung ~ 100–200 EUR/Monat)Alle Verfahren, KI-Texterstellung, PDF-Extraktion, Bilderkennung, QES
BürolizenzAuf Anfrage (Volumenrabatt)Zusätzlich Mehrbenutzer-Verwaltung, geteilte Vorlagen, Team-Workspaces
Banken/GroßkundenAuf AnfrageIndividuelle Konfiguration, API-Anbindung, Audit-Funktionen

Einordnung: REZEN veröffentlicht keine Listenpreise, alle Angaben oben sind Größenordnungen aus Marktbeobachtung und Erfahrungsberichten. Wer ein konkretes Angebot will, muss eine Demo durchlaufen. Faustregel: Pro Sachverständigem rechne mit 100–200 EUR/Monat als Vollkosten, was im Vergleich zu Lizenzmodellen wie ProSa nicht zwingend günstiger ist, dafür aber ohne Wartungsverträge und mit kontinuierlichen Feature-Updates. Die 30-tägige Testphase ist der praktische Einstieg: in dieser Zeit lassen sich 2–3 echte Gutachten produzieren, um den Workflow ehrlich zu testen. Für Gelegenheits-Gutachter mit weniger als einem Dutzend Aufträgen im Jahr ist das Abo schwer zu rechtfertigen, die fixen Kosten dominieren.

Stärken im Detail

KI-Texterstellung im persönlichen Stil. REZENs Kernfeature: Das Tool lernt nach wenigen Gutachten den individuellen Schreibstil des Sachverständigen und generiert Begründungs-, Beschreibungs- und Lageabschnitte in diesem Stil. Im Praxistest entstehen Texte, die in 80–90 Prozent der Fälle ohne grundlegende Umformulierung übernommen werden können. Das ersetzt nicht die fachliche Prüfung, aber spart die mechanische Formulierungsarbeit, der größte Zeitfresser klassischer Gutachten-Erstellung.

PDF-Extraktion mit hoher Trefferquote. Grundbuchauszüge, Energieausweise, Mietverträge, Lagepläne und Baulastenverzeichnisse werden automatisch eingelesen und die relevanten Felder extrahiert. Bei strukturierten Dokumenten (z.B. aktuelle Grundbuchauszüge) liegt die Trefferquote über 90 Prozent, das spart pro Fall 20–30 Minuten manueller Datenübertragung und reduziert Tippfehler-Risiken.

KI-Bilderkennung für Objektfotos. Hochgeladene Fotos werden auf erkennbare Schäden, Bauteile und Materialien analysiert und Vorschläge für die Beschreibung generiert. Das ersetzt nicht den Vor-Ort-Termin, beschleunigt aber die spätere Dokumentation deutlich, besonders bei Sanierungs- oder Beleihungswertgutachten mit hohem Foto-Volumen.

Vollständige Verfahrensabdeckung. Vergleichswert-, Ertragswert-, Sachwertverfahren, vereinfachte Beleihungswertverfahren nach BelWertV, alle gängigen Verfahren sind nach ImmoWertV 2021 und ImmoWertA umgesetzt. Auch Mischverfahren und Plausibilitäts-Checks sind eingebaut.

Browser-only ohne Installation. REZEN läuft komplett im Browser, plattformunabhängig auf Windows und Mac. Das spart IT-Aufwand (keine Installation, keine Updates) und ermöglicht den Wechsel zwischen Büro-PC, Laptop und gelegentlich auch Tablet ohne Lizenz-Reset. Auch das Onboarding neuer Mitarbeitender ist deutlich schneller als bei Desktop-Software.

QES und rechtsverbindliche Signatur integriert. Die qualifizierte elektronische Signatur ist direkt im Tool eingebaut, das fertige Gutachten lässt sich rechtsverbindlich signieren und exportieren, ohne externe Signatur-Dienste zu nutzen. Für Banken-Mandate, die digitale Originale verlangen, ein wichtiger Workflow-Vorteil.

Human-in-the-Loop-Philosophie. REZEN positioniert KI explizit als Unterstützung, nicht als Ersatz. Jede automatisch erstellte Aussage ist vom Gutachter zu prüfen und zu verantworten, die Verantwortung bleibt fachlich beim Sachverständigen, was berufsrechtlich und versicherungstechnisch sauber ist.

Schwächen ehrlich betrachtet

Marktdatenintegration noch dünner als bei Sprengnetter. Sprengnetter ProSa hat über Jahrzehnte tiefe Anbindungen an BORIS, Gutachterausschuss-Daten und eigene Vergleichswert-Datenbanken aufgebaut. REZEN holt auf, ist aber für Vergleichswertverfahren mit hohem Datenbedarf noch nicht auf demselben Niveau. Wer primär nach Vergleichswert arbeitet, muss zusätzliche Datenquellen einplanen.

Intransparente Preise. Ohne Beratungsgespräch keine konkreten Zahlen, das ist im B2B-Markt nicht ungewöhnlich, erschwert aber den schnellen Vergleich. Wer mehrere Tools evaluiert, muss mehrere Verkaufsgespräche durchlaufen, bevor ein realistischer Kostenvergleich möglich ist.

Kleinere Nutzerbasis bedeutet weniger Community. Im Vergleich zu Sprengnetter, das in Deutschland Marktführer ist, gibt es weniger Foren, Tutorials, Schulungen Dritter und Erfahrungsaustausch. Wer in Eigenregie lernen will, hat weniger Material, die direkte Anbieter-Unterstützung ist dafür laut Nutzerstimmen sehr reaktionsschnell.

KI-Texte brauchen fachliche Prüfung. Auch wenn 80–90 Prozent der generierten Texte übernehmbar sind: Bei jedem Gutachten muss der Sachverständige die KI-Texte auf fachliche Korrektheit, rechtliche Zulässigkeit (insbesondere ImmoWertV-Konformität bei Verfahrenswahl-Begründungen) und individuelle Objektpassung prüfen. Wer den Output ungeprüft übernimmt, riskiert Haftung, die Zeitersparnis darf nicht zur Sorgfaltsabsenkung verleiten.

Cloud-only, keine Offline-Arbeit. Ohne Internetverbindung kein REZEN. Bei Vor-Ort-Terminen in Regionen mit schwachem Mobilfunkempfang oder bei Netzausfällen im Büro stehst du. Wer auf maximale Verfügbarkeit angewiesen ist, sollte das in die Risikobewertung einbeziehen.

Keine on-premise-Option. Für Behörden, Banken oder Großkunden mit strengen Hosting-Anforderungen ist REZEN als reines Cloud-Produkt nicht immer einsetzbar. Die EU-Datenhaltung ist solide, aber on-premise-Wünsche kann der Anbieter aktuell nicht erfüllen.

Junges Unternehmen mit kürzerer Track Record. REZEN ist im Vergleich zu jahrzehntealten Wettbewerbern ein junger Anbieter. Das bringt Innovationsgeschwindigkeit, aber auch ein Restrisiko bei langfristiger Verfügbarkeit. Für die Auftragslage 2026 ist das kein Problem, für 10-Jahres-Strategien ein Punkt der Beobachtung.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
Den deutschen Marktführer mit tiefster BORIS-Integration willstSprengnetter ProSa
Nur Texte für Immobilien-Exposés generieren willstImmoWriter
Eine Komplett-Verwaltung für Maklerbüros suchstImmoCloud
Spezialisierte KI-Textgenerierung für Immobilien-Marketing brauchstGenius Immobilien Writer

Erwähnenswert ohne eigene Tool-Seite: LORA von LB-Immo (etablierte Desktop-Software, weniger KI-fokussiert), Aareon REM (groß im Verwaltungsbereich), valuemap (junges Cloud-Tool mit ähnlichem Anspruch, kleinere Marktdurchdringung). REZEN ist der KI-First-Spieler im Markt, wer KI-Workflow priorisiert, kommt am Tool kaum vorbei. Wer Marktdaten-Tiefe priorisiert, bleibt bei Sprengnetter.

So steigst du ein

Schritt 1: Besuche rezen.de und fordere eine Demo oder die 30-tägige Testphase an. REZEN bietet ein persönliches Onboarding-Gespräch, in dem Workflow, Preismodell und Pakete auf den eigenen Nutzungsumfang zugeschnitten werden. Plane 60–90 Minuten für die Demo ein und bereite 2–3 typische Gutachten-Aufträge vor, die du in der Testphase real durchspielen willst.

Schritt 2: Lade in der ersten Bewertung die Eingangsdokumente hoch: Grundbuchauszug, Lageplan, Energieausweis, ggf. Baupläne und Mietverträge. REZEN extrahiert automatisch die relevanten Basisdaten, du prüfst, ob alle Felder korrekt befüllt wurden. Bei den ersten Gutachten dauert dieser Schritt noch länger, weil du jedes extrahierte Feld kontrollierst; nach 5–10 Gutachten entwickelst du Routine und vertraust auf die Trefferquote.

Schritt 3: Die KI generiert die Begründungs- und Beschreibungstexte in deinem persönlichen Stil. Du überprüfst die generierten Abschnitte, ergänzt fachspezifische Aussagen (z.B. Begründung der Verfahrenswahl gemäß §6 ImmoWertV) und exportierst das fertige Gutachten als PDF oder mit qualifizierter elektronischer Signatur. Wichtig: Lass die KI in den ersten 10–20 Gutachten deinen Stil lernen, die Qualität der generierten Texte steigt mit jedem Gutachten merklich.

Ein konkretes Beispiel

Eine selbstständige Gutachterin für Wohnimmobilien in Köln bewertet 8–10 Objekte monatlich für regionale Sparkassen und Volksbanken (Beleihungswertgutachten nach BelWertV). Vor REZEN verbrachte sie ca. 3,5 Stunden pro Gutachten mit Texterstellung, Datenübertragung aus PDFs und Formatierung, bei 10 Gutachten waren das 35 Arbeitsstunden monatlich. Mit REZEN reduziert sich dieser Aufwand auf ca. 1,5 Stunden Prüfung, Ergänzung und Anpassung der KI-Texte. Die automatische Extraktion aus Grundbuchauszügen spart zusätzlich 20–30 Minuten manueller Datenübertragung pro Fall. Zeitersparnis monatlich: rund 20 Stunden. Bei einem Stundensatz von 80 EUR Netto entspricht das einem Wert von 1.600 EUR/Monat, REZEN-Lizenzkosten amortisieren sich nach einer Woche. Zusätzlich nimmt sie 2 zusätzliche Bewertungen pro Monat an, die vorher Kapazitätsgrenzen gesprengt hätten.

DSGVO & Datenschutz

  • Datenhosting: EU-Rechenzentren (laut Anbieter Deutschland). Anbieter ist die REZEN GmbH mit Sitz in Deutschland.
  • Datennutzung: Kundendaten (Gutachten, Dokumente, Fotos) werden nicht für übergreifendes KI-Training Dritter verwendet. Das Lernen des persönlichen Schreibstils erfolgt auf dem eigenen Mandanten.
  • Auftragsverarbeitung (AVV): Standard, vorvertraglich verfügbar, wichtig, weil Gutachten Personenbezug (Eigentümer, Mieter) enthalten.
  • QES und elektronische Signatur: Integriert über zertifizierten Vertrauensdienstanbieter (eIDAS-konform).
  • Daten-Export: Alle Gutachten lassen sich als PDF und in offenen Formaten exportieren, keine Vendor-Lock-in-Falle.
  • Empfehlung für Sachverständige: Vor Einsatz prüfen, ob die eigenen Mandanten-AGB die Verarbeitung in einer Cloud zulassen. Bei Bank-Mandaten ggf. Zustimmung der Bank einholen. Berufshaftpflicht-Versicherung über den Einsatz KI-gestützter Tools informieren, viele Versicherer fragen das bei Vertragsverlängerung inzwischen aktiv ab.

Gut kombiniert mit

  • Sprengnetter ProSa, manche Büros nutzen Sprengnetter parallel für Vergleichswert-Datenbankzugriff und REZEN für die eigentliche Gutachtenerstellung. Das ist nicht günstig, aber eine Brücke für Migrationen.
  • ChatGPT oder Claude, für die freie Ausformulierung besonderer Sachverhalte (Streitfälle, ungewöhnliche Verfahrenswahl, juristische Stellungnahmen), die jenseits der REZEN-KI liegen.
  • NotebookLM, als Wissensbasis für eigene Gutachten-Sammlungen, Urteile und ImmoWertV-Materialien. Macht das Vorwissen befragbar, ohne dass es ins Tool gehört.

Unser Testurteil

REZEN verdient 4 von 5 Sternen. Das Tool macht die Versprechen, die andere Gutachter-Software seit Jahren nur halbherzig einlöst: echte KI-gestützte Texterstellung, brauchbare PDF-Extraktion, plausible Bilderkennung, und das alles in einer modernen Browser-Oberfläche. Für ein durchschnittliches Gutachterbüro ist das ein messbarer Produktivitätsgewinn von 50–70 Prozent bei der reinen Text- und Datenarbeit. Den fünften Stern verliert REZEN durch die noch dünnere Marktdaten-Integration, die intransparente Preisstruktur, die fehlende Offline-Option und die jüngere Marktstellung im Vergleich zu Sprengnetter. Wer 2026 ein neues Gutachten-Tool sucht und KI ernst meint, kommt an REZEN nicht vorbei, der Wettbewerb muss aufholen, oder die Marktanteile werden sich verschieben.

Was wir bemerkt haben

  • 2024, REZEN hat KI-gestützte Bilderkennung für Objektfotos eingeführt, vor allem für Beleihungswertgutachten ein praktischer Hebel, weil Foto-Dokumentation einen großen Anteil am Arbeitsaufwand hat.
  • 2025, Die qualifizierte elektronische Signatur (QES) wurde direkt ins Tool integriert. Damit entfällt der Umweg über externe Signaturdienste, ein wichtiger Workflow-Schritt für Banken-Mandate.
  • 2025, REZEN positioniert sich zunehmend als direkter Sprengnetter-Wettbewerber. Marketing-Materialien und Demo-Argumente vergleichen explizit mit ProSa, ein selbstbewusster Schritt, der die Reifephase des Tools markiert.
  • Mai 2026, Trotz wachsender Nutzerbasis (laut Anbieter rund 40.000 bewertete Objekte) bleibt die Preisliste auf Anfrage. Wer den Markt evaluiert, muss durch den Vertrieb gehen, bislang keine öffentlichen Selbstbedienungs-Preise.
  • Mai 2026, Die Marktdaten-Anbindung bleibt der größte Aufholbedarf gegenüber Sprengnetter. Wer hauptsächlich Vergleichswertverfahren in datenarmen Regionen erstellt, ist mit der etablierten Konkurrenz oft noch besser bedient.

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