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Flexopus

Flexopus GmbH

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Flexopus ist eine in Deutschland (Stuttgart) entwickelte Workplace-Management-Software für Desk Sharing, Raum- und Parkplatzbuchung. Das Modell rechnet pro Ressource statt pro Nutzer ab — ideal für Unternehmen mit variierender Präsenzquote. Besonderheiten: DSGVO-konformes Hosting bei Hetzner in Deutschland, ISO-27001:2022-Zertifizierung, native Microsoft-Teams-Integration, 80+ weitere Anbindungen und Check-in-Module zur Validierung tatsächlicher Belegung.

Kosten: Starter ab 1,59 €/Ressource/Monat (Jahreszahlung) bzw. 1,99 € (Monatszahlung); Business ab 2,99 € (Jahr) bzw. 3,49 € (Monat); Enterprise auf Anfrage ab 50 Ressourcen. Plattformgebühr 10 €/Monat + 10 € einmalige Setup-Gebühr. 30 Tage kostenlos testen. Visitor: 100 €/Gebäude/Monat. Asset: 25 €/250 Assets/Monat.

Stärken

  • Abrechnung pro Ressource (Schreibtisch, Raum, Parkplatz) statt pro Nutzer — Kosten skalieren mit dem Raumbestand, nicht der Belegschaft
  • Hosting bei Hetzner in Deutschland, ISO 27001:2022 zertifiziert; kein US-Drittanbieter in der Verarbeitungskette
  • Microsoft Teams, Google Calendar und Exchange-Integration im Business-Tarif inklusive, 80+ Integrationen insgesamt
  • Check-in-Module und QR-Codes ermöglichen Validierung: Wer hat seinen gebuchten Desk tatsächlich genutzt?
  • Umfassende Auslastungsstatistiken und Belegungsberichte im Business-Tarif — kein separates BI-Tool nötig
  • 30-Tage-Testzeitraum ohne Kreditkarte
  • Modular: Desk, Raum, Parkplatz, Visitor Management, Asset Management, Catering, Smart Locks (Beta) — getrennt buchbar

Einschränkungen

  • Kein KI-Kern: das Tool ist klassisches Workplace-Management ohne ML-gestützte Vorschlags-Engines
  • Keine native IoT-Sensor-Integration: Desk-Belegung wird über Buchung + Check-in erfasst, nicht über PIR- oder CO₂-Sensoren
  • Analytics basieren auf Buchungsdaten — zeigt geplante, nicht zwingend tatsächliche Anwesenheit
  • Für reine Sensor-basierte Belegungsmessung (ohne Buchungssystem) ist Flexopus kein Ersatz
  • Enterprise-Preise nur auf Anfrage; Budgetplanung bei 50+ Ressourcen ohne Direktkontakt schwierig
  • Plattformgebühr von 10 €/Monat trifft kleinste Setups überproportional

Passt gut zu

Unternehmen mit 20–500 Mitarbeitenden im Hybrid-Work-Modell, die Desk Sharing organisieren und auswerten wollen Unternehmen, die Microsoft 365 oder Google Workspace nutzen und eine native Kalenderintegration brauchen Facility Manager, die Belegungsquoten pro Etage und Raumtyp ohne IoT-Hardware auswerten wollen

Wann ja, wann nein

Wann ja

  • Du betreibst Hybrid Work und brauchst ein Buchungssystem für Schreibtische, Räume oder Parkplätze
  • Du arbeitest mit Microsoft Teams oder Google Workspace und willst native Integration
  • Du brauchst deutsches Hosting und ISO-27001-Zertifizierung für Compliance-Vorgaben
  • Du willst Belegungsdaten auswerten, ohne IoT-Hardware zu installieren

Wann nein

  • Du brauchst echte Sensor-basierte Anwesenheitserfassung (PIR, CO₂, Wärmebild)
  • Du suchst eine KI-gestützte Lösung, die Sitzplatzvorschläge auf Basis von Lernverhalten macht
  • Du hast nur 5–10 Schreibtische — die Plattformgebühr macht den Tarif unverhältnismäßig
  • Du brauchst eine vollintegrierte Smart-Building-Plattform (Heizung, Licht, Sensoren) — dafür ist Spacewell stärker

Kurzfazit

Flexopus ist eine solide deutsche Workplace-Management-Lösung mit zwei klaren Pluspunkten gegenüber den großen internationalen Konkurrenten: Hosting bei Hetzner in Deutschland (ISO 27001:2022) und Abrechnung pro Ressource statt pro Nutzer — was bei variabler Präsenzquote spürbar günstiger ist. Die Integration mit Microsoft Teams, Google Workspace und Exchange läuft sauber, das Check-in-Modul macht aus Buchungen verlässliche Belegungsdaten. Ehrlich: Flexopus ist kein KI-Tool — die Plattform setzt klassisches Buchungs-Management mit guter Datenauswertung ein, ohne ML-basierte Sitzplatzvorschläge oder prädiktive Belegungsmodelle. Wer sucht, was draufsteht (deutsches Desk Sharing mit Hybrid-Work-Analytik), wird hier 2026 weiterhin sehr gut bedient. Wer von “AI-powered Workplace” träumt, ist hier falsch.

Für wen ist Flexopus?

Mittelständische Unternehmen im Hybrid-Work-Modell: Die Sweet-Spot-Größe liegt bei 20–500 Mitarbeitenden. Wer Desk Sharing einführt — typischerweise mit Sharing-Quoten zwischen 0,6 und 0,8 — bekommt mit Flexopus eine schlanke Lösung, die ohne mehrtägiges Onboarding läuft. Die Preisstruktur skaliert mit dem Raumbestand: 80 Schreibtische kosten dasselbe, ob 100 oder 200 Mitarbeitende darauf bucken.

Microsoft- oder Google-Workspace-Unternehmen: Wer ohnehin in Teams oder Google Calendar arbeitet, profitiert von der nativen Integration. Buchungen laufen direkt im gewohnten Kalender, Raum-Buchungen erscheinen als Termine, Meeting-Room-Displays zeigen den Status. Das senkt die Akzeptanzhürde gegenüber separaten Apps deutlich.

Facility Manager mit Datenfokus: Wer Belegungsdaten auswerten will (welche Etagen werden montags belegt? Welche Räume bleiben dauerhaft leer?), bekommt im Business-Tarif umfangreiche Reports — ohne separates BI-Tool. Die Daten sind Buchungs-basiert, also “geplante Anwesenheit”. Wer “tatsächliche Anwesenheit” via Sensorik braucht, muss zusätzliche IoT-Lösungen installieren oder zu Spacewell wechseln.

Unternehmen mit DSGVO-Vorgaben: Deutsches Hosting bei Hetzner und ISO-27001:2022-Zertifizierung sind harte Compliance-Argumente. Für Behörden, regulierte Industrien (Banken, Pharma, Energieversorger) und alle Unternehmen mit Betriebsrat-Sensibilitäten ist Flexopus oft die einzige Option, die alle Häkchen setzt.

Organisationen mit Visitor-, Asset- und Parkplatz-Bedarf: Die modulare Architektur erlaubt, mit Desk Sharing zu starten und später Visitor Management, Parkplätze, Catering oder Asset Booking dazuzunehmen. Wer Schritt für Schritt baut, vermeidet teure Enterprise-Komplettlösungen.

Weniger geeignet für: Kleinst-Setups (5–10 Schreibtische — Plattformgebühr macht das unverhältnismäßig), Unternehmen, die echte IoT-Sensorik für Anwesenheitsmessung brauchen, Anwender, die KI-Funktionen für Sitzplatzvorschläge erwarten, und Smart-Building-Visionen, die HVAC, Licht und Sensorik in einer Plattform vereinen wollen (dafür ist Spacewell breiter aufgestellt).

Preise im Detail

PlanPreis (Jahreszahlung)Preis (Monat)Was du bekommst
Starter1,59 €/Ressource/Monat1,99 €Basis-Desk-Sharing, Raumbuchung, mobile App, Buchungsregeln, einfache Reports
Business2,99 €/Ressource/Monat3,49 €Alles aus Starter + erweiterte Analytics, MS-Teams/Google-Calendar-Integration, Check-in via QR, mehrere Buildings, API-Zugang
EnterpriseAuf Anfrage (ab 50 Ressourcen)SSO/SAML, AVV mit Sonderkonditionen, individuelle SLAs, dediziertes Onboarding, Anbindung an HR-Systeme
Plattformgebühr10 €/Monat + 10 € Setup einmaligWird zusätzlich zu allen Plänen berechnet
Visitor Management100 €/Gebäude/MonatBesucherregistrierung, Display-Apps (5 €/Kiosk), unbegrenzte Nutzer und Besucher
Asset Management25 €/250 Assets/Monat12-Monats-Mindestlaufzeit

Einordnung: Die Abrechnung pro Ressource ist Flexopus’ wichtigstes Unterscheidungsmerkmal. Rechenbeispiel: Ein Unternehmen mit 80 Schreibtischen, 10 Meeting-Räumen und 20 Parkplätzen (= 110 Ressourcen) zahlt im Business-Tarif jährlich ca. 110 × 2,99 € + 10 € = 339 €/Monat. Bei klassisch User-basierter Abrechnung wären 150 Nutzer × 5 € = 750 €/Monat üblich. Bei hoher Sharing-Quote und vielen Nutzern wird Flexopus deutlich günstiger. Wer aber nur 20 Ressourcen für 80 Mitarbeitende verwaltet, sollte trotzdem rechnen — die 10-€-Plattformgebühr macht bei kleinem Setup einen relevanten Anteil aus. Für KMU mit 20–500 Mitarbeitenden ist Business der Sweetspot, Starter spart nur an Funktionen, die für ernsthaftes Hybrid Work unverzichtbar sind (Teams-Integration, Check-in). Enterprise lohnt sich ab etwa 100 Ressourcen oder bei strengen SSO-/Compliance-Anforderungen.

Stärken im Detail

Ressourcen-basierte Abrechnung als Kernvorteil. Klassische Workplace-Tools (Robin, Envoy, Condeco) rechnen pro Nutzer ab — auch wenn ein Mitarbeitender nur einmal pro Woche bucht. Flexopus dreht das Modell: Du zahlst für deine 80 Schreibtische, egal ob 100 oder 250 Personen sie buchen. Bei hoher Sharing-Quote (typisch in Hybrid-Work-Setups) ist das eine spürbare Ersparnis — oft 30–50 % gegenüber klassischen Modellen.

Hetzner-Hosting in Deutschland, ISO 27001:2022. Hetzner ist einer der vertrauenswürdigsten deutschen Cloud-Hoster, die ISO-27001-Zertifizierung wurde 2022 erneuert. Für Compliance-strenge Branchen ist das die Kombination, die den Datenschutzbeauftragten schnell abnickt. Kein Microsoft Azure US, kein AWS, kein Drittland — alles in Deutschland verarbeitet.

80+ Integrationen, native Kalender-Anbindung. Microsoft Teams, Outlook/Exchange, Google Calendar laufen nativ und ohne Drittanbieter-Bridge. Zusätzlich werden HRIS-Systeme (Personio, Workday, BambooHR), Authentifizierung (Azure AD, Okta, Google SSO), Kommunikation (Slack), Smart-Building-Komponenten und Asset-Management-Tools angebunden. Die Integrationsbreite reicht für die meisten Unternehmensszenarien aus.

Check-in macht aus Buchungen echte Daten. Eine Buchung sagt nur “geplant” — der Check-in via QR-Code, App oder Display-Tap sagt “tatsächlich genutzt”. Wer nicht eincheckt, gibt den Desk automatisch frei. Das erzeugt verwertbare Belegungsdaten und vermeidet das klassische Desk-Hoarding (Buchen und nicht erscheinen). Die Auswertungen unterscheiden klar zwischen “gebucht” und “eingecheckt”.

Modulare Erweiterbarkeit. Das Stamm-Modul ist Desk- und Raumbuchung. Zusätzlich gibt es separate Module für Visitor Management (Besuchsregistrierung mit Display-Kiosken), Asset Management (Buchung von Laptops, Headsets, Fahrzeugen), Parking, Catering, Smart Locks (Beta) und Meeting-Room-Displays mit LED-Status. Du kannst klein anfangen und schrittweise ausbauen — ohne einen “Enterprise Workplace Suite”-Vertrag zu unterschreiben.

Mittelständische Reife. Flexopus ist ein deutscher Mittelständler aus Stuttgart mit 250.000+ Nutzern in 4.000+ Büros. Das Unternehmen ist nicht Venture-finanziertes Hyperwachstum, sondern hat ein nachhaltiges Geschäftsmodell — was für KMU-Kunden ein Stabilitätsfaktor ist. Support läuft auf Deutsch, Vertrieb sitzt in Deutschland, der Vertragspartner ist eine deutsche GmbH.

Schwächen ehrlich betrachtet

Kein KI-Kern. Flexopus ist klassisches Workplace-Management. Es gibt keine ML-gestützten Sitzplatzvorschläge auf Basis von Kollegen-Patterns, keine prädiktive Belegungsmodellierung, keine generativen Funktionen. Wer eine “AI-powered Workplace”-Lösung sucht, wird hier nicht fündig. Das ist methodisch ehrlich (das Tool macht, was es verspricht), aber 2026 zunehmend ein Wettbewerbsthema — neue Anbieter wie deskbird arbeiten gezielt an KI-Empfehlungs-Engines.

Sensor-basierte Anwesenheitsmessung fehlt. Wer “wirklich” wissen will, welcher Desk tatsächlich genutzt wird (unabhängig von Buchungen), braucht IoT-Sensoren (PIR, CO₂, Wärmebild). Flexopus arbeitet rein buchungsbasiert. Auch der Check-in misst nur, ob jemand am Anfang des Slots da war — nicht, wie lange er tatsächlich blieb. Für tiefgehende Belegungsoptimierung muss man auf Spacewell, Microshare oder eine Sensorbox-Integration ausweichen.

Plattformgebühr trifft Kleinstkunden überproportional. 10 €/Monat plus 10 € Setup-Gebühr sind absolut gesehen kein hoher Betrag — aber bei 5 Schreibtischen × 1,59 € = 7,95 € macht die Plattformgebühr mehr aus als die eigentliche Lizenz. Für sehr kleine Setups ist Flexopus damit nicht ideal — kostenlose Alternativen wie der Google-Calendar-Workaround oder ein einfaches Spreadsheet sind dort wirtschaftlicher.

Enterprise-Preise intransparent. Ab 50 Ressourcen geht es in den Custom-Bereich. Wer planen will, muss anfragen — die Verhandlung läuft typischerweise individuell. Im Vergleich zu manchen US-Anbietern (transparente Stufen bis Enterprise) ist das ein leichter Nachteil im Evaluierungsprozess.

Analytics zeigen geplante Anwesenheit, nicht tatsächliche Auslastung. Auch mit Check-in bleibt der Datenpunkt “wurde betreten” — nicht “wurde 4 Stunden genutzt”. Wer wirklich tiefe Belegungsoptimierung braucht (z. B. zur Reduktion der Bürofläche um 30 %), kommt um eine Kombination aus Flexopus + Sensorik nicht herum.

Schmale internationale Präsenz. Flexopus ist primär im DACH-Raum stark. Multinationale Konzerne mit Standorten in Asien oder USA finden bei Robin, Envoy oder Condeco breitere internationale Erfahrung und Support-Strukturen.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
Eine vollintegrierte Smart-Building-Plattform mit IoT-Sensorik brauchstSpacewell
Reines Visitor Management ohne Desk Sharing willstEnvoy Visitors
Microsoft 365 nativ ohne separates Tool nutzen willstMicrosoft 365 Copilot mit Outlook-Räumen

Erwähnenswert ohne eigene Tool-Seite: deskbird (deutscher Konkurrent mit ähnlichem Ressourcen-Modell, stärkere KI-Ambitionen), Robin (US-Marktführer, teurer und in den USA stark verankert), Condeco (Enterprise-Veteran, jetzt Teil von Eptura), Skedda (günstiger, aber funktional schmaler), Joan (Hardware-fokussiert mit Meeting-Room-Displays), Tribeloo und Smartway2. Flexopus’ Nische ist deutscher Mittelstand mit Compliance-Vorgaben — und in dieser Nische ist es 2026 eine der reifsten Lösungen am Markt.

So steigst du ein

Schritt 1: Registriere dich auf flexopus.com für den 30-tägigen kostenlosen Test — keine Kreditkarte erforderlich. Lege im ersten Schritt ein Gebäude, eine Etage und deine tatsächlich freigegebenen Schreibtische an (nicht alle, nur die, die du im Sharing betreiben willst). Wichtig: Definiere klar, welche Räume “fest” bleiben (Geschäftsführung, IT-Workstations) und welche im Pool sind.

Schritt 2: Verbinde Flexopus mit dem Kalender deiner Organisation (Microsoft Exchange/Outlook oder Google Calendar). Mitarbeitende buchen dann Schreibtische direkt aus Teams, Outlook oder der Flexopus-App heraus. Aktiviere das Check-in-Modul: Wer seinen Desk nicht innerhalb einer definierten Zeitspanne (typisch 30 Min nach Slotbeginn) per QR-Code oder App bestätigt, gibt ihn automatisch frei. Das ist der Hebel gegen Desk-Hoarding.

Schritt 3: Werte nach 4–8 Wochen die Belegungsberichte aus. Flexopus zeigt dir pro Etage, Raum und Wochentag: Wie oft wurden Tische gebucht? Wie oft tatsächlich eingecheckt? Welche Zonen werden nicht gebucht? Diese Daten sind die Grundlage für deine Desk-Sharing-Quote und Flächenentscheidungen. Beispiel: Wenn Freitag dauerhaft 20 % Belegung zeigt, lässt sich ein Stockwerk freitags klimatechnisch herunterregeln.

Schritt 4: Beziehe den Betriebsrat früh ein. Auswertungen über Anwesenheitsdaten sind mitbestimmungspflichtig — Flexopus ist DSGVO-konform und ISO-27001-zertifiziert, aber die Betriebsvereinbarung muss vor Rollout stehen. Die Flexopus-Verkaufsteams haben Standardvorlagen für Betriebsvereinbarungen, die als Ausgangspunkt dienen können.

Ein konkretes Beispiel

Ein Dienstleistungsunternehmen mit 120 Mitarbeitenden und 80 Schreibtischen in einem Berliner Bürogebäude (Sharing-Quote 0,67) hat Flexopus im Business-Tarif eingeführt. Kosten: 80 Schreibtische × 2,99 €/Monat (Jahreszahlung) + 10 € Plattformgebühr = ca. 249 €/Monat. Nach zwei Monaten zeigte die Auswertung: An Montagen und Donnerstagen werden 90 % der Schreibtische gebucht, freitags nur 22 %. Auf Basis dieser Daten hat die Geschäftsführung eine Etage freitags nicht mehr klimatisiert und beleuchtet — monatliche Einsparung bei Energie und Reinigung: ca. 600 €. Zusätzlich wurden vier nicht-gebuchte Räume in temporäre Projektzonen umgewandelt, was den Bedarf an einem geplanten Erweiterungs-Mietvertrag um 18 Monate hinauszögerte. Die Software amortisiert sich damit in unter einem Monat — und der eigentliche Hebel liegt nicht in der Lizenz, sondern in den datenbasierten Flächenentscheidungen, die sie ermöglicht.

DSGVO & Datenschutz

  • Datenhosting: Hetzner Online GmbH, Server in Deutschland. Anbieter ist die Flexopus GmbH, Stuttgart.
  • Zertifizierung: ISO 27001:2022 — die jüngste Norm-Version, regelmäßig auditiert.
  • Datennutzung: Flexopus nutzt Buchungs- und Check-in-Daten ausschließlich zur Bereitstellung des Services. Keine Weitergabe an Dritte, keine Nutzung für Werbung oder KI-Training.
  • Anwesenheitsdaten sind mitbestimmungspflichtig: Vor Einführung Betriebsvereinbarung mit Betriebsrat abschließen — Flexopus stellt Vorlagen bereit, die als Verhandlungsbasis dienen.
  • Auftragsverarbeitung (AVV): Standard-AVV nach DSGVO-Modellklauseln verfügbar. Im Enterprise-Tarif sind individuelle Anpassungen verhandelbar.
  • Empfehlung für KMU: Flexopus ist eines der wenigen Workplace-Tools, das den vollständigen DSGVO-Stack ohne Workarounds bietet. Trotzdem: Datenschutz-Folgenabschätzung (DSFA) für Belegungsanalysen durchführen, Aufbewahrungsfristen für historische Daten in der Betriebsvereinbarung festlegen (typisch: 6–12 Monate).

Gut kombiniert mit

  • Microsoft Teams — Native Buchungen aus Teams heraus, Raumbuchungen erscheinen direkt im Kalender, Meeting-Room-Displays synchronisieren sich mit Outlook-Räumen. Wer Microsoft-365-zentriert arbeitet, bekommt mit Flexopus den fehlenden Workplace-Layer.
  • Spacewell — Für tiefe Smart-Building-Integration (HVAC, Licht, Sensorik) kann Spacewell parallel laufen, während Flexopus die Buchungsebene übernimmt. Beide Tools können über APIs gekoppelt werden, sodass Buchungsdaten in Spacewell für Energieoptimierung genutzt werden.
  • Envoy Visitors — Wenn Flexopus Visitor Management nicht reicht (z. B. Compliance-Anforderungen für sicherheitsrelevante Standorte mit NDA-Workflows), kann Envoy als spezialisierte Erweiterung dienen — wobei dann die deutsche Hosting-Stärke von Flexopus durch Envoys US-Setup teilweise relativiert wird.

Unser Testurteil

Flexopus verdient 4 von 5 Sternen. Es ist eine der reifsten deutschen Workplace-Management-Lösungen, mit klaren Stärken bei Hosting, Compliance-Zertifizierung, ressourcen-basierter Abrechnung und nativer Microsoft-/Google-Integration. Für mittelständische Unternehmen mit Hybrid-Work-Modell ist Flexopus eine sehr ernstzunehmende Option — oft die beste, sobald deutsche DSGVO-Strenge oder Betriebsrat-Sensibilitäten ins Spiel kommen. Den fünften Stern verliert das Tool durch das Fehlen einer eigenen KI-Engine (kein ML-basierter Sitzplatzvorschlag, keine prädiktive Belegung), die fehlende IoT-Sensor-Integration für tatsächliche Anwesenheitsmessung und die Plattformgebühr, die kleinste Setups überproportional belastet. Für die Kernzielgruppe (deutscher Mittelstand, Hybrid Work, Microsoft- oder Google-Workspace, Compliance-Pflichten) bleibt Flexopus 2026 die wahrscheinlich beste Wahl.

Was wir bemerkt haben

  • Mai 2026 — Flexopus hat über 250.000 Nutzer in 4.000+ Büros — das macht es zu einem der größten deutschsprachigen Workplace-Management-Anbieter. Diese Marktposition ist im DACH-Raum stabil und gibt Käufern Vertrauen in die langfristige Verfügbarkeit.
  • 2022 — Die ISO-27001-Zertifizierung wurde auf die Version 2022 aktualisiert. Das ist die jüngste Norm-Version und ein bedeutender Compliance-Marker für Kunden in regulierten Industrien.
  • Mai 2026 — Smart Locks befinden sich in Beta-Status. Wer auf physische Zugangskontrolle in Verbindung mit Buchungen setzt (z. B. Türöffnung nur bei aktiver Buchung), sollte den Beta-Status berücksichtigen — produktiv-reif ist die Integration noch nicht.
  • Mai 2026 — Flexopus ist kein KI-Tool, bewirbt sich auch nicht als solches. In einem Marktumfeld, in dem Wettbewerber wie deskbird zunehmend KI-Funktionen einbauen (Sitzplatzvorschläge, Belegungsprognosen), könnte das mittelfristig ein Wettbewerbsthema werden. Aktuell ist die ehrliche Positionierung “klassisches, gut gemachtes Workplace-Management” aber für viele Käufer der wichtigere Vertrauensanker.
  • Mai 2026 — Die Plattformgebühr von 10 €/Monat plus 10 € einmalige Setup-Gebühr wird zusätzlich zu allen Plänen berechnet. Bei der Budgetkalkulation häufig übersehen — vor allem für kleinste Setups relevant.

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